Bleach

© Warner Bros.

NEWS

News: Diese neuen Fantasy- und Science-Fiction-Bücher erwarten euch im Herbst!


Außerdem in unseren News: der erste Trailer zur Manga-Realverfilmung "Bleach", ein Rückblick auf das PAN-Branchentreffen und ein phantastischer Songtipp für euch!

"Bleach" - erster Trailer zu Manga-Realverfilmung

Die von Warner Bros. produzierte Verfilmung des Mangas Bleach zeigt, dass man sich neben chinesischen Koproduktionen auch in Hinblick auf Japan deutlich internationaler aufstellt, wurde doch mit japanischen Darstellern auf Japanisch gedreht. Die Manga-Serie von Tite Kubo bewegt sich im Genre der Urban-Fantasy, das in Japan ja im Prinzip zum Alltag gehört. Sie erschien von 2001 bis 2016 in 74 Ausgaben (dt. bei Tokyopop), hinzu kommen noch vier Animes und eine Serie mit 366 Episoden. Ein Termin für den deutschen Kinostart steht noch nicht fest.

Der Trailer zu "Bleach

Programmvorschauen: Heyne, Fischer Tor, Piper und penhaligon

Bei Heyne (hier geht es zur PDF-Vorschau) dominiert natürlich wieder die Science Fiction (geht auf Seite 57 los). Was auffällt, auch einige Autoren, die bisher vor allem Fantasy geschrieben haben, versuchen sich jetzt an der SF und umgekehrt, siehe T.S. Orgel (Die Blausteinkriege) mit Terra und Mathias Oden (Junktown) mit Die Krone der Elemente. Was mir persönlich auffällt, da ich nachgezählt habe: es sind 11 Titel weniger als noch vor zwei Jahren und bei den 17 Science-Fiction-Titeln ist nur eine Frau dabei (das sieht es bei Piper und Fischer Tor auch nicht viel besser aus, nur Penhaligon hat mehr Autorinnen im Programm). Dan Simmons' Elm Haven ist übrigens sein Coming-of-Age-Horrorklassiker Sommer der Nacht, nur mit neuem Titel.

Fischer Tor bringt passend zum Kinofilm die Mortal Engines-Bücher von Philip Reeves neu raus. Und von der kürzlich verstorbenen Ursula K. Le Guin den Erdsee-Zyklus in Neuübersetzung. Mit Mats Strandbergs Das Heim und Dennis Erhards Sinclair: Dead Zone hat man gleich zwei Horrortitel im Programm.

Auch Piper hat einen Fantasyautor, der jetzt Science-Fiction schreibt: Tobias O. Meißner (Die Söldner) mit Dungeon Planet, über einen Krieg in der virtuellen Realität, die aktuell sowieso hoch im SF-Kurs zu stehen scheint. Mit Fluchbrecher beginnt Richard Schwarz (Askir) eine neue Fantasy/SF-Serie, die ebenfalls mit virtueller Realität zu tun hat. Auch sonst sind bei Piper vor allem die üblichen Verdächtigen am Start: Michael Peinkofer, Wolfgang Hohlbein, Andreas Brandhorst und Brandon Sanderson - mit Laura Kneidl aber auch Fantasyautorin, die aus dem Jugendbuch kommt.

penhaligon hat mit Tim Libig (Nanos) einen neuen Science-Fiction-Autor im Programm. Und führt ansonsten die Robin-Hobb-Reihe und einige andere weiter.

Die Reise
Die Krone der Dunkelheit
Die Todeskönigin

PAN-Branchentreffen der Phantastikautoren in Köln

Letzte Woche Donnerstag und Freitag den 19. und 20. April fand im Odysseum in Köln das 3. PAN-Branchentreffen statt, organisiert vom Phantastik-Autorennetzwerk e. V.. Dort trafen sich phantastische AutorInnen, Verlagsmenschen, Blogger und sonstige buchaffine Phantasten. Ich war auch dabei, da ich es aber nicht geschafft habe, einen Artikel zu schreiben, verlinke ich hier auf einige Erfahrungsberichte. Mein persönlichen Highlights waren Christian von Asters Vortrag über Motivation erklärt am Beispiel seiner eigenen Autorenbiografie und das Interview mit dem unterhaltsamen Richter und Phantastikfan Ralf Neugebauer über die Grenzen der Kunst- und Meinungsfreiheit. Insgesamt stand das Treffen im Zeichen des politischen Diskurses und der Frage, ob man es sich als PhantastikautorInnen noch erlauben kann, unpolitisch zu bleiben.

  • Heyne-Lektor Sebastian Pirling sah sich von Katja Böhne motiviert, genauer auf das Wort Utopie einzugehen. Die Science-Fiction-Enthusiastin Böhne fordert mit mehr positiven Zukunftsvisionen dem grasierenden Zeitgeist des Zynismus entgegenzutreten.
  • Mike Krzywik-Groß geht auf den Vortrag von Lars Schmeink und die darauf folgende Diskussion zum Thema Diversität in der Phantastik ein.
  • Und Guddy vom Blog Fried Phoenix vertieft die Thematik noch mal deutlich vor allem in Bezug auf Rassismus und Repräsentation.
  • Perry-Rhodan-Cheflektor und Gelegenheitsautor Klaus N. Frick vermittelt vor allem seine Eindrücke von der Diskussion über die Frage, ob Autor ein Beruf mit Zukunft sei, an der er selbst teilgenommen hat.
  • Christian Münziger geht daneben auch noch auf den dritten Tag ein, an dem Autorenworkshops stattgefunden haben, den ich aber nicht mehr miterlebt habe.


Die Liveberichterstattung per Twitter kann man unter dem Hashtag #PAN18 nachlesen.

"So Long, And Thanks For All The Fish" - A Perfect Circle phantastikaffin

In ihrem neuen Song So Long, And Thanks For All The Fish verbeugen sich A Perfect Circle nicht nur zitattechnisch in einem gesellschaftskritischen Text vor Douglas Adams und seinem Anhalter durch die Galaxis, sondern mit der Zeile Now Willy Wonka, Major Tom, Ali, and Leia have moved on auch vor einigen weiteren Ikonen, die uns leider schon verlassen haben. Das Lied stammt aus dem ersten Album  seit 14 Jahren(How To Eat An Elephant) der Band  um Billy Howerdel und Maynard James Keenan (Tool). In dem Buch von Douglas Adams stellen sich die Delfine als intelligente außerirdische Rasse heraus, die sich verabschieden und für den ganzen Fisch bedanken, als die Erde einer galaktischen Umgehungsstraße weichen soll und praktisch vor dem Ende steht.

"So Long, And Thanks For All The Fish" - A Perfect Circle

Share:   Facebook