Umsonst und online – Geschichten erzählen im Social-Media-Zeitalter

ESSAY

Umsonst und online – Geschichten erzählen im Social-Media-Zeitalter


Was bringt Künstler*innen immer wieder dazu, ihre Werke gratis ins Netz zu stellen? Und was macht das mit der Kunst? Ein Streifzug durch die Welt kostenloser Online-Erzählungen. Von Lena Richter

In letzter Zeit wird oft die Frage gestellt, ob Künstler*in und Werk getrennt werden können oder sollten – eine Frage, bei der das Internet und die Sozialen Medien durchaus eine Rolle spielen. Aber das ist nicht Thema dieses Artikels, der sich stattdessen die Frage stellt: Was passiert, wenn wir die Künstler*innen von kapitalistischen Zwängen trennen? Nein, bitte, lest weiter, das hier ist (leider) kein Text darüber, wie wir endlich den Kapitalismus überwinden. Das hier ist ein Text über Kunst, die entsteht, wenn sie nicht Marktvorlieben unterworfen ist und wenn nicht Gatekeeper darüber entscheiden, wer sie machen darf.

Bis vor wenigen Jahren war das Veröffentlichen von Kunst – seien es Filme, Bücher, Musik, Malerei oder Schauspiel – stets davon bestimmt, ob die Künstler*innen einen Verlag, ein Studio, eine Galerie usw. finden konnten, die bereit waren, an sie zu glauben und sie zu unterstützen. Das hat sich mit dem Internet grundlegend geändert: das World Wide Web und Social Media haben die Art und Weise revolutioniert, wie wir Geschichten erzählen und wer überhaupt die Chance bekommt, gehört zu werden. Selfpublishing von E-Books, Plattformen wie Bandcamp oder Soundcloud und die Tatsache, dass man mit dem eigenen Smartphone qualitativ gute Videos und Fotos aufnehmen kann, machen es möglich, dass Künstler*innen ihre Kunst selbst im Internet veröffentlichen. Oft sind die Inhalte sogar kostenfrei zugänglich, generieren also auch keine direkten Einnahmen. Trotzdem ist Kunst aus dem Internet nicht mehr wegzudenken. Offenbar ist für viele Künstler*innen wichtig, ihre Geschichte erzählen und mit anderen teilen zu können, auch wenn sie nicht (direkt) dafür bezahlt werden. Allein das ist in unserer zutiefst kapitalistischen Welt schon bemerkenswert. Höchste Zeit also, mal genauer hinzuschauen: Von Webcomics über Browserspiele, von Podcasts über Fanfiction – dieser Artikel möchte einen kleinen Streifzug durch die Welt kostenloser Online-Erzählungen unternehmen und aufzeigen, was entsteht, wenn Kunst ohne Gewinnabsicht gemacht wird. 

Pionierarbeit

Wenn es um neue Konzepte geht, gibt es immer diejenigen, die ihnen skeptisch gegenüberstehen und die, die es einfach mal ausprobieren. Dafür kennt die Idee, Inhalte online und dann auch noch kostenlos bereitzustellen, viele Beispiele. Zwei davon: das Clarkesworld Magazine und die Web-Serie The Guild. Als 2006 auf dem US-Markt Science-Fiction generell als auch Kurzgeschichten im Besonderen immer weniger erfolgreich waren und viele der gedruckten Magazine sich finanziell nicht mehr halten konnten, hatte Neil Clarke die Idee, ein reines Online-Magazin zu machen, das zudem noch kostenfrei verfügbar war. Das kam zunächst nicht gut an: „Ich erinnere mich daran, wie bekannte Autor*innen mir klipp und klar sagten, dass sie online nicht veröffentlichen würden. Das sei etwas für ‚Newbie-Schreibende und Raukopierer*innen‘”, erinnert sich Clarke in einem Interview. Inzwischen ist Clarkesworld mehrfach Hugo-prämiert, finanziert sich über ein Abo-Modell und Patreon und vertont zusätzlich die Geschichten – ebenfalls kostenfrei – im eigenen Podcast. Die Geschichte von The Guild begann zu einer ähnlichen Zeit, nämlich 2005, als YouTube gerade erst gestartet war. Felicia Day hatte für ihre Idee einer Serie über eine Gruppe von Gamern Absagen über Absagen von Studios erhalten – und entschied sich nach einer Anregung ihrer Freundin Kim Evey dazu, die Serie gemeinsam mit dieser komplett selbst zu produzieren und auf YouTube zu veröffentlichen. Als sie Schauspielkolleg*innen davon erzählte, verstanden die gar nicht, was sie meinte. Eine Serie? Im Internet? Inzwischen ist auch Felicia Day erfolgreiche Produzentin verschiedener Online-Formate, Autorin von zwei Büchern und weiterhin als Schauspielerin aktiv. 

