"Lord Byron, ein Tutu und keine Schafe" von Angela Stoll

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FICTION FRIDAY

Lord Byron, ein Tutu und keine Schafe – von Angela Stoll


Bira ist auf der Flucht – vor der Weltenpolizei. Ein übergroßer Hamster verspricht ihr Rettung. Kann sie ihm und seiner seltsam gekleideten Crew wirklich trauen?

Unsere schräge PAN-Story des Monats von Angela Stoll stammt aus der Anthologie Gentlemen in Space (Verlag ohneoren).

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Bira verhielt sich ganz still. Dieser schmutzstarrende Raum stank nach Schweiß und Exkrementen. Die wenigen Glühbirnen, die erstaunlicherweise noch leuchteten, flackerten und drohten jeden Moment zu erlöschen. Aber das war nicht halb so schlimm wie der Anblick dieser merkwürdigen Kreatur vor ihr. Ein haariger Nager, nicht einmal so groß wie sie. In einem rosa Tutu stolzierte er auf mintfarbenen Stöckelschuhen über die Holzbohlen, als wähnte er sich in einem Ballettsaal und nicht in dieser abgewirtschafteten Halle am längst ungenutzten Raumhafen.

Dazu die hohe Stimme, die aus dem Standardtransmitter quäkte. Wenn sie diesem Wesen folgte, mochte sie überall ankommen, nur nicht auf sicherem Gebiet. Sofern sich das überhaupt für jemanden wie sie finden ließ.

Dennoch war er ihre einzige Chance. Sie suchten nach ihr. Die Überwachungskameras scannten jedes Gesicht auf ihre biometrischen Merkmale. Ein Wunder, dass sie es bis hierher geschafft hatte. Ort und Zeit für dieses Treffen hatte die Lösung der einfachen Rätsel verraten, die sie seit Wochen immer wieder in ihrem kleinen, uralten Radioempfänger gehört hatte.

Sie knetete die Stelle zwischen den Augen, so gut das durch die Gummimaske ging. Vielleicht sollte sie aufgeben, sich einfangen lassen und in eines der Lager gehen, in denen Abnormitäten wie sie angeblich sterilisiert wurden.

Die Erkrankten brauchen keine Furcht zu haben, wir tun ihnen nichts und wollen nur verhindern, dass sich diese üble Krankheit weitervererbt. Das hatten sie in unzähligen Informationskampagnen erzählt.

Wieso jedoch hörte sie dann nie mehr von denen, die sich gehorsam an den Sammelstellen gemeldet hatten?

Das haarige Wesen tänzelte zu ihr hin und knickste wie eine Ballerina. „Wie heißt Ihr, Verehrteste? Mich dürft Ihr Lord Byron nennen.“

Mehr als ihren Namen brachte Bira vor Aufregung nicht hervor. Erst nach einem tiefen Atemzug setzte sie hinzu: „Ich bin auf der Flucht vor der Weltenpolizei. Seid Ihr hier, um mir zu helfen, wie es in den Durchsagen versprochen wurde, Lord Byron?“

Seine Schnurrhaare zuckten, als er sagte: „So ist es. Ich bin der Kapitän des wunderbaren Schiffs, das Euch in freie Welten geleiten wird, junge Lady, und ich werde auf Euch achten wie auf meine eigene Tochter. Wenn ich eine hätte.“

Bira fand seinen Auftritt nicht vertrauenerweckend, denn welcher Raumschiffkapitän war ein übergroßer Hamster auf zwei Beinen, trug ein Tutu und nannte sich Lord Byron? Dennoch zwang sie sich, ihm zuzunicken, und gab dem Schlepper, der sie bis hierher gebracht hatte, ihre letzten Goldkredits.

Sie war nur wenigen Menschen begegnet, deren Schweigen und Hilfe sie nicht hatte kaufen müssen. Beim Thema Bezahlung und der Aussicht auf die Fangprämie für Leute wie sie funktionierten die stetig nachlassenden Hirne ihrer Artgenossen weiterhin erstaunlich gut.

Der komische, haarige Wicht forderte sie auf: „Kommt, Mylady.“

Bira folgte dem Wesen durch dunkle Röhren und Kanäle, immer weiter, bis sie auf ein unbeleuchtetes Flugfeld kamen. Das Schiff sah selbst im Sternenlicht alt und schäbig aus. Eine Leiter klappte nach unten, und sie kletterten hoch. Drinnen waren die Wände mit Blümchentapeten beklebt, und auf dem Boden lag ein grellroter Teppichläufer. Derartiges gab es sonst nur noch im Museum. Der Besitzer des Schiffs musste wahrlich ein sonderbarer Kauz sein.

