
LitRPG trifft Videospiel: Ein Interview zu Royal Rogue
Achim Fehrenbach, 30.10.2026
LitRPG-Romane wie Dungeon Crawler Carl oder He Who Fights With Monsters sind stark von Computerspielen beeinflusst, doch wie könnte ein Game aussehen, das wiederum von LitRPG beeinflusst wird? Max aka M.H.F. Saint arbeitet an genau so einem Spiel und erklärt es uns im Interview.
„LitRPG“ ist die Abkürzung für „Literarisches Rollenspiel“. Die Romane folgen der Logik und Struktur von Computer-RPGs, sie schildern das Geschehen aus Sicht des zentralen Charakters. Bekannte LitRPGs sind unter anderem bei Fischer TOR erschienen, nämlich He Who Fights with Monsters von Shirtaloon und Dungeon Crawler Carl von Matt Dinniman. Wie aber spielt sich ein Game, das von LitRPGs beeinflusst wird? In Berlin entsteht gerade in den CritRPG Studios ein solches Projekt. Die vier Hauptfiguren von Royal Rogue stammen allesamt aus Romanen, die auf der Plattform Royal Road erschienen sind: The Path of Ascension von C. Mantis, The Calamitous Bob von Mecanimus, Stray Cat Strut von RavensDagger sowie Death, Loot & Vampires von Benjamin Kerei.
CritRPG-Studios-Gründer Max aka M.H.F. Saint arbeitet als Literaturagent für die Achilles Literary Agency und als Agile Coach in der IT-Branche; in seinem CritRPG-Podcast hat er zahlreiche Autor*innen aus LitRPG und Progression Fantasy vorgestellt. Wir haben mit Max über Royal Rogue und das Genre LitRPG gesprochen.
Tor Online: Max, wie bist du mit LitRPG in Berührung gekommen?
Max: 2018 habe ich die Eisraben-Chroniken von Richard Schwartz gelesen, aber ich habe LitRPG zu der Zeit noch nicht als eigenständiges Genre wahrgenommen. 2020 hatte ich einen Burnout, bin nach Italien geflogen und habe mir das längste Hörbuch heruntergeladen, das ich kriegen konnte – und das war He Who Fights with Monsters von Shirtaloon. Das hatte 40 Stunden, ich habe es durchgesuchtet und dann direkt das nächste geholt und das übernächste. Ich war in Italien nur am Hörbuchhören, aber das war super.
Tor Online: Worum geht es in eurem Spiel Royal Rogue?
Max: Die fiktive Hintergrundgeschichte des Spiels sieht momentan so aus: Irgendwer wollte auf Royal Road etwas schreiben und unbedingt der beste Autor werden, deswegen hat er KI benutzt. Die KI hat sich vertan und Code in Royal Road injiziert – und deswegen ist die Website jetzt kaputt. Aus irgendwelchen Gründen kann sich jetzt nur noch der Spieler auf Royal Road einloggen – und muss nun die Original-Stories nochmal nacherzählen, indem er das Spiel spielt – und auf diese Weise die Website reparieren.
Tor Online: Also quasi den Code flicken, den die KI zerstört hat.
Max: Ja, genau. Wir haben dafür im Spiel auch eine Erklärung, mit siebenseitigen Heuristiken und Blockchain und so weiter (lacht). Mit dem Game möchte ich den Spielern – wenn sie darauf Lust haben – auch so ein bisschen die Message geben: Hey, guck mal, du kannst selber auch tolle Geschichten schreiben, ganz ohne KI! Es geht nicht um den Output, es geht um die Journey, es geht darum, was du hinbekommst. Sonst wäre das ja genauso, als würdest im Game einen Knopf drücken und hättest sofort gewonnen. Und darum geht es ja nicht!
Tor Online: Welches Genre ist euer Spiel?
