Die Weisheit der Nerds: Was können wir von Willi Wonka lernen?

© Mario Zucca

KOLUMNE

Die Weisheit der Nerds: Willy Wonka und die Schokoladenfabrik


„The danger must be growing for the rowers keep on rowing and they’re certainly not showing any signs that they are slowing.

Willy Wonka, Willy Wonka und die Schokoladenfabrik

 

Die äußeren Kräfte, die unser Leben erschüttern und uns in Schwierigkeiten bringen – sie sind weit weniger besorgniserregend als die Probleme, die wir uns selbst bereiten. Oft sind wir unser eigener Feind, weil wir alles nur noch schlimmer machen, indem wir unnötig und irrationalerweise falsche (oder eigensüchtige) Entscheidungen treffen. Eigentlich würde man denken, dass Menschen im Angesicht der Gefahr vorsichtiger, umsichtiger und achtsamer handeln. Aber es verhält sich genau umgekehrt: Werden die Dinge gefährlich, agieren wir überstürzt, unverantwortlich und egoistisch. Und kaum etwas kann uns vor dieser Art von Selbstsabotage schützen. Willi Wonka wusste es, als er die Kinder in seiner Schokoladenfabrik mit der wachsenden Gefahr aufzog. Und er behielt recht: Die meisten Kinder gingen nicht im wundersamen Schokoladenfluss zugrunde, sondern an ihren eigenen, törichten Handlungen. Die größte Gefahr, die uns droht, sind unsere eigenen, falschen Entscheidungen.

 

Achtung Geek-Krieg! Wir erklären hiermit: Obige Szene in Willy Wonka und die Schokoladenfabrik von 1971 beweist, dass Gene Wilder der einzig wahre Wonka ist – was unserer Verehrung für Johnny Depp natürlich keinen Abbruch tut.

 

 

Aus dem Amerikanischen von Achim Fehrenbach

 

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First published in English by Quirk Books, Philadelphia, Pennsylvania.
Für den deutschen Text: © 2016 S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main

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