V-Wars: V-Wars: Interview mit Buch-Autor Jonathan Maberry

INTERVIEW

V-Wars auf Netflix: Interview mit Buch-Autor Jonathan Maberry


Die Vampire sind wieder los. Die Serienadaption der Buchreihe "V-Wars" (erscheint auf deutsch erstmals am 27.2.2019 bei FISCHER Tor) ist bereits bei Netflix in Arbeit. Wir haben uns mit Jonathan Maberry, Chefautor der Bücher, über seinen Werdegang, sein Werk und "V-Wars" unterhalten.

Seit seinem Debütroman Ghost Road Blues aus dem Jahr 2006 hat Jonathan Maberry 34 Romane (und zahlreiche Comics und Anthologien) veröffentlicht und sich als feste Größe im Horror und dem phantastischen Jugendbuch etabliert. Seine V-Wars-Bücher (bestehend aus vier Bänden) werden aktuell von Netflix als Serie umgesetzt, der erste Band erscheint am 27.2.2019 bei Fischer Tor auf Deutsch.

Sein bekanntestes Werk dürfte die Joe Ledger-Serie sein, aus deren Hauptstrang inzwischen zehn Romane erschienen sind, auf Deutsch aber nur der Auftaktband Patient Null bei Heyne. Ebenfalls großer Beliebtheit erfreut sich seine Jugendbuchserie Rot & Ruin, die bei uns unter dem Serientitel Lost Land bei Thienemann erschienen ist (wobei man den finalen Band 4 ausgelassen zu haben scheint). Bei Papierverzierer erschien der Einzelroman Deadlands: Ghost Walkers, und bei Cross Cult die erste der drei von ihm herausgegebenen Akte X-Anthologien, ebenso wie die beiden V-Wars-Comics.

Jonathan Maberry

© privat

Ghost Road Blues

Du schreibst vor allem Horror und Thriller mit Horrorelementen. Woher kommt deine Leidenschaft für das Genre? Welche AutorInnen haben dich vor allem beeinflusst?

Es gibt so Einiges, was meine Liebe zum Horror und zum Thriller stark beeinflusst hat – zwei Genres übrigens, die ich für stark miteinander verflochten halte. Einige dieser Einflüsse sind natürlich negativer Natur. Ich bin in einem gewalttätigen und von Misshandlungen geprägten Haushalt aufgewachsen, in einer armen und gefährlichen Gegend von Philadelphia. Viele reale Monster habe ich mit eigenen Augen gesehen. Um das zu überleben, musste ich sicherstellen, dass ich die nötige Bildung für ein besseres Leben erhielt und auch physische Fähigkeiten erlernte. Für mich war das der Kampfsport, den ich als Kind heimlich gelernt habe und der mir geholfen hat, zu überleben. Die Idee, dass hilflose Menschen lernen, in ihrem eigenen Leben stark zu werden, ist ein Thema, das viele meiner Werke durchzieht. Einer der positiveren Aspekte meines Lebens war meine Großmutter, eine wunderbar gruselige alte Dame. Sie hatte schottische Vorfahren, wurde aber in Elsass-Lothringen geboren, weshalb europäische Volksmärchen sie stark geprägt haben. Sie ähnelte einer achtzigjährigen Version von Luna Lovegood aus Harry Potter, da sie an alles von Geistern über Werwölfe bis zu hin Feen glaubte.

Und als ich zwölf Jahre alt war, machte mich die Bibliothekarin aus meiner Mittelschule (middle school) mit einer Gruppe von Autoren bekannt, für die sie als Sekretärin gearbeitet hat. So habe ich Ray Bradbury, Richard Matheson, Harlan Ellison, Robert Bloch und viele andere kennengelernt. Bradbury und Matheson haben mich über einen Zeitraum von drei Jahren unter ihre Fittiche genommen und mir Ratschläge gegeben. Und sie haben mich in eine ganze Reihe von klassischer Horror- und Spannungsliteratur eingeführt.

Wie auch Joe R. Lansdale bist du leidenschaftlicher Kampfsportler. Was ist deine bevorzugte Kampfkunst?

Ich praktiziere einen kleinen Familienstil des Jiu-Jitsu, Shinowara-ryu genannt, trage den 8. Grad des schwarzen Gürtels, mit ca. 54 Jahren Erfahrung, inzwischen aber halb im Ruhestand. Ich habe auch den 5. Dan in Kenjutsu und besitze Fähigkeiten in einigen anderen Kampfkünsten, was eine der Nebenwirkungen davon ist, eine Menge Kampfkunst über einen langen Zeitraum zu beherrschen und sie vierzehn Jahre lang an der Universität zu unterrichten. Außerdem habe ich geboxt, gerungen und gefochten.

Für deinen ersten Roman Ghost Road Blues hast du bereits den Bram Stoker Award gewonnen. Wie motivierend und wichtig ist es für angehende Autoren, einen Preis wie den Stoker zu gewinnen? Verändert sich die Bedeutung eines solchen Preises mit wachsender Erfahrung und steigenden Publikationen?

Ghost Road Blues habe ich als eine Art Experiment geschrieben. Sachbücher schreibe ich schon seit 1978, meist nebenberuflich, habe Tausende von Artikel verfasst, Anleitungsbücher und Rezensionen zu einer ganzen Bandbreite an Sachen; und ich habe eine Reihe von College-Textbüchern für meine und die Kurse meiner Freunde geschrieben. Bis Anfang 2000 habe ich es nicht mal in Erwägung gezogen, fiktionale Literatur zu schreiben, doch nach einem Sachbuch über die Folklore von übernatürlichen Raubtieren entwickelte sich mein Interesse daran, mich mal auf diesem Feld zu versuchen. Ich habe einige Zeit damit verbracht, mir das Handwerkszeug selbst beizubringen, da ich nie einen Kurs in Creative Writing belegt habe, und hab dann losgelegt, mit dem, was zum ersten Teil einer angepeilten Trilogie wurde. Dreieinhalb Jahre habe ich gebraucht, das Buch zu schreiben und zu überarbeiten, und war dann sehr glücklich mit dem Ergebnis. Also fasste ich den Entschluss, es zu versuchen, und begab mich auf die Suche nach einer Literaturagentin oder einem Agenten, die bereit war, das Buch zu repräsentieren. Das ging dann ziemlich schnell, und die Agentin – Sara Crowe, damals noch bei Trident Media, heute bei Pippin Properties – konnte es dann innerhalb kurzer Zeit verkaufen. Als es dann für zwei Bram Stoker Awards nominiert wurde, war ich von den Socken.

Um es klarzustellen, den Bram Stoker Award für den besten Roman habe ich gegen einen Typen namens Stephen King verloren. Und wenn es jemanden gibt, gegen den du verlieren kannst, dann gegen Steve. Wie auch immer, dafür gewann ich den Stoker für das beste Romandebüt, und das brachte zwei interessante Folgen mit sich: Zum einen bekräftigte es mich in meiner Meinung, markttaugliche Romane zu schreiben und Spaß dabei zu haben. Zum anderen brachte es mir die Aufmerksamkeit von Lektoren und Buchhändlern ein, die Interesse daran zeigten, einen preisgekrönten Roman zu verkaufen.

Seitdem habe ich vier Bram Stoker Awards in anderen Kategorien gewonnen, und in jedem einzelnen Fall war ich überrascht und hoch erfreut.

Du hast auch Comics wie Black Panther: Power oder Captain America: Hail Hydra geschrieben. Wie unterscheidet sich dieser Schreibprozess vom Romanschreiben?

Wenn man Romane schreibt, ist man im Kopf auf sich allein gestellt. Es ist ein Soloprozess, und zwar ein langer. Doch bei Comics gibt es viel Austausch mit LektorInnen, ZeichnerInnen, ColoristInnen, CoverkünstlerInnen und SetzerInnen. Jeder von diesen Profis bringt seine oder ihre Expertise mit in den Prozess ein. Der Autor entwickelt vielleicht die Idee, schreibt das Manuskript und gibt die kreative Richtung vor, doch er wäre ein Narr, nicht auf die Vorschläge der anderen Profis zu hören. Ich weiß genau, dass viele Ideen, die ich aus der Redaktion oder dem Kreativteam erhalten habe, meine Comics erfolgreicher und unterhaltsamer gemacht haben.

V-Wars 1: Die blutrote Königin
Black Panther: Doomwar
Road of the Dead

Und du schreibst auch für ein junges Publikum, wie zum Beispiel in der The Nightsiders-Serie (The Orphan Army). Worin liegt die Bedeutung, Horror und Urban Fantasy für junge LeserInnen zu schreiben? Und was macht den Spaß daran aus?

Als Kind hatte ich eine sehr lebhafte Fantasie. In mancherlei Hinsicht half mir mein imaginäres Leben, den Schrecken meines alltäglichen Lebens zu entkommen. In jüngeren Jahren hatte ich sogar ein detailliertes Traumtagebuch geführt, und viele meiner Ideen kommen aus den Träumen und Fantasien, die ich als Kind aufgeschrieben habe. Die Geschichte und die Figuren von The Nightsiders stammen aus den Träumen, die ich als Elfjähriger hatte.

Für Kinder und Jugendliche zu schreiben ist sehr befreiend. Sie haben viel weniger Vorurteile, weniger Einschränkungen und einen größeren Sense of Wonder (die Fähigkeit, sich leichter in Erstaunen versetzen zu lassen, Anm. d. Ü). Ich schreibe Bücher für ein Alter von 8 bis 12 Jahren und einiges an Literatur für Jugendliche, wie meine Rot & Ruin-Serie, mein X-Files-Origins-Roman (über die fünfzehnjährige Dana Scully; Anm. d. Ü.), mein Mars One-Science-Fiction-Buch und weitere.

In vielen meiner Geschichten kommen Kinder vor, die sich einer ganzen Bandbreite an Bedrohungen und beängstigenden Situationen stellen müssen, aber im Kern der Geschichte geht es immer darum, wie sie dadurch stärker werden, sich wehren und sich um ihr Überleben eigenverantwortlich kümmern.

Rott and Ruin: Dust and Decay
Mars One
X-Files Origins

Der erste Band der V-Wars-Bücher wurde 2012 von IDW Publishing veröffentlicht. Dabei handelt es sich nicht um einen klassischen Roman, sondern um eine Mischung aus Anthologie und Episodenroman, mit dir als Chefautor und Herausgeber. Wie ist die Idee für V-Wars und dieses Format entstanden?

Die ursprüngliche Geschichte hatte ich mal für einen möglichen Roman in meiner Joe Ledger-Thrillerserie entwickelt. Doch das Ausmaß der Geschichte war für die Serie zu groß und hätte die Struktur ihrer Welt substanziell und unwiderruflich verändert. Als IDW dann anfragte, ob ich nicht Lust hätte, eine Anthologie herauszugeben, schlug ich vor, ein Shared-World-Projekt daraus zu machen. Ich würde eine große Rahmengeschichte schreiben und dann ausgewählte AutorInnen einladen, "Erfahrungsberichte" zu verfassen, die zeigen, wie sich die Infektion im Buch ausbreitet und auf welch vielfältige Weise sie sich manifestiert. Das funktionierte ganz hervorragend, und ich habe großartige Geschichten erhalten, die dann ganze vier Bände der Serie gefüllt haben.

Du hast die Hauptgeschichte über den Vampirexperten Dr. Luther Swann, den ersten Infizierten Michael Fayne und den Ausbruch des Vampirvirus geschrieben, während deine KollegInnen Nancy Holder, Yvonne Navarro, James A. Moore, Scott Nicholson, Keith R.A. DeCandido und Gregory Frost Kurzgeschichten und Episoden verfassten, die weiter in der Zukunft der Geschichte spielen. Wie ist das abgelaufen? Hast du ihnen Exposés gegeben, oder eine Richtlinie?

Über die vier Bände verteilt waren es Dutzende von AutorInnen. Ich habe eine Art Story-"Bibel" entwickelt, in der die Wissenschaft dessen, was dort vor sich geht, erklärt wird; und die Natur des Konflikts zwischen der Menschheit und jenen Personen mit einem Gendefekt, der in Vampirismus resultiert. Ich habe die politische und soziale Struktur entworfen, eine vage Zeitlinie und einige Regeln. Zum Beispiel, dass die Geschichte Science Fiction sein soll. Es gibt nichts Übernatürliches an den Vampiren und Werwölfen in V-Wars.

Mit der Story-Bibel als Richtlinie habe ich die AutorInnen dann gebeten, mir ihre Ideen vorzustellen. Bis auf wenige Ausnahmen habe ich allen Vorschlägen ohne oder mit kleinen Änderungen zugestimmt. Einigen wenigen AutorInnen musste ich einbläuen, nicht der- oder diejenige zu sein, die etwas Übernatürliches hinzufügen.

Als die Geschichten dann fertig waren, bin ich sie durchgegangen und habe Anmerkungen zur Kontinuität der Geschichten gemacht, damit sich die AutorInnen nicht gegenseitig widersprechen oder wiederholen.

Die V-Wars-Comics habe ich dann selbst geschrieben.

Wie ist es zu der TV/Streaming-Adaption gekommen? Das Projekt wurde von Netflix gekauft, wird aber von IDW Entertainment produziert, die schon hinter Serien wie Wynona Earp und Dick Gently’s Holistic Agency stecken.

IDW Entertainment hat bisher großartige Arbeit dabei geleistet, Comics ins Fernsehen zu bringen. Wynona Earp ist eine tolle Serie mit einer sehr loyalen Fangemeinde. Joe Hills Locke & Key befindet sich auf dem Weg zu Netflix, ebenso wie The October Faction. Weil IDW ein Comicverlag ist, haben sie verstanden, worum es bei Comics geht. Sie haben verstanden, was die Fans anspricht, und treffen ihre Entscheidungen eher nach diesen Aspekten denn nach unternehmerischen. Netflix ist großartig. Sie kamen aus dem Nichts, um das Alphamännchen des Streamings zu werden. Schon lange bevor sie V-Wars gekauft haben, bin ich leidenschaftlicher Binge-Watcher auf Netflix gewesen. Sie produzieren anspruchsvolle, elegante Serien und haben ihre Fähigkeiten bereits mit Marvel-Comicserien wie Daredevil, Jessica Jones, Luke Cage und The Punisher unter Beweis gestellt. Zusammen mit IDW packen sie V-Wars auf genau die richtige Art an.

Bist du in die TV-Adaption involviert? Falls ja, wie?

Ich gehöre nicht zum Writer’s Room, also dem Autorenteam von V-Wars, aber bei meinen Kumpels William Laurie und Glenn Davis befindet sich die Serie in fähigen Händen. Wir hatten einige kreative Diskussionen, sogar schon bevor Netflix endgültig zusagte, und ich habe die Drehbücher gelesen und bin am Set gewesen. Auch habe ich ausführliche Gespräche mit den Schauspielern geführt, die um meine Meinung zu ihren Interpretationen der Figuren gebeten haben. Also auch wenn ich nicht vertraglich involviert bin, wurde ich vom V-Wars-Produktionsteam doch willkommen geheißen.

Nach dem, was ich gelesen habe, wird die Serie deiner Hauptgeschichte folgen – mit Ian Sommerhalder als Luther Swann – mit einigen kleinen Veränderungen: zum Beispiel dass Michael Fayne vor dem Ausbruch der Infektion sein bester Freund war (während sie sich im Buch vorher nicht gekannt haben). Falls das stimmt, glaubst du, dass solche Änderungen notwendig sind, um die Geschichte in ein anderes Medium zu transportieren?

Wenn man ein Buch als TV-Serie oder Film umsetzt, gibt es gute und schlechte Gründe, Änderungen vorzunehmen. Bisher sind die Änderungen, die sie gemacht haben, sehr clever. Die Beziehung zwischen Swann und Fayne zu ändern, ist für eine solche Serie sinnvoll, denn – wie schon erwähnt – geht es in der V-Wars-TV-Serie um Beziehungen, Familie, Loyalität, Herzschmerz und Wahrnehmung. In meinen Büchern ging es mehr um Politik, Rassismus und Intoleranz. Die Serie nutzt die besten Momente dieser Art aus den Büchern, fokussiert den Blick aber auf die persönlicheren Geschichten. In einer ersten Staffel mit zehn Folgen funktioniert das wirklich gut, wenn man die Chance hat, die persönlichen Folgen solch kataklystischer Veränderungen zu sehen.

Aber es gibt auch noch andere Gründe, warum ich einigen der Änderungen zustimme. Als Romanautor habe ich technisch gesehen ein unbegrenztes Budget. Wenn ich zehntausend Menschen in den Straßen kämpfen lassen möchte, dann tue ich das. Wenn ich einen Teil Philadelphias in einem Feuergefecht zerstören will, kann ich das. Wenn ich möchte, dass ein Terrorist eine ganze Stadt per Bombe in Schutt und Asche legt, kein Problem. Das sind alles nur Wörter auf einer Seite. Man stelle sich vor, wie teuer es wäre, das zu verfilmen. Selbst mit CGI wären die Kosten, eine epische Geschichte wie in den vier V-Wars-Büchern und zwei Graphic Novels zu verfilmen, viel zu hoch.