Natürlich sind das zwei Beispiele, die deshalb so bekannt sind, weil die Experimentierfreude der Kreativen durch großen Erfolg belohnt wurde. Aber trotzdem zeigen sie, was oft der Antrieb dafür ist, Kunst kostenfrei ins Internet zu stellen: Studios oder Verlage glauben nicht an die Geschichte(n) – aber der Wunsch, sie zu erzählen, ist so groß, dass Künstler*innen einen eigenen Weg suchen.

The Guild - Episode 1: Wake-Up Call

Fanfiction

Eine weitere mit dem Internet untrennbar verbundene Erzählform ist Fanfiction: Texte, Comics oder Musik, die veröffentlichte Bücher, Filme oder Serien weiterspinnen. Hier zeigt sich leider etwas, das auch andere Bereiche von Internet und Social Media betrifft: Die Abwertung von Kunst, die überwiegend von Frauen stammt. Fanfiction wird als Schwärmerei von Hausfrauen und Teenagermädchen verlacht oder als nicht ernstzunehmende „schmutzige” Literatur angesehen, in der es nur um Sex und Romantik geht. Und dann auch noch kostenlos im Internet! Dabei könnten auch große Verlage von Fanfiction viel lernen. Nicht nur, dass es ein großes Bedürfnis und Interesse an Geschichten gibt, deren zentrales Element Romantik, Erotik oder Freundschaft ist – und zwar oft abseits von heteronormativen und monogamen Mustern –, sondern auch, wie sich diese vermarkten lassen. Auf der Fanfiction-Plattform Archive Of Our Own (kurz AO3) gibt es ein umfassendes Tagging-System, mit dem Lesende vor der Lektüre herausfinden können, was sie in der Geschichte erwartet. Das umfasst warnende Hinweise vor bestimmten Themen (Gewalt, Tod einer Hauptfigur, usw.), aber auch Ausblicke darauf, was die Lesenden erwartet (wer kommt zusammen, gibt es ein Happy End?). 2019 gewann die Plattform AO3 unter anderem für dieses System einen Hugo Award. Fanfiction ist kostenlos, in den meisten Formen sehr leicht zugänglich (z. B. auch auf dem Handy gut lesbar) und komplett darauf ausgerichtet, die Bedürfnisse der Leser*innen zu erfüllen. Ist mir gerade eher nach einer traurigen oder einer lustigen Geschichte? Brauche ich jetzt eine zuckersüße Romanze oder eine heiße Sexszene? Der Erfolg von Fanfiction zeigt, dass es vielleicht eine Vermarktung außerhalb von generischen Klappentexten geben kann.