Max: Es ist ein JRPG-Survivorslike, also ein Bullet Heaven, gemischt mit einem JRPG. Die Idee ist, dass von allen Seiten Tausende von Monstern auf dich zukommen – und du stehst da und mähst die Horden von Zombies und Gegnern nieder. Die besten Beispiele aus dem Genre sind Vampire Survivors und Deep Rock Galactic: Survivor. Ich liebe dieses Genre, aber es gibt ein paar Sachen, die ich gerne ausprobieren möchte. Zum Beispiel: Warum renne ich immer vor den Gegnern weg, auch wenn ich Level 90 bin? Klar, die Gegner werden auch stärker. Aber ich möchte das eher so machen: Hey, ich habe hier eine völlig dicke Ausrüstung, ich will da so richtig durchpflügen, ein bisschen wie beim PowerWash Simulator.
Tor Online: Also richtig schön saubermachen ...
Max: Ja, durchmähen! Im Spiel geht es aber nicht nur darum, dass du dir zig Waffen holst und durchrennst. Ein wichtiger Teil von LitRPG sind die Charaktere – wie in jedem Buch auch, aber da eben noch ein bisschen mehr. LitRPGs sind ja meistens Web-Serials – und bei Web-Serials ist es oft so, dass du, wie bei Sitcoms, wegen der Charaktere einschaltest und nicht wegen dem, was auch immer gerade in der jeweiligen Woche passiert. Deswegen hab ich mir gedacht, warum wir denn nicht einfach aus jeder Royal-Road-Story zwei oder drei Charaktere nehmen und die als Companions mit dazugeben. Die haben dann eben bestimmte Skills, rennen mit dir durch die Spielwelt und feuern ihre Zauber ab. Alle Charaktere attackieren automatisch, auch der Hauptcharakter, und du steuerst nur ihre Bewegung. So ist das zumindest gerade geplant.
Tor Online: Was kannst du über den Hauptcharakter erzählen?
Max: Der Hauptcharakter ist gleichzeitig extradiegetisch und intradiegetisch. Der Spieler ist extradiegetisch, indem er als Hauptcharakter die Storys nochmal neu schreibt. Gleichzeitig steuert er aber intradiegetisch die Hauptcharaktere aus den Büchern, also Stray Cat oder Vincent oder Bob oder Matt. Das sind die vier Hauptcharaktere, die aus Romanen auf Royal Road stammen. Dazu wird es hoffentlich mindestens zwei Seitencharaktere pro Story geben.
Tor Online: Wie entscheidet sich, welchen dieser Charaktere man gerade spielt?
Max: Den Hauptcharakter wählt man zu Beginn, aber die Wahl der Nebencharaktere ist Teil des Spaßes. Das heißt, du kannst dir zwar einen Startpunkt aussuchen, aber du kannst dir nicht aussuchen, wie die Steine fallen – und du musst immer reagieren. Nehmen wir an, du fängst als Cat an und rennst mit ihr durch die Gegend. Wenn wir das entsprechende Kickstarter-Funding bekommen, dann hat das Spiel eine schöne Overworld-Map und du kannst aussuchen, wo du hingehst. Die Map wird für jeden Run neu erstellt und ist jedes Mal anders. Welche Charaktere du wann wo triffst, ist auch jedes Mal anders. Und dann triffst du eben Charakter A und freust dich: „Ah, super cool, ich habe Charakter A gefunden.“ Und Charakter A hat dann Zauber 1. Beim nächsten Run triffst du vielleicht Charakter B mit Zauber 2. Und so weiter und so sofort. Du musst immer entscheiden, welche Skills du freischaltest, du hast da immer eine gewisse Auswahl. Aber dann musst du halt wirklich sagen: „Gut, aber wenn ich jetzt diesen Charakter habe, dann gehe ich nicht nach hier oben und suche mir diesen Charakter als Companion, weil die nicht gut zusammenpassen, sondern ich nehme eher den hier.“
Tor Online: Nach welchen Kriterien habt ihr die Romanfiguren für das Spiel ausgewählt?