Das hat mit dazu beigetragen, den Fokus auf einige wenige ausgewählte Figuren zu legen, denen wir folgen, während die Krise voranschreitet.

Das heißt aber keineswegs, dass V-Wars nicht voller Action steckt. Ich bin sogar ganz benommen davon, wie viel Action in jeder einzelnen Folge stattfindet. Aber es geht mehr um den menschlichen Preis der Gewalt, und weniger um die Reibereien der unterschiedlichen politischen Fraktionen..

V-Wars - englische Cover

Im März erschien dein alleinstehender Roman Glimpse. Kannst du uns ein wenig darüber erzählen?

Glimpse ist das Beste, was ich je geschrieben habe. Es ist ein zutiefst persönlicher Roman über Menschen, die auf keine Weise heroisch oder mächtig sind und die es mit etwas Gewaltigem und Bedrohlichem zu tun bekommen. In der Prämisse geht es um eine junge Frau, die einen Drogenentzug durchmacht und damit anfängt, nach dem Kind zu suchen, das sie als Teenager zur Adoption hatte freigeben müssen. Sie hat Visionen – flüchtige Blicke, glimpses, wie es im Englischen heißt – von diesem Kind und glaubt, dass es sich in schrecklicher Gefahr befindet, bedroht von etwas, das nicht ganz menschlich ist. Um ihr Kind zu retten, muss sie ihre eigene Schwäche, ihre Schrecken und Traumata bezwingen und sich etwas unglaublich Furchteinflößendem und Gefährlichem stellen.

Und an welchen Projekten arbeitest du momentan?

Aktuell schreibe ich Lost Roads, mein 34. Roman seit 2006. Es handelt sich um die zweite Spin-off-Serie zu Rot & Ruin, meiner beliebten postapokalyptischen Zombieserie für Jugendliche. Es geht darum, wie es ist, 15 Jahre nach der Zombieapokalypse aufzuwachsen. Die erste Spin-off-Serie Broken Lands startet im Dezember.

Danach geht es direkt mit Rage weiter, dem ersten Band von Rogue Team International, einer brandneuen Serie mit meinem allgegenwärtigen Actionhelden Joe Ledger. Die ursprüngliche Ledger-Serie wird mit Band 10 Deep Silence abgeschlossen, mit der seine Zeit bei dem zwielichtigen Department of Military Sciences endet, einer U.S.-Antiterrorspezialeinheit. In Rage gründet Ledger ein neues internationales Team von Problemlösern.

Momentan befinde ich mich in einer Phase meiner Karriere, in der ein enorm hoher Ausstoß herrscht. Rage wird der vierte Roman sein, den ich 2019 geschrieben haben werde, und ich bin auch zum Comic zurückgekehrt und habe George Romero’s Road of the Dead: Highway to Hell für IDW geschrieben. Und ich stehe kurz davor, bei ihnen einen Vertrag für ein fortlaufendes Science-Fiction-Horror-Comic zu unterzeichnen.

Mit so vielen Projekten am Laufen vermute ich, dass dir nur wenig Freizeit bleibt. Was machst du, wenn du doch mal welche hast?

Ich sorge immer dafür, dass Zeit für die Familie bleibt. Meine Frau und ich interessieren uns sehr für Theater, Tanz, Filme und Musik, und wir reisen regelmäßig. Da meine meisten Reisen geschäftlicher Natur sind, sorge ich immer dafür, dass wir uns noch etwas länger an interessanten Orten aufhalten, damit wir Zeit haben, sie zu erkunden. Wir haben wunderbare Abenteuer in Tuscany, Kanada und Hawaii erlebt sowie auf verschiedenen Inseln.

Wenn ich mal etwas Ablenkung zu Hause haben will, ist das einfach. Wir leben auf einer Klippe über dem Pazifik in Südkalifornien. Ein Strandspaziergang liegt also immer direkt vor der Haustür.

Glimps
Broken Lands
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