Die Welt der Audioformate

Geschichten wurden schon immer auch mündlich erzählt, und das Internet sorgt dafür, dass viel mehr Leute zuhören können. Wo Radiohörspiele oder Hörbücher ebenfalls abhängig von Verlagen und Sendern sind, sind Podcasts als völlig unabhängiges Medium seit Jahren immer beliebter. Auch wenn viele Podcasts inzwischen Werbung schalten, gesponsert oder durch Crowdfunding finanziert werden – fast alle davon sind kostenlos zugänglich und entziehen sich dem Versuch, sie hinter Abo-Schranken oder Exklusivverträge zu zwingen. Als Diskussionsformat liefern Podcasts interessante und tiefgehende Analysen, auch für die Phantastik – beispielsweise der von Annalee Newitz und Charlie Jane Anders gehostete SciFi-Diskussions-Podcast Our Opinions Are Correct. Solche Formate gibt es auch im Deutschen, beispielsweise den StarTrek-Diskussionspodcast TrekCheck. Doch es gibt im englischsprachigen Raum auch eine große Vielfalt an Fiction Podcasts, die im Audioformat Geschichten erzählen, sodass inzwischen einige der besten und innovativsten Phantastik-Geschichten aus dem Podcastbereich kommen.

Einige Beispiele: Juno Steel, eine noirige Science-Fantasy-Fortsetzungsgeschichte mit vielen queeren Figuren, deren Protagonist ein Privatdetektiv auf dem Mars ist. Oder Nightlight, ein Podcast-Projekt für Schwarze Autor*innen, das Horror-Kurzgeschichten vertont. Mit besonders ungewöhnlichen Erzählformaten spielt Within The Wires: Die Geschichten, die meist dem Mystery-Genre zuzuordnen sind, werden in jeder Staffel anders erzählt. Mal als Voicemails, mal als vermeintliche Entspannungsübungen und mal als Museums-Audioguide. Ein ähnlich ungewöhnliches Erzählkonzept hat The Bright Sessions, das die Geschichten von Superheld*innen erzählt, die sich in einer Therapiesitzung befinden. 

Eine besondere Form der durch Podcasts und Videoformate möglichen Geschichten ist das Actual Play – die aufgezeichnete (und teilweise nachbearbeitete) Aufnahme einer Pen-and-Paper-Rollenspielrunde. Was vor einigen Jahren noch nach ein Nischenthema war, ist inzwischen durch Formate wie Critical Roll oder Wil Wheatons YouTube-Shows Table Top und Titansgrave inzwischen über den Kreis der aktiven Rollenspieler*innen hinaus bekannt. Auch im Indie-Bereich gibt es sehr viele Actual Play-Formate, zum Beispiel Campaign:Skyjacks (antikapitalistischer Folk-Punk über die Crew eines legendären Luftschiff-Kapitäns), Friends At The Table: Counter/Weight (eine Noir-Cyberpunk-Geschichte über eine Gruppe von Agent*innen) oder, als Video-Format, A Woman With Hollow Eyes (eine surreal-magische Geschichte über drei sehr unterschiedliche Magiewirkende). Im Gegensatz zu Story-Podcasts gibt es hier auch Beispiele aus dem deutschsprachigen Raum, wie die Kampagne Aces in Space:Deep Core, basierend auf dem gleichnamigen Rollenspiel von Judith und Christian Vogt und Harald Eckmüller, die auf Twitch gestreamt wurde und jetzt auf YouTube verfügbar ist.

Noch eine weitere Möglichkeit des Geschichtenerzählens hat Paul Shapera in seinen komplett auf Bandcamp zugänglichen Musicals gefunden: Das Shaperaverse begann mit dem Steampunk-Musical The Dolls of New Albion und ist inzwischen auf eine Vielzahl von Musical-Alben unterschiedlichster Musikstile angewachsen, begleitet von Artwork, einem Podcast und mehreren Büchern.

AiSDeepCore (Guerilla Journalists) - Folge 1: Marzipan

Webcomics und Spiele

Webcomics sind ebenfalls, wie der Name schon sagt, ein Phänomen des Internets. Es gibt zahllose Webcomics in allen möglichen Genres, die kostenlos gelesen werden können, und Plattformen, die den Künstler*innen zur Verfügung stehen, um sie hochzuladen, wie beispielsweise Tapas oder Webtoons. Dort veröffentlicht zum Beispiel auch die deutsche Comiczeichnerin Ines Korth ihren Comic Endangered, eine queere SciFi-Geschichte, die auf dem bunten Planeten Hoarus spielt und sich um die dort illegal lebende Pflanzenzüchterin Nawra dreht, die als einziger Mensch unter Aliens lebt. Genau umgekehrt verhält es sich in Alien Heart von Anna Fitzpatrick, in dem eine junge Alien-Frau verborgen unter Menschen lebt – aber als das Mädchen, in das sie sich verliebt hat, entführt wird, muss sie ihre verborgenen Kräfte einsetzen, um sie zu retten.

Es gibt auch viele aktivistische Webcomics, die das Comicformat nutzen, um die Inhalte leicht verständlich und gut aufbereitet zugänglich zu machen, beispielsweise der legendäre Comic Du hättest doch bloß fragen müssen der französischen Comiczeichnerin Emma, der im Alleingang die Debatte über Mental Load in Gang brachte. Schattenspringer, die inzwischen gedruckt erhältlichen Bände der deutschen Autistin und Comiczeichnerin Daniela Schreiter, berichten über das Leben mit Autismus. ADHD Alien, ein englischsprachiger Webcomic von Pina, informiert über ADHS. Gerade weil diese Comics frei verfügbar sind, haben sie es geschafft, so viele Lesende zu erreichen, die sich darin teilweise selbst wiedererkennen oder besser mit Betroffenen umzugehen lernen.

Ein weiteres Beispiel für innovatives Geschichtenerzählen im Internet sind Spiele, die direkt im Browser funktionieren - beispielsweise der von Nick Walton programmierte AI-Dungeon, in der dem eine künstliche Intelligenz Szenarien vorgibt und auf die Eingaben der spielenden Person reagiert. Im Browserspiel A Better World können Spielende die Geschichte verändern und sich anzeigen lassen, ob die Welt damit besser oder schlechter dran ist. Tragisch-schön ist das Mini-Browserspiel Queers in Love at the End of the World von Anna Anthropy mit einer Spielzeit von lediglich 10 Sekunden. Darin stehen Spielende vor der Wahl, was sie der geliebten Person an ihrer Seite noch sagen oder mit ihr tun wollen, ehe die Welt in 10 Sekunden untergeht.

Geschichten auf Social Media

Social Media-Plattformen ermöglichen nicht nur das Veröffentlichen und Teilen von Kunst, sie formen die Inhalte sogar. Auf Twitter gibt es mehrere Accounts, die ganz kurze fiktionale Texte posten, die eben in einen Tweet (280 Zeichen) passen. Als Begriff dafür hat sich Flash oder Micro Fiction etabliert. Man findet die Texte z. B. unter @Micro_SciFi, @MicroSFF oder @MicroFlashFic. Zwei der genannten Accounts haben mehrere Zehntausend Follower, teilweise sind die Geschichten inzwischen auch in Buchform als Sammlung erschienen. Ein weiteres Beispiel: 2012 veröffentlichte die US-amerikanische Autorin Jennifer Eagan ihre Novelle BlackBox in Form von 606 Tweets, die vom Account der Zeitung The New Yorker erst vollständig einer nach dem anderen getwittert wurden, ehe der Text dann in zwei Ausgaben der Zeitung erschien. In der bedrückenden Geschichte geht es um eine mit Cybertechnik ausgestattete Spionin, die einen hochrangigen Verbrecher verführen soll, und viele der Tweets sind auch als einzelner Satz ohne Kontext interessant. Auch auf Deutsch wurde die Geschichte zuerst auf Twitter veröffentlicht.

Auch die Umfrage-Funktion lässt sich für Geschichten nutzen: Es gab auf Twitter schon mehrfach eine Art Choose-your-own-Adventure-Aktionen, bei denen fiktive Situationen erschaffen werden und die Follower mittels der Umfragefunktion darüber abstimmen, was die Figur als nächstes tun soll. So hat es beispielsweise der Comic- und Rollenspielautor Leander Taubner gemacht, der mit der #MagunQuest sogar Webcomic, Rollenspielsetting und Umfrage-gesteuertes Abenteuer verbunden hat.

Kostenlos, aber einflussreich

Der Artikel konnte es hoffentlich zeigen: Die Auswahl an frei zugänglicher Kunst im Internet ist gigantisch, und ