Kurzgeschichte am Fiction Friday: Sandherz von Fabienne Siegmund

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FICTION FRIDAY

Sandherz (Fabienne Siegmund)


Wer zu lange in die Sonne starrt, den holt der Sommerkönig – so wie Nurims Schwester Arani. Als Nurim im flirrenden Wüstensand nach ihr sucht, muss er gegen die Bienenhexe und ihr Gift des Vergessens bestehen … Das Wüstenmärchen „Sandherz“ stammt von Fabienne Siegmund und ist unsere PAN-Story des Monats.

Und wenn du wissen möchtest, wer oder was dieser PAN eigentlich ist, erfährst du hier mehr über das Phantastik-Autoren-Netzwerk und die Auswahljury für unsere Kurzgeschichtenkooperation.

 

***

Alles hatte mit dem Bienenstich angefangen. Nurim hatte seine Schwester gewarnt, hatte ihr von den alten Geschichten erzählt, an die er glaubte. Aber Arani hatte nicht auf ihn gehört, hatte weiter in die Sonne gestarrt. Und wer zu lange in die Sonne starrte, den holte der Sommerkönig. So war es immer. Auch bei Arani. Nurim hatte versucht, seine Schwester fortzuziehen – vergeblich. Der Sommerkönig entdeckte sie und schickte seine Bienen. Eine stach sie. Dieser Stich änderte alles.

 

Nurim konnte sich noch gut an den Abend erinnern, an dem Arani vom Rand der Wüste wiedergekommen war. Ihre Augen schwammen in Tränen und ihre rechte Hand war rot angeschwollen. „Es war eine Biene“, hatte Arani geschluchzt. Nurim hatte die Lippen ganz fest aufeinandergepresst, denn er hatte geahnt, was passieren würde. Und es geschah. Arani veränderte sich. Nur selten kam sie noch zurück von ihrem Platz am Rande der Wüste. Ihre Augen waren verkrustet, und ihre Haut nahm wie ihr Haar die Farbe des Sandes an. Selbst ihr Wesen hatte die Rastlosigkeit einer Düne. „Wenn die Bienen des Sommersonnenkönigs dich stechen“, sagten die alten Geschichten, „wird dein Herz zu Sand.“ Nurim sah in Aranis Augen, wie das ihre zu Sand wurde, und ahnte, dass sie bald nicht mehr aus der Wüste zurückkehren würde. Drei Tage später wartete Nurim vergeblich auf seine Schwester. Sie war in den Palast aus Fata Morgana gegangen, den Ort aus Trug und Schein, dorthin, wo alle lebten, die der Sommerkönig zu sich rief.

 

Nur einen Tag später war Nurim aufgebrochen, Arani zu suchen. Er war zum Rand der Wüste gegangen und hatte gewartet. Es hieß, dass eine Spur zum Schloss des Sommerkönigs führte, gemalt aus Sand, für den, der das Liebste suchte. Für Nurim war Arani das Liebste. Er hatte nur seine Schwester. Ihre Eltern waren lange fort, denn sie waren Wüstenwesen, nur einmal vereint in einem Zauber.

Nurim wartete den ganzen Tag. Über ihm flirrte die Sonne. Sie verbrannte ihm fast die dunkle Haut, aber er hielt aus und wartete.

Am Abend, als die Sonne ihr Haupt zur Erde neigte, wirbelten die Winde Sandkörner auf, und Nurim erkannte, dass einige von ihnen die Farbe von Aranis Wesen hatten. Schnell griff er nach der Sandwehe, Sandkorn für Sandkorn nahm er seine Schwester hinaus und füllte sie in einen kleinen Lederbeutel. Er sah wieder zu Boden, dort waren abermals Körner mit Aranis Farbe. Nurim folgte ihnen und sammelte jedes Korn auf, dessen er habhaft werden konnte. „Es ist ihr Herz“, hörte er sich murmeln. Und er wusste, dass er jedes Körnchen ihrer Farbe sammeln musste, um sie zu retten.

So vergingen die Tage. Nurims Augen suchten jeden Morgen das Meer aus Sand ab, und immer blitzten dort die Körner von Aranis Herz. Der Sommerkönig lockte ihn weiter in sein Reich. Und Nurim folgte ihm – weil er seine Schwester liebte wie nichts auf der Welt.

 

Arani lebte derweil im Schloss aus Fata Morgana, und jeden Tag brachte ihr der Sommerkönig mit hässlichem Grinsen ein neues Bild aus ihrer Erinnerung, die ihr fremd geworden war. Sie blickte auf die fremden Bilder, die doch nur Teil eines einzigen waren, das sie wie ein Puzzle zusammensetzen musste, um wieder frei zu werden.

