Jodorowsky's Dune

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"Jodorowsky's Dune" auf Arte und weitere News


Außerdem in unseren Fantasy- und Science-Fiction-News: Ein ausführliches Porträt über Marlon James und seinen Fantasyroman "Black Leopard, Red Wolf" und der Kapitel-Eins-Podcast über Joe Haldemans "Der ewige Krieg".

"Jodorovsky's Dune" am 15.02. auf Arte

Am 15. Februar läuft um 21.45 Uhr auf Arte eine Dokumentation über einen Film, der nie gedreht wurde: Alejandro Jodorowsky’s Dune. In der Mediathek wird sie schon ab dem 7.2. verfügbar sein. Der chilenische Künstler wurde in den 1970ern vor allem durch avantgardistische Filme wie El Topo oder Montana Sacra - Der heilige Berg bekannt. Zusammen mit Moebius erschuf er in den 80ern den legendären Science-Fiction-Comic Der Incal. 1975 optionierte Jodorovsky Frank Herberts Roman Dune - Der Wüstenplanet für eine Verfilmung. Diese Dokumentation berichtet darüber, wie die Produktionsplanung ablief (an der unter anderem Möbius und H. R. Giger beteiligt waren) und woran sie schließlich scheiterte. Stattdessen verfilmte David Lynch den Roman 1984.

"Kapitel Eins" Podcast zu Joe Haldemans "Der ewige Krieg"

Jochen Gebauer und Falko Löffler besprechen in der aktuellen Ausgabe ihres Buchpodcasts Kapitel Eins einen echten Klassiker der Science-Fiction-Literatur, der es auch auf die kommende Liste der 100 besten SF-Romane schaffen wird (die sich gerade in Arbeit befindet). Besonders interessant ist auch die Diskussion über die Änderung der Jahreszahlen von 1997 zu 2297, die die deutsche Redaktion von Heyne vorgenommen hat, explizit entgegen des Wunschs von Autor Joe Haldeman. Spannend sind auch die Abweichungen in den unterschiedlichen Ausgaben, die die beiden Podcaster gelesen haben.

Porträt über Marlon James und seinen Fantasyroman "Black Leopard, Red Wolf"

Im New Yorker ist ein ausführliches Porträt über den aus Jamaica stammenden Autor Marlon James erschienen, der mit seinem Krimi Eine kurze Geschichte von sieben Morden den Booker Prize gewann. Aktuell erscheint sein erster Fantasyroman Black Leopard, Red Wolf am 28. Februar auf Englisch, den er mit der Motivation geschrieben hat, ein afrikanisches Game of Thrones zu erschaffen. Es handelt sich um den Auftakt zu seiner Dark-Star-Trilogie. Der Artikel geht zunächst ausführlich auf die Biografie James' ein, bevor ein kleiner Ausflug in die Geschichte afroamerikanischer Phantastik folgt, von AutorInnen wie Samuel R. Delany und Octavia Butler über Nalo Hopkins bis zu N. K. Jemesin (lässt allerdings die sehr von afrikanische Mythen geprägte Fantasy Kai Ashante Wilsons weg). Und gegen Ende erfährt man auch noch Einiges über das aktuelle Buch von James. Bin gespannt, welcher deutsche Verlag sich da rantraut.

Black Leopard, Red Wolf
Eine kurze Geschichte von sieben Morden
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