Monika Bielskyté

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News: Vom Nutzen der Science Fiction für die Zukunft


In unseren Fantasy- und Science-Fiction-News: Monika Bielskyté über das Entwerfen der Zukunft; Tom Hillenbrand: warum dabei meist Dystopien herauskommen; Tade Thompson darüber, dass afrikanische Science Fiction schon immer da war und die JAXA erstmals mit Bildern von einem Asteroiden.

"Designing Futures, Fiction to Reality & Back" - Vortrag von Monika Bielskyté

In diesem 40-minütigen Vortrag berichtet Speakerin Monika Bielskyté von ihren Erfahrungen, Science-Fiction-Welten für die Unterhaltungsindustrie (Bielskyté war tätig für Universal, Dreamworks) zu entwerfen. Dabei geht Bielskyté u.a. auf die fehlende Kreativität Hollywoods ein, was zukünftige Technologien angeht sowie die dominierende Fetischisierung des weiblichen Körpers und fehlende Diversität. Und sie stellt ihre Vision einer Science Fiction vor, die vor allem Hoffnung gibt.

Afrikanische Phantastik war schon immer da

Unter dem Titel Please Stop Talking About the "Rise" of African Science Fiction schreibt Tade Thompson für Literary Hub darüber, dass afrikanische Phantastik (und vor allem Science Fiction) kein neues Phänomen ist, sondern schon immer da gewesen sei. Zum Beispiel mit Büchern wie Muhammadu Bello Kagaras Gandoki von 1934 oder Nnanga Kon von 1932. Auch wenn afroamerikanische Autorinnen wie Nnedi Okorafor und südafrikanische Autorinnen wie Lauren Beukes die Aufmerksamkeit von Phantasten auf den afrikanischen Kontinent gelenkt haben ...

Famished Road (1991)
Savannah 2116 AD (2004)
Herr der Krähen (2006)

Was kann Science Fiction zur Netzpolitik beitragen: Vortrag von Tom Hillenbrand

Und hier noch ein Vortrag von Science-Fiction-Autor Tom Hillenbrand (Hologrammatica), der unter dem Titel Mad Max und die DSGVO: Die Auswirkungen dystopischer SF auf netzpolitische Debatten über den Boom der Dystopien und die Frage, ob diese unsere Netzpolitik beeinflussen.

Erstmals Bilder von einem Asteroiden - Sonde auf Ryugu gelandet

Der japanischen Weltraumbehörde JAXA ist es erstmals gelungen, zwei Robotersonden (MINERVA-II1 rovers) auf einem Asteroiden landen zu lassen. Ein ähnliches Unterfangen gelang bisher nur der ESA auf einem Kometen. Davon gibt es auch ein eindrucksvolles Bild. Zu dem als Ryugu bezeichneten, einen Kilometer breiten Asteroiden gelangten die beiden Sonden mit dem Raumgefährt Hayabusa-2. Dort werden sie Messungen vornehmen und Proben einsammeln.

Ryugu

© JAXA

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