Der Nager deutete auf eine Tür. „Wartet bitte in Eurem Quartier, Mylady.“

Sie gehorchte. Die winzige Kabine war nicht viel größer als ein Kleiderschrank, doch der Platz reichte ihr, denn sie besaß ohnehin lediglich das, was sie am Körper trug. Alles andere hatte sie in den letzten Monaten gegen Nahrung und Schutz getauscht. Nur ihre Stoffpuppe Trudi hatte sie behalten und tief unter den Schutzoverall geschoben. Als Erinnerung daran, wie normal ihr Leben gewesen war, zumindest bis zu dem Augenblick, als die Pflichtuntersuchung in der Schule sie vor ihrer ganzen Klasse als Aussätzige offenbart hatte. Natürlich hatte sie selbst sich seit geraumer Zeit gefragt, wieso sie schneller denken konnte und mehr wusste als jeder Lehrer.

Sie seufzte.

Trudi war der einzige Trost in einer Welt, die sich täglich wahnsinniger benahm.

Gut, dass sie die Puppe noch schnell eingesteckt hatte, bevor sie mit den Goldkredits, die Großmutter ihr heimlich zugesteckt hatte, Hals über Kopf von zu Hause geflohen war. Keinen Moment zu früh, denn ihr Vater hatte bereits die Weltenpolizei gebeten, ihn von seiner infizierten Tochter zu befreien. Alle Versicherungen Biras, sie sei gar nicht krank oder ansteckend, sondern verfüge über ein Abwehrgen, das sie nicht so rasant verdummen ließe wie alle um sie herum, hatten nichts gefruchtet. Zu der Zeit baumelten die Wissenschaftler, die diese Annahme bewiesen und veröffentlicht hatten, schon weltweit an großen Kränen im Wind.

„Die Menschheit verblödet als Masse, ohne es zu bemerken, und gibt uns die Schuld an all den daraus entstehenden Problemen“, murmelte sie und erschrak über sich selbst. Gut, dass sie weiter die Atemmaske angelegt hatte. Wie leicht hätte ihre unbedachte Äußerung als Beweis ihrer fortschreitenden Erkrankung interpretiert werden können. Sie rechnete immer damit, gefilmt oder abgehört zu werden.

Bira hockte sich auf die schmale Pritsche und erwartete jeden Moment, von den Häschern herausgezerrt zu werden. In dieser überdimensionierten Blechbüchse saß sie in der Falle.

Als die Tür aufknallte, musste sie zweimal hinschauen. Der haarige Wicht war nun in einen Smoking gewandet, trug einen schwarzen Bowlerhut und ein Monokel am Auge und hielt einen fest aufgerollten Regenschirm unter dem Arm. Erstaunt erhob sie sich.

„Mylady, bitte legt Maske, Schutzbrille und Overall ab. Im Schrank sind Eure neuen Kleider.“ Er deutete auf die Wand, dort befand sich eine Blechtür, die sie in ihrer Aufregung nicht einmal bemerkt hatte.

Sie starrte ihn durch die dicken Gläser der Schutzbrille an. „Meine Krankheit?“

Er winkte ab. „Keiner mit Verstand fürchtet sich davor. Wir warten zur Zeit auf eventuelle Nachzügler. Bei den Kleidungsstücken befindet sich ein Stoffsack. Stopft bitte alles hinein und bringt es mit dem Rest auf die Brücke, Lady Bira. Folgt einfach dem Flur und öffnet die Tür am Ende des Gangs.“ Damit verschwand er und ließ sie ziemlich sprachlos zurück. Schon so lange war niemand mehr freundlich zu ihr gewesen.

Sie schälte sich aus dem Overall. Es war eine Gnade das Gesicht frei zeigen zu dürfen. Maske und Atemschutz hatten ihr dabei geholfen, sich vor den Kameras zu verbergen und ihren Fluchthelfern die irre Angst genommen, sich bei ihr anzustecken.

Das Kleid war hochgeschlossen, mit unendlich vielen kleinen Knöpfen, Spitzenmanschetten und einem voluminösen Unterrock, in dem sie sich lächerlich vorkam. Dazu gehörte eine mit Lederriemen besetzte Jacke, die mehr wie ein Teil einer Uniform aussah, und Stiefel mit altmodischen Häkchen und Schnürbändern. Alles roch sauber, und als sie es angezogen hatte, fand sie es angenehmer als die durchgeschwitzte und stinkende Kleidung, die sie wochenlang am Leib getragen hatte.

Sie verstaute die alten Sachen in den Sack und behielt nur Trudi, die sie oben in den linken Strumpf stopfte. Die ganze Zeit über fragte sie sich, ob der Nager sie wohl an den Weltsicherheitsdienst ausliefern würde? Warteten sie deshalb angeblich noch auf andere Verseuchte? Plante er, sie im Weltraum aus einer Schleuse zu stoßen oder sie in die Sklaverei zu verkaufen?

Sie kniff sich in den Oberschenkel, bis der Schmerz sie aus dem perfiden Gedankenkarussell aussteigen ließ. So oder so, es war zu spät, um zu fliehen.

Als sie sich einigermaßen beruhigt hatte, ging sie mit dem Kleidersack wie befohlen zu Lord Byron. Er stand auf der Brücke, die wie ein Wohnzimmer mit Panoramafenster aussah, und blätterte in einem Buch.

Bira stutzte. Vor mehr als einem Jahr hatte sie das letzte Buch auf der Erde brennen sehen. Eine weltweit übertragene Feier, als Symbol der Befreiung von der Unterdrückung der Menschheit durch überflüssiges und deshalb verbotenes Wissen.

Eine junge Frau, ähnlich gekleidet wie Bira, schnappte sich wortlos Rucksack und Beutel und verschwand damit.

Gleich darauf öffnete sich eine Seitentür. Ein riesiger Kerl, höchstens ein paar Jahre älter als sie, schob drei kleine Gestalten herein. Als Bira sie erkannte, rannte sie auf sie zu und umarmte sie. „Anton, Felis, Rena!“

Sie waren einander begegnet. In einem der Fluchthäuser, in denen sie auf dem Weg hierher für einige Tage Obdach gefunden hatten. Am dritten Morgen war Bira aufgewacht, und die Kinder waren fort gewesen. Sie hatte ihnen keine Überlebenschancen eingeräumt, aber nun standen sie vor ihr.

„Es sind noch zwei fremde Erwachsene da. Sie sind auf der Krankenstation“, antwortete Anton, der mit seinen zwölf Jahren der Älteste war. Müde sah er aus, die sonst pechschwarze Haut grau vor Erschöpfung, und dennoch blitzten seine Augen vor Intelligenz und Lebenswillen. Er hatte Felis und Rena rechtzeitig zum Treffpunkt gebracht, das war klar.

Rena wankte. Bira hob sie hoch wie ein Baby. Fünf Jahre war kein Alter, um für verseucht und zur Bedrohung für die Menschheit erklärt zu werden.

Ein Räuspern hinter ihr ließ sie sich umdrehen.

Der Kapitän hatte sie beobachtet und deutete mit dem Schirm auf sie. „Mylady kennen diese Passagiere?“

Sie nickte. „Ich hielt sie für verloren, Lord Byron.“ Schnell wischte sie sich über die Augen. Ohne Schutzbrille und Mundschutz war es schwer vorzutäuschen, nichts könne einen verletzen.

„Die Erde mit ihren seltsamen Gesetzen. Im Weltall herrschen andere Vorstellungen von richtig und falsch. Übrigens, seid Ihr noch Jungfrau?“

Schockiert starrte sie ihn an.

Sie hatte von seiner Mannschaft nur die junge Frau und diesen Riesen gerade gesehen, aber sie ahnte, was ihr bevorstand.

Der Nagergentleman nahm den Schirm und stützte sich darauf wie auf einen Gehstock. „Falls Ihr es seid, bleibt es bitte, denn ich mag es nicht, wenn ich junge Damen von arglosen jungen Herren zerren muss. Wir halten uns an Bord an Regeln. Eine Lady ist eine Lady, ein Gentleman ein Gentleman. So, wie es in diesem prächtigen Buch steht.“

Damit deutete er auf den Band, in dem er gelesen hatte. Der Gentleman: Bildung, Charakter, Anstand und Lebenskunst.

Obwohl Bira maßlos erleichtert war, einer Vergewaltigung zu entkommen, schluckte sie gegen die Irritation an. War sie auf einem Irrenschiff gelandet? Gentlemen gab es seit Hunderten von Jahren nicht mehr.

„Sir Eustin, kümmert Euch bitte um die Neuankömmlinge.“

Der Riese, der die Kinder gebracht hatte, winkte Bira, ihm zu folgen. „Lady.“

Sie ging ihm nach, Rena noch auf dem Arm.

Er führte sie durch einen Flur bis zu einem Raum, der wie eine Kantine aussah, die mit bizarr altertümlich aussehenden Möbeln ausgestattet war. Der Riese zeigte auf die geschnitzten Holzstühle um einen Tisch. „Nehmen Sie Platz, meine Herrschaften.“

Schon drückte er auf ein paar Knöpfe, und wenig später standen vier Näpfe vor ihnen, gefüllt mit einer Masse, die Haferbrei ähnelte.

„Die kleinen und großen Lords und Ladys wirken, als könnten sie Nahrung vertragen.“ Gleich darauf verteilte er Metallbecher und füllte aus einer Flasche eine farblose Flüssigkeit ein. „Wasser“, stellte er fest und zwinkerte Bira zu.

