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Gametrailer Metro Exodus: poetische Eröffnungssequenz


Außerdem in unseren Fantasy- und Science-Fiction-News: eine Liste mit den weltweit am besten verkauften PhantastikautorInnen, eine Erinnerung an Ursula K. Le Guin und ein Hörspiel zu Thomas Pynchons "Die Enden der Parabel".

"Metro: Exodus" erscheint früher und verzückt mit Intro

Computerspielgewordene Science-Fiction-Literatur bietet die Metro-Reihe, die auf der Romanen von Dmitry Glukhovsky basiert, die mit Metro 2033 begannen. Der Veröffentlichungstermin von Metro: Exodus, dem dritten Teil der Ego-Shooter-Reihe, wurde nun auf den 15. Oktober 2019 vorgezogen, was nicht gerade häufig bei Computerspielen vorkommt, eher im Gegenteil. Dazu gibt es jetzt schon die poetische Titelsequenz zu sehen, die sicher nicht stellvertretend für die postapokalyptische Atmosphäre Moskaus im Untergrund steht. Erschaffen wurde sie von Elastic.tv, die auch schon die atemberaubenden Intros zu den Serien Game of Thrones und Westworld kreiert haben.

Wer sind die bestverkauften PhantastikautorInnen

Blogger Adam Whitehead von The Wertzone pflegt seit Jahren eine Liste, mit den PhantastikautorInnen, die weltweit am meisten Bücher verkauft haben. Das ist keine genaue Wissenschaft mit konkreten Zahlen, sondern eine Annäherung, die sich aus verschiedenen Quellen speist, dazu Angaben von Verlagen (die schreiben gerne in die Verlagsvorschauen, wie viele Bücher ein Erfolgsautor verkauft hat), AutorInnen selbst, Agenturen und nicht mehr ganz so verlässliche Quellen. Auf Platz 1 landet J. K. Rowling mit vermutlich um die 600 Millionen verkauften Büchern. Gefolgt von King und Tolkien, die davon allerdings nur träumen können. Auf Platz 21 steht der erfolgreichste deutschsprachige Phantastikautor mit um die 43 Millionen verkauften Büchern: Wolfgang Hohlbein. Knapp dahinter Michael Ende mit ca. 36 Millionen und Cornelia Funke mit 20 Millionen.

Theo Downes-Le Guin erinnert an seine Mutter Ursula

Am 22. Januar 2018 starb mit Ursula K. Le Guin eine der größten Schriftstellerinnen unserer Zeit, die maßgeblich die Phantastik seit den 1960er-Jahren mit geprägt hat. In einem Beitrag für den Guardian erinnert ihr jüngster Sohn Theo an seine reiselustige Mutter, deren Verstand auch im hohen Alter nichts an Schärfe und Vorstellungskraft verloren hatte.

  • Ursula K. Le Guin

    © Gorthian - Own work, CC BY-SA 3.0,

Thomas Pynchons "Die Enden der Parabel" wird Hörspiel

Zu den gewaltigsten, reichhaltigsten und verschrobendsten Werken der postmodernen Literaturgeschichte gehört zweifellos Thomas Pynchons Gravity’s Rainbow (Die Enden der Parabel, dt. Übersetzung von Elfriede Jelinek). Ich habe drei Anläufe gebraucht, bis ich mich durch dieses sperrige Meisterwerk habe kämpfen können. Das Buch spielt während des Zweiten Weltkriegs, mit den Enden der Parabel sind die Einschlagstellen der V2-Raketen gemeint, mit denen Deutschland London beschossen hat. Doch der Roman nimmt auch phantastische Züge an. Der SWR hat sich jetzt vorgenommen, daraus ein 15-stündiges Hörspiel zu machen. Und wer öffentlich-rechtliche Mammuthörspiele wie Herr der Ringe oder Otherland kennt, weiß, dass man durchaus frohen Mutes sein darf, was die Qualität angeht. Angepeilter Austrahlungstermin ist allerdings erst 2020. Sollte es die SFF News bis dahin noch aus meiner Feder geben, werde ich euch natürlich rechtzeitig darauf hinweisen.

Neues englischsprachiges SF-Magazin

Mit Future Science Fiction Digest ist eine neues SF-Magazin erschienen, das sich in seiner ersten Ausgabe Kurzgeschichten aus China, Italien, der Ukraine, Nigeria und den USA widmet. Herausgegeben wird es von der Future Affairs Administration and UFO Publishing. Wenn ich das richtig sehe, soll es monatlich erscheinen, die Artikel und Kurzgeschichten mit der Zeit aber auch auf der Online-Seite veröffentlicht werden.

Future Science Fiction Digest
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