 

Die Sandkörner führten Nurim zu einer Oase, aber er ging nicht hinein, er lief einfach weiter, immer Aranis Körnern nach. Er merkte nicht, wie sich aus dem Schatten einer Palme eine Gestalt löste, die ihn verfolgte. Sie schwebte hinter Nurim her, mal eine Frau, mal eine Biene, dann wieder nur Wind. Doch als er sich eine geschützte Stelle zur Nacht suchte, war sie neben ihm, ganz Frau aus Fleisch und Blut, gekleidet in ein Gewand aus Schwarz und Gelb. Nurim verfiel ihr, nicht ahnend, dass sie die Bienenhexe war, die der Sommerkönig schickte, weil ihr niemand widerstehen konnte.

 

Während sich Nurim und die Hexe unter dem Wüstenmond liebten, zerbrach in dem Palast aus Fata Morgana ein kleines Bild, das nichts anderes war als das Herzstück in Aranis Erinnerung.

 

Nurim vergaß die Suche nach seiner Schwester. Für ihn zählte nur noch die Bienenhexe, die den Sand um ihn in eine Oase verwandelte. Nurim lechzte nach den honigsüßen Küssen der schönen Hexe, in deren Stimme ein leises Summen lag. Die kleinen Stiche, die mit jedem ihrer Küsse in seine Haut stachen, spürte er nicht.

 

Im Palast des Sommerkönigs versuchte seine Schwester, die Bilder zusammenzufügen.

 

Niemand weiß, wie viele Nächte vergangen waren, als die Schlange zu Nurim kam. Es war eine giftige Viper, wie sie oft in Oasen weilt. Nurim schlief tief und fest und bemerkte sie nicht. Erst als sie ihre Zähne in sein Fleisch grub, schlug er erschrocken die Augen auf. Entsetzt starrte er die Schlange an, und das Tier, das die Augen seines Vaters hatte, erwiderte den Blick, ehe es davonschlängelte. Nurim hustete Sand. Er glitzerte wie der, dem er gefolgt war und an den er sich wieder erinnerte: Arani. Er griff nach seinem kleinen Lederbeutel. Er war leer. All die Herzsandkörner Aranis waren fort. Er wollte aufstehen, da hörte er heraneilende Schritte und die summende Stimme der Hexe, in der er jetzt die Sommerkönigsbiene erkannte. Nurim sah sich um, aber die Palmen um ihn boten kein Versteck, überall hörte er nur das Surren der Bienen. Er blickte auf die Stelle, an der die Viper eben gelegen hatte. Sand glitzerte im Gras. Er streckte die Hand danach aus, und als er ihn berührte, kam ein lauer Wind auf und wisperte ihm mit Schlangenstimme zu: „Nimm alles.“ Nurim tat wie geheißen. Als er die Hand schloss, trat die Hexe zu ihm und lächelte ihn an, wie sie es immer tat. Doch jetzt verlangte es ihn nicht nach ihren Lippen, denn er sah den dunklen Flaum, den alle Bienenlippen hatten. Angewidert wischte er sich mit der Hand über den Mund, doch die Erinnerung blieb. Aber die feinen Sandkörner der Viper blieben auf seinen Lippen haften und Nurim schmeckte Arani in ihnen. Ein Lächeln kletterte auf sein Gesicht, und die Hexe nahm es als Aufforderung, ihn zu küssen. Ihre Lippen berührten seine, doch ehe sie ihn wieder mit Gift benetzen konnten, wich sie mit einem Kreischen zurück. „Du“, zischte sie. Nurim sah sie an, und die Hexe, deren Augen nun die einer Biene waren, fauchten mit ihrem Bienenmenschenmund: „Du hast Viperngift auf deinen Lippen!“ Und dann verwandelte sie sich in eine Biene, aber sie griff nicht an. Dann waren überall Bienen, umschwirrten ihn, verließen die Oase, und als die letzte von ihnen weg war, verschwand alles Grün und Nurim stand allein in der Wüste, über sich die brennende Sonne.

 

Arani bekam weiter neue Bilder aus ihrer Erinnerung, doch sie erkannte keines. Sie versuchte sie zu sortieren, legte Menschen nebeneinander, die gleich aussahen. Nur einen jungen Mann, dessen Haare und Augen so dunkel waren wie ihre einst, konnte sie nicht zuordnen. Nie bemerkte sie, dass, wenn sie schlief, der Sommerkönig kam und die Bilder zuerst verwirbelte und vor dem Morgengrauen neu formte. Denn auch die Bilder waren nichts als Sand, der in Aranis Farbe schimmerte. Der Sommerkönig lachte boshaft, sein Lachen verwandelte sich in einen Sturm und wirbelte davon, hinaus in die Wüste.