„Was ist das hier?“, fragte sie ihn frei heraus, während die halb verhungerten Kinder bereits den Brei in sich hineinstopften. Je eher sie die Wahrheit kannte, desto schneller konnte sie reagieren. Und wenn sie nur versuchte, die Kinder zu töten, bevor ihnen weit Schlimmeres geschah.

Er verzog die Lippen zu einem Lächeln. „Des Kapitäns Schiff. Lord Byron ist auf seinem Heimatplaneten ein mächtiger Mann mit unendlich großem Vermögen. Ihn reizt es, die Kultur der menschlichen Rasse zu erforschen, und er liebt es, in verschiedene Rollen von Erdbewohnern zu schlüpfen. Ab und zu wird er zur Ballettdiva, aber seit ihm dieses Buch in die Hände, besser gesagt, Pfoten gefallen ist, führt er mit Begeisterung das Leben eines Gentlemans, und das nimmt er ernst bis ins Kleinste. Sobald er von der Menschenjagd auf der Erde erfuhr, machte er sich als wahrer Gentleman zu der Mission auf, möglichst viele von uns zu retten, die noch Verstand in sich tragen. Die Crew begleitet ihn auf diesem Abenteuer. Er bestimmt, was an Bord geschieht, was wir anziehen und wie wir miteinander reden.“

Er tippte gegen seinen Hut. „Falls es Mylady gefällt, kann sie uns verstärken. Wir bringen die drei Kinder und das Paar in Sicherheit. Dann kehren wir wieder zurück. Solange Menschen unsere Rätsel lösen und zu den Treffpunkten kommen. Ab und zu fangen wir auch ins All geschickte Notsignale von Gejagten auf und kommen zu Hilfe. Viele sind es nicht mehr, doch jede Seele zählt.“

Bira klappte der Mund auf. „Ich soll auf diesem Schiff bleiben, freiwillig? Tun, als wäre ich in der Vergangenheit festgeklebt, und mich verhalten wie eine Lady?“

Er nickte. „Es gibt schlimmere Orte und Lebensweisen. Die Damen veranstalten Tanztees, spielen sich gegenseitig Theaterstücke vor und langweilen sich zu Tode. Wir Herren lernen, unsere Gegner mit einem Regenschirm zu erledigen, danach rauchen wir Pfeife und belästigen Schafe.“

Ihr Gesichtsausdruck musste ihm angezeigt haben, für wie wahnsinnig sie ihn hielt, denn er grinste sie frech an. „Das war ein Scherz, Lady, nicht nur was die Schafe angeht. Wir alle hier sind ebenfalls Flüchtlinge und haben die Einladung des Kapitäns angenommen, gemeinsam mit ihm und auf seine Weise Menschen zu retten. Es ist Eure Entscheidung.“

„Wohin schafft er die Kinder?“

Ihr Gegenüber wurde wieder ernst. „Wir nutzen ein Wurmloch und bringen sie auf die andere Seite der Galaxis zu einem erdähnlichen Planeten. Dort sind sie in Sicherheit, man sorgt gut für sie, und sie werden hoffentlich bald vergessen, was sie durchgemacht haben. Falls Ihr Euch je für Teslapunk begeistert habt, werdet Ihr Euch in der neuen Heimat wie zu Hause fühlen.“

Bira stand der Mund offen. Teslapunk? Das klang interessant, wenn auch fast so irre wie die Sache mit dem Tanztee und den Schafen.

Ein Dröhnen ging durch das Schiff.

„Wir starten“, stellte Bira überflüssigerweise fest.

Der Riese lächelte, hielt ihr die Hand hin und sagte: „So ist es. Wie vom Kapitän bereits erwähnt, bin ich Sir Eustin, wie darf ich die Lady nennen?“

„Bira“, antwortete sie und verbesserte sich schnell: „Lady Bira.“

Sie ergriff seine Hand, und zum ersten Mal seit Monaten spürte sie statt Angst und Verzweiflung etwas wie das Flattern eines Hoffnungsschmetterlings im Bauch.

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2019 by Angela Stoll. Alle Rechte vorbehalten.

Erstmals erschienen in: Grit Richter und Ingrid Pointecker (Hrsg.): Gentlemen in Space. Eine Space Opera-Anthologie. Verlag ohneohren 2019.

Über die Autorin

Seit Angela Stoll „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ als Puppenspiel im Fernsehen gesehen hat, ist sie der Fantasy verfallen. Schon als kleines Kind konnte sie stundenlang still an einem sonnigen Ort sitzen und sich selbst Geschichten erträumen. Aufgeschrieben hat sie diese erst mit über vierzig Jahren.

Unter A. G. Stoll veröffentlicht sie eigenverlegte Bücher, unter Angela Stoll in diversen Verlagen.

 

 

Die nächste Story erwartet Dich Freitag, den 15. Mai, genau hier.

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