Max: Ich kannte die Autoren, das sind meine Freunde. Mein Ziel ist, gemeinsam mit anderen kreativen Leuten coole Sachen zu bauen. Und ich mag diese Bücher, ich habe die alle gelesen, ich habe mich dabei totgelacht, ich fand die klasse, ich höre die zum Relaxen, ich höre die, weil mir die Charaktere einfach Spaß machen. Und alle diese Charaktere haben so einen gewissen Flavor, der sie von Charakteren aus anderen Büchern unterscheidet. Ich habe versucht, das möglichst gut auszubalancieren. Stray Cat zum Beispiel geht ein bisschen in Richtung Cozy Fantasy. Das ist Cyberpunk, aber cozy Cyberpunk – du weißt genau, es wird nie irgendetwas Schlimmes passieren, alles ist in Ordnung. Matt wiederum geht in Richtung Dragon Ball Z, Son Goku, Power Fantasy, wo du den Path of Ascension hochgehst und irgendwann den ganzen Planeten mit einer Hand wegklatschen kannst – cool! Vampire Vincent ist dafür etwas dunkler, aber immer noch unglaublich lustig. Ich lache mich jedes Mal weg, wenn ich höre, wie Travis Baldree ihn spricht! Da geht es darum, dass ein guter Mensch ein Vampir wird und versucht, an seiner Menschlichkeit festzuhalten, während er als Vampir immer stärker wird und irgendwann schwierige Entscheidungen treffen muss.
Tor Online: Das Schicksal der Vampire, sich mit ihrer Unsterblichkeit zurechtfinden zu müssen ...
Max: Ja, genau. Viele Leute um ihn herum gehören zu seiner eigenen Familie. Wie kann er also verhindern, dass er irgendwann seine eigenen Leute frisst? Die vierte Figur ist Vivian, eine Field Medic aus der französischen Armee. Sie wird in eine andere Welt gezogen und mausert sich dort zur Herrscherin. Und anders als Vincent hat sie kein Problem damit, auch mal ein paar Leute um die Ecke zu bringen.
Tor Online: Die Charaktere bieten ja viele Reibungsflächen. Wie wichtig sind die Dialoge im Spiel?
Max: Das müssen wir noch sehen. Ich entwickle gerade zusammen mit Enno Kleinfeldt ein Minispiel, für das ich die Dialoge schreibe. Ich schreibe gerne Dialoge, ich bin auch gut darin – aber ich merke gerade, dass zu viele Dialoge vom Spielfluss ablenken. Im Spiel hat ein Gespräch höchstens vier Zeilen – wenn es länger ist, werden die Spieler ungeduldig. Bei frühen Game-Tests habe ich gemerkt, dass viele Testspieler sich schnell durch die Dialoge durchklicken. Das bricht mir das Herz, aber gleichzeitig verstehe ich auch: Die legen Wert auf das Game und nicht so sehr auf die Dialoge. Deshalb müssen wir überlegen, wie wir die Balance gut hinbekommen.
Tor Online: Wie wichtig ist es, dass man dem Spiel seine LitRPG-Wurzeln anmerkt?
Max: Sehr wichtig! Ich möchte mit diesem Spiel die vier Bücher bewerben, weil ich die Autoren cool finde. Ich muss dazu sagen: Ich bin der Agent von zwei der vier Autoren, von RavensDagger und von Mecanimus – und das auch nur, weil sie meine Freunde sind. Die anderen beiden vertrete ich als Agent normalerweise nicht. Benjamin Kerei vertrete ich gerade ausnahmsweise. Aber grundsätzlich möchte ich eben diese Bücher bewerben, weil ich sie persönlich klasse finde. Deswegen mache ich das Spiel – und deswegen ist es mir auch so wichtig, dass die Leute verstehen: Das sind Charaktere, von denen kannst du mehr haben! Genau dafür muss ich aber im Spiel diese Persönlichkeiten in den Dialogen rüberbringen. Das ist eine ziemliche Herausforderung.
Tor Online: Sollte man die Romane gelesen haben, um das Spiel besser verstehen zu können?
Max: Nein, das ist nicht notwendig. Ich werde in der Story ganz grob die Hauptpunkte der ersten ein, zwei, drei Romane durchgehen – damit man ungefähr versteht, worum es eben geht. Aber ohne große Spoiler.
Tor Online: Welche Games dienten euch noch als Inspiration für das Gameplay von Royal Rogue? Vampire Survivors und Deep Rock Galactic: Survivor hattest du ja schon genannt.
Max: Eine große Inspiration für das Gameplay war Ravenswatch. Ich hatte vor kurzem die Ehre, den Creative Director von Passtech Games, Adrien Crochet, kennenlernen zu dürfen. Er hat mir ein bisschen was über die Entstehung des Spiels erzählt. Viele ihrer Games basieren auf den Brettspielen von Vlaada Chvátil. Wenn man das einmal weiß, ist es schwierig, das nicht ständig im Hinterkopf zu haben. Aber klar, viele Videospiele sind Adaptionen anderer Medien. Für uns war Ravenswatch eine große Inspiration – unter anderem gibt es in dem Spiel eine Zeitmechanik, die ich in Royal Rogue gerne in ähnlicher Form umsetzen würde. Deep Rock Galactic: Survivor habe ich auf Youtube gesehen und mir gedacht: Wow, das könnte doch unglaublich gut zu Stray Cat Strut passen, lass uns doch mal ein Game machen! Bei Hades fand ich super, wie sie die Story und die Meta-Narrative und auch die Meta-Progression kombiniert haben.
Tor Online: Was macht LitRPG für dich als literarisches Genre so spannend?
Max: Der Komiker Jimmy Carr hat mal gesagt: Es gibt heute einfach keine Filme mehr, in denen einfach ein paar Typen in die Stadt kommen, alles niederschießen und danach ist die Welt wieder gut. Diese ganzen Cowboy- und Mafia-Filme gibt es nicht mehr, alles ist momentan immer so moralisch grau oder sehr selbstreferenziell. Ich persönlich bin überzeugter Feminist. Ich bin zu 100 Prozent für Inklusion, ich finde auch den neuen Odyssey-Film von Christopher Nolan richtig geil. Aber gleichzeitig verstehe ich auch, dass ein großer Teil der männlichen Bevölkerung bei Filmen einfach die Katharsis vermisst. Die wollen eine Story, wo einfach das Gute gewinnt, wo der Held alle beschützt und wo ihn dafür alle toll finden. Dieser Beschützer- beziehungsweise Provider-Mythos ist sehr wichtig, und genau das bietet LitRPG im Überfluss.
Tor Online: Aber Geschichten mit Gewalt gibt es ja immer noch recht viele. Was unterscheidet LitRPG von John Wick?
Max: Du weißt ganz genau, es geht am Ende immer gut aus. Es ist auch nicht so, dass du dabei irgendwelche moralischen Dilemmata hast. Als Literaturforscher tut mir das natürlich weh. Mit den Romanen wirst du nie einen Pulitzerpreis gewinnen. Vielleicht werde ich irgendwann meine eigenen Worte fressen, aber es ist unwahrscheinlich, dass das in den nächsten zehn Jahren passiert – weil die Autoren auch einfach nicht daran interessiert sind, große literarische Werke zu schaffen. Die wollen eine coole Geschichte erzählen! Das ist Popliteratur – und das ist auch gut so, weil es einfach fehlt. Gerade auch in Zeiten, in denen Männer immer weniger lesen. Es ist doch ganz klar: Wenn man sich anschaut, was beim Händler im Bücherregal steht, dann ist das halt einfach ein moralisch grauer Charakter nach dem nächsten und eine Story nach der anderen, bei der man sich denkt: „Oh Gott, ich muss wieder nachdenken. Und ich denke im richtigen Leben gerade schon so richtig viel nach. Und es ist eh gerade schon alles so kompliziert. Kann ich mal was Einfaches haben?“ Das fehlt momentan im Publishing – und LitRPG erfüllt genau diesen Wunsch. Kürzlich hat jemand auf der LitRPG Con in Denver den treffenden Satz gesagt: „LitRPG ist die Romance für Männer.“ Eine einfache Welt, bei der du schon weißt, was am Ende passiert. Es wird dir im Klappentext schon erzählt: Dieser Charakter ist am Anfang sehr schwach – und er wird richtig stark. Oder: Er ist schon overpowered und wird noch sehr viel stärker. Wie bei Romance eben, wo man schon vorher weiß, welche Story man da lesen wird.
Tor Online: Nehmen wir Dungeon Crawler Carl von Matt Dinniman und He Who Fights with Monsters von Shirtaloon. Inwieweit sind die Aushängeschilde für LitRPG?
Max: Man kann viele Dinge sagen über Carl in Dungeon Crawler Carl – aber eine wirklich komplexe Figur ist er nicht. Sein Standardsatz ist: „You will not break me.“ Also diese sture Willenskraft und männliche Durchhaltefähigkeit. Aber dafür gibts ja Donut, und es ist auch ganz klar ein antikapitalistisches Buch, es ist ultralinks. Viele Leute kapieren das lustigerweise nicht, weil die Botschaft wirklich gut versteckt ist, und trotzdem zum Nachdenken anregt. Dungeon Crawler Carl ist meiner Meinung nach nicht nur gutes LitRPG – es ist einfach ein richtig gutes Buch! Sowohl Dungeon Crawler Carl als auch He Who Fights with Monsters eignen sich hervorragend als Einstieg in LitRPG. Man muss nur verstehen, dass das herausstechende Werke sind – genauso wie Beware Of Chicken oder The Wandering Inn. Die meisten LitRPGs sind seichter – und das ist auch in Ordnung. Wenn du dieses Gefühl aus Dungeon Crawler Carl magst: „Ey, der macht jetzt gerade wieder eine Lootbox auf und bekommt ein cooles Upgrade“ – dann liest du gerne LitRPG. Wenn du dich eher für die Charakterentwicklung von Princess Donut oder für die Charakterkonstellation des Buches interessiert, dann ist LitRPG womöglich nicht so dein Ding – aber du kannst es gerne versuchen! Es gibt richtig gute LitRPGs, die solche Charakterzeichnungen enthalten – und ein paar davon kommen jetzt hoffentlich auch bald raus. Aber meistens werden bei LitRPG eher keine tiefgreifenden sozialen Fragen ergründet.
Tor Online: Was sind die wichtigsten Trends bei LitRPG?
Max: In meinem Podcast hat vor einem Jahr mal ein Kumpel von mir gesagt, dass Deckbuilder-LitRPGs der nächste große Trend sind – und das ist nie passiert. Diese Trends wechseln einfach zu schnell. Vor drei Monaten waren Overpowered-Archmage-Stories extrem in. Dungeon Crawler Carl war vor ein bis zwei Jahren richtig heiß in der Community, ist dort aber schon wieder abgeklungen, während es gerade weltweit explodiert. Für lange Zeit war Cradle von Will Wight richtig heiß – ein starkes Nicken in Richtung des chinesischen Xianxia-Genres. Schwer zu sagen, was als nächster Trend kommt. Ich glaube, Time-Loop-Stories sind für die nächsten paar Monate mal richtig hart in. Zum Mainstream glaube ich persönlich nicht, dass es in nächster Zeit eine große LitRPG-Mainstream-Phase geben wird – aber es wird möglich werden, mehr Bücher mit LitRPG-Elementen rauszubringen. Ich glaube und hoffe, dass nicht – ähnlich wie damals beim Harry-Potter-Boom – nur noch LitRGPs rauskommen. Ich mag solch einen Abklatsch nicht so gerne, sondern eher, wenn gute Stories für sich selbst stehen. Aber wenn es passiert, ja mei! Die Autoren verdienen den Erfolg auf jeden Fall.
Tor Online: Wie geht es mit eurem Game-Projekt weiter?
Max: Unsere Kickstarter-Kampagne startet voraussichtlich im Oktober. Schon vorher werden wir ein Minigame veröffentlichen, das die Leute gratis spielen können. Die Steam-Page für das Minigame geht voraussichtlich irgendwann im August online, und das Spiel selbst kommt im Laufe des Jahres kostenlos raus, weil ich so was wichtig finde. Royal Rogue kann man auch schon jetzt auf Steam wishlisten, darüber würden wir uns sehr freuen!
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Achim Fehrenbach
Achim Fehrenbach, geboren 1974, lebt als freier Journalist in Berlin. Seine Themenschwerpunkte sind Games und Technik; er schreibt unter anderem für den Tagesspiegel IGN Deutschland, GAMES.CH und das International Games Magazine. Für Fischer TOR hat er 2016 das Buch "Geek Wisdom" übersetzt, das auf TOR Online kapitelweise erschien.