 

Dort suchten Nurims Augen den Sand nach dem verdächtigen Glitzern ab, als ein wilder Windwirbel kam. Nurim versuchte, dem Sand auszuweichen, doch wie ein Regen aus kleinen, scharfen Scherben sprangen die Körner in sein Gesicht und schnitten ihn, so hart peitschte der Wind sie auf. Schließlich fiel Nurim auf die Knie und bedeckte sein Gesicht mit den Armen. Der Wüstenwind umkreiste ihn, bedeckte ihn mit Sand und verebbte erst, als auch der Sommerkönig mit seinem bitteren Lachen aufhörte.

 

Als er kein Heulen mehr hörte, befreite Nurim sich. Er nahm einen Schluck Wasser und sog die Nachtluft tief ein. Dann schlief er ein und er wachte erst auf, als ihn etwas Feuchtes an der Nase berührte. Als er die sandverkrusteten Augen mühsam öffnete, sah er in die dunklen Augen einer Wüstenfuchsin, die denen seiner Mutter glichen. Das beige Fell des Fenneks leuchtete im Mondlicht, doch Nurim bemerkte noch ein weiteres Glitzern. Der Sand um die Füchsin hatte die Farbe Aranis. Schnell rappelte er sich auf und raffte den Sand zusammen. Der Fennek stand still da und beobachtete ihn. Als Nurim fertig war, blickte er den Fennek an. Fragen standen in seinen Augen. „Sandsammler“, flüsterten die Fuchsaugen, und Nurim verstand sie, so wie er auch verstand, dass der Fennek seine Mutter war. Er dankte ihr stumm. „Das ist nicht alles“, hauchte sie. „Den Rest hat sie selber. Doch sie erkennt ihn nicht. Für sie besteht er aus Bildern, die ihr so fremd sind wie alles, was bisher in ihrem Leben war. So, wie auch du ihr fremd sein wirst. Das Gift der Bienenhexe hat das bewirkt.“

Und schon wandte sich der Fennek ab, doch als er die nächste Dünenspitze erreicht hatte, hörte Nurim ihn noch einmal: „Lass dich von seinen Bienen beißen. Ihr Biss wird dich in den Palast tragen, aber dir wird nichts geschehen, denn du hast noch etwas Viperngift in dir.“ Dann war er mit einem Satz fort.

Nurim wartete auf den Sonnenaufgang. Denn um die Bienen anzulocken, musste er wie Arani in die Sonne sehen.

Am Mittag kamen die Bienen. Eine stach Nurim, und als das Brennen des Bisses nachließ, stand er im Palast aus Fata Morgana. In der Mitte des Saales stand ein Tisch, auf dem Bilder lagen. Nurim trat näher und besah sie sich. Sofort erkannte er das Leben seiner Schwester. Die Eltern erkannte er, viperngleich und fuchsartig. Auch sich selbst sah er, aber während die anderen Bilder wie Teile eines Memorys zueinander gelegt waren, verteilte sich sein Gesicht über den ganzen Tisch. Was hatte der Fennek gesagt? „Sie wird dich vergessen haben, das Gift der Hexe hat das bewirkt.“

Ein Geräusch hinter ihm ließ ihn herumfahren. Arani stand dort. Ihre Augen waren golden wie Wüstensand. Sie erkannten ihn nicht. Sie sah nur auf die Bilder. Er versuchte, ihren Blick abzufangen, aber Arani beachtete ihn nicht. Stumm trat sie zum Tisch und begann, die Bilder erneut zu sortieren. Die, auf denen Nurim war, ließ sie liegen, und der junge Mann sah, dass von ihren Rändern langsam Sand rieselte, der auf dem Tisch liegen blieb. Als die Luft in der bunten Kammer sich mit einem Brummen und Summen füllte, wandte sich Nurim um. Ein Bienenschwarm stand wie eine Säule im Raum, war einfach aus dem lebendigen Nichts der Fata Morgana aufgetaucht, und aus ihm heraus trat ein Mann von schmaler Gestalt. Er trug nichts außer einer goldenen Hose, und auch seine Haut schimmerte in der Farbe der Sonne. Sein Haar war hell wie das Licht und seine Augen waren wie Sand. Nurim sah, wie Arani sich verbeugte, und auch er tat es, obwohl er nicht wollte. Als er sein Haupt wieder hob, sah der Sommerkönig ihn an. Zorn stieg in Nurim auf. „Gebt mir Arani wieder“, forderte er. Der Sommerkönig schüttelte den Kopf. „Das geht nicht. Nur deine Schwester selbst kann sich befreien. Sie muss diese Bilder zusammenfügen.“

„Aber sie kann sich nicht erinnern!“ Nurim schrie. Der Sommerkönig zuckte mit den Schultern. „Gegen das Vergessen kann ich nichts machen. Was sie vergisst, wird als Sand in die Wüste getragen.“ Und dann: „Und auch wenn ich könnte – du wirst ihr immer noch fehlen. Du hast dich von ihr küssen lassen.“ Seine schmale Hand wirbelte durch den Schwarm aus Bienen, und nur Augenblicke später stand die Bienenhexe dort. Mit einem leichten Sehnen dachte Nurim an den Honig ihrer Lippen. Dann schalt er sich einen Narren. Durch sie hatte er Arani noch tiefer ins Verderben gestürzt. „Was sie vergisst, wird als Sand in die Wüste getragen“, hallten die Worte des Königs in Nurims Ohren wider. Er griff nach seinem Sandbeutel. Er sah, dass die Augen der Bienenkönigin sich für Sekunden in die Facettenaugen ihres Bienenkörpers wandelten, und in denen des Königs sah er ein wütendes Feuer. Nurim lächelte verstehend. Er streute den Herzsand über die Bilder, und die Wüstenwirbelwinde, die auch im Palast aus Fata Morgana tanzten, legten ihn darüber, als wäre er ein Zauber aus alten Märchen. Er formte aus allen Erinnerungen ein Herz, ganz aus Sand in Aranis Farbe. Nichts weiter geschah. Der Sommerkönig lachte höhnisch. Nurim starrte auf das sandige Herz und auf Arani, die weder ihn noch ihr Herz erkannte. Dann verebbte das Lachen des Königs, und er sah Nurim an. „Sie kann sich nicht erinnern, weil ihr das Wichtigste in ihrem Leben immer noch fehlt. Du.“ Erneut stieß er ein kurzes Lachen aus. Tränen füllten Nurims Augen, als der Sommerkönig sagte: „Du kannst hier bleiben. Was nützt es mir, wenn ich dein Herz zu Sand wandeln lasse, wenn dein Leid doch so viel größer ist?“ Nurim ballte die Fäuste, aber ehe er noch etwas sagen konnte, trat der Sommerkönig wieder in seinen Bienenschwarm und verschwand. Die Bienenhexe blieb. Nurim sah sie kurz an. Dann trat er zu seiner Schwester. Arani starrte ihn aus sandleeren Augen an. Die Bienenhexe hinter ihm summte. Es klang lockend und bedrohlich zugleich, doch in diesem Moment wusste Nurim, was er tun musste, um seine Schwester zu retten. Der Sommerkönig hatte gesagt, dass er Arani fehlen würde. Sein Blick wanderte wieder zur Bienenhexe, forderte sie heraus. Ihre schwarzen Augen sahen ihn an. Die Bienenhexe lächelte, und es war ein Lächeln, das davon sprach, dass sie gewusst hatte, dass er ihr nicht widerstehen könnte. Nurim beugte sich über den Tisch mit dem Herz und wartete, bis sie bei ihm war. Ihre weichen, bienenflaumigen Lippen berührten seine, und Nurim musste sich zusammenreißen, um nicht zu würgen. Dann kam der den Stich, und er spürte, wie die Trockenheit der Wüste nach seinem Herz griff. Eine Träne aus Sand rollte aus seinen Augen und fiel auf das Sandherz. Nurim sah seine Schwester an. Erkennen lag in ihren Augen, Freude, dann tiefe Traurigkeit und Entsetzen, als sie begriff, was passierte. „Nein“, formten ihre Lippen, und dieses Wort war das Letzte, was Nurim sah, ehe sein Herz zu Sand wurde.

Draußen aber, vor dem Palast aus Fata Morgana, der sich in den lachenden Wüstenwindwirbeln des Sommerkönigs auflöste, stand Arani, mit Tränen in den Augen, und neben ihr saßen ein Fennek und eine Viper, die mit ihr weinten.

 

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© 2019 by Fabienne Siegmund.
Alle Rechte vorbehalten.

Über die Autorin

Autorin Fabienne Siegmund

© Freylin Fotografie, Jonas Steingräber

Fabienne Siegmund, geboren 1980, flog schon als Kind liebend gerne auf dem Rücken eines Glücksdrachen über Phantásien oder sprang mit Begeisterung in literarische Kaninchenlöcher. Mit der Zeit wurden phantastische Geschichten mehr und mehr ihre Leidenschaft, und so begann sie irgendwann selbst damit, Welten zu bauen und Geschichten zu weben. Seit 2009 finden diese regelmäßig den Weg ins Universum der Bücher; so erschienen unlängst beispielsweise die Herbstlande, ein Gemeinschaftsroman mit den Autoren Stephanie Kempin, Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser, und ihr winterlicher Roman Namiria. Ihr Herz für Kurzgeschichten lebt sie immer wieder als Herausgeberin von Anthologien aus. Ende 2015 war sie Mitbegründerin des Phantastik-Autoren-Netzwerk (PAN) e.V., in dem sie seit 2017 die Position der Schatzmeisterin übernommen hat.

 

 

Die nächste Story erwartet Dich am Freitag, den 12. April, genau hier.

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