Durch die Galaxie mit Sarah Monette (Katherine Addison - Der Winterkaiser)

NERD TALK

Durch die Galaxie mit Autorin Sarah Monette


In unserer Interviewreihe "Durch die Galaxie" haben wir regelmäßig Autoren an Bord, die uns einige mal mehr mal weniger verrückte Fragen beantworten und uns mit auf eine Reise durch ihren eigenen Kosmos nehmen. Heute hat Sarah Monette, die unter dem Pseudonym Katherine Addison den High-Fantasy-Roman "Der Winterkaiser" veröffentlicht hat, unser Raumschiff betreten. Wir starten in 3...2...1...

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FISCHER TOR: Du kannst einen persönlichen Song auswählen, der immer dann abgespielt wird, wenn du einen Raum betrittst. Welcher wäre das?

Sarah Monette: „Room at the Top“ von Adam Ant

Welches ist dein absolutes Lieblingsmärchen?

Ich liebe Märchenneuerzählungen. Ich denke, am besten gefällt mir Die Schöne und das Ungeheuer von Robin McKinley, das erste Buch, das ich in diesem Genre gelesen habe.

Endlich hat die Menschheit Kontakt zu fremden Wesen aus einer anderen Galaxie aufgenommen. Was ist die erste Information, die du diesen Wesen über uns Menschen und die Erde mitteilen möchtest?

Habt bitte Geduld mit uns.

Wie bist du mit Science-Fiction- und Fantasy-Literatur in Berührung gekommen?

Mein Vater hat mir viel vorgelesen, als ich klein war. Er hat mir Der Hobbit und Der Zauberer von Oz (und die Fortsetzungen), Die Chroniken von Narnia und Die Chroniken von Prydain vorgelesen. Als ich anfing, selbst zu lesen, habe ich einfach mit Robin McKinley, Diana Wynne Jones (ich liebe ihre Bücher über alles) und Stephen King weitergemacht und … Und ehrlich gesagt, habe ich mich nie richtig für realistische Literatur begeistern können.

Was ist dein Lieblingsmonster aus Literatur, Kino, TV?

Die Alien-Königin aus Aliens – Die Rückkehr. Ich habe eine Figur von ihr auf meinem Schreibtisch stehen. Das heißt, sofern eine meiner Katzen sie nicht gerade umgeworfen hat.

Hast du ein Lieblingswort?

Ich habe jede Menge Lieblingswörter. Kataklysmus ist ein tolles Wort. Genauso wie peripatetisch, Viburnum, Seraphim, Oolong.

Welche Art von Apokalypse (Zombie-, Roboter-, Umweltkatastrophe, etc.) würdest du am ehesten überleben?

Ich fürchte, ich wäre bei jeder Art von Apokalypse eines der ersten Opfer. Meine größten Stärken sind Komposition und Textanalyse, was beides nutzlos ist, um die Apokalypse zu überleben. Ich kann allerdings ein Pferd reiten, das heißt wenn die Apokalypse alle Verbrennungsmotoren lahmlegt, wäre ich zumindest noch in der Lage, von Ort zu Ort zu gelangen.

Welche Technologie aus futuristischen oder phantastischen Roman- oder Filmstoffen sollte am besten jetzt schon existieren?

Teleportation. Meine Freunde und meine Familie sind über den gesamten nordamerikanischen Kontinent verstreut, von Texas bis nach Ontario, von Boston bis Vancouver – und ich hasse Reisen. Ich würde auch gerne wieder mal nach Athen und London, Berlin, Oslo und alle möglichen anderen Orte besuchen, wenn ich nur nicht dorthin reisen müsste.

Außerdem wäre ein Universalübersetzer auch sehr praktisch.

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