Crisis Jung auf Netflix

NEWS

Die französische Zeichentrickserie Crisis Jung startet auf Netflix


Außerdem in unseren News: der TrekFm Podcast zu "Picard", der New Yorker über N. K. Jemisin und eine traurige Meldung zu Gudrun Pausewang.

#1 Crisis Jung startet auf Netflix

In Frankreich startet am 1. Februar bei Netflix die französische Zeichentrickserie Crisis Jung. Man kann erwarten, dass sie auch bald bei uns zu sehen wird. Aber Warnung! Sie ist nichts für Zartbesaitete. Es geht um eine(n) Mann/Frau, der/die in einer apokalyptischen Zukunft gegen den Dämon Petit Jesus kämpft. Dabei sieht sich die Serie als genrebrechende Parodie auf Animes wie Fist of the North Star. Dass mehr dahinter steckt, als der brutale Trailer verrät, zeigt dieser Beitrag der Arte-Sendung Tracks.

Warnung! Trailer enthält drastische Szenen!

#2 The New Yorker über N. K. Jemisin

Wer neben Judith Vogts Porträt von N. K. Jemisin auch noch eins auf Englisch lesen möchte, wird aktuell beim New Yorker fündig. Dort hat sich Raffi Khatchadourian sehr ausführliche mit der amerikanischen Autorin und ihrem Werk beschäftigt. Obwohl sie drei Hugos in Folge gewonnen hat und schon einige Bücher von ihr auf Deutsch erschienen sind, bekommt diese außergewöhnliche Autorin mit ihrem herausragenden Werk in Deutschland noch lange nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdient hat.

#3 Planet Trek fm Podcast zu "Star Trek Picard"

In der aktuellen Folge des Podcasts Planet Trek fm sind Christian Humberg und Moritz Wolfart zu Gast und unterhalten sich spoilernd über die erste Folge der neuen Star-Trek-Serie Picard. Ob sie den Erwartungen gerecht wurde, den Geist von Next Generation einfängt, ohne dabei aber zu altbacken zu wirken. Aber auch, was es zu bemängeln gibt. Moderator Björn Sülter erklärt auch, welche Comics und Romane die in der Folge verbliebenen Lücken zu bestimmten Ereignissen auffüllen.

#4 Gudrun Pausewang 1928 – 2020

Die deutsche Autorin Gudrun Pausewang ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Sie wurde 1928 in der Tschechoslowakei geboren, wuchs in Ostböhmen auf und unterrichtete nach dem Studium als Grund- und Hauptschullehrerin zum Teil in Südamerika, später dann in Deutschland. Sie hat an die 70 Bücher geschrieben, darunter viele Kinder- und Jugendbücher, aber auch Belletristik für Erwachsene. Aufgrund dieser Fülle an Publikationen, von denen nur wenige in das Genre der SF fallen, kann man sie wohl kaum als hauptsächliche Science-Fiction-Autorin bezeichnen, doch der Einfluss von Die Wolke und der Gewinn der beiden wichtigsten deutschsprachigen Genrepreise machen sie trotzdem zu einer Genregröße.

1988 gewann sie mit ihrem Roman Die Wolke den Deutschen Science Fiction Preis (DSFP). Das Buch erschien ein Jahr nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und erzählt von einem ähnlichen Vorfall und dessen Folgen in Deutschland. Hauptfigur ist die 14-jährige Janna-Berta, die in der Panik nach Bekanntwerden des Reaktorunfalls versucht, nach Hause zu gelangen. Es folgen der Zusammenbruch der Ordnung, Familientragödien und radioaktiver Regen. Von dem Buch wurden inzwischen 1,5 Millionen Exemplare verkauft, was sicher auch daran liegt, dass es in vielen Schulen gelesen wurde. Mit Die Wolke ist Gudrun Pausewang auch die einzige Frau, die je den Kurd Lasswitz Preis in der Romankategorie gewonnen hat.

Bundesministerin Katarina Barley (re.) mit Gudrun Pausewang bei der Preisverleihung zum Deutschen Jugendliteraturpreis 2017

© Arbeitskreis für Jugendliteratur / Anna Meuer - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 de

Tolle Überraschungen ...

... erwarten dich in unserem Newsletter. Preisaktionen, exklusive Gewinnspiele, die besten Neuerscheinungen. Bestelle jetzt unsere Raketenpost!

Bestelle jetzt unseren Newsletter
Share:   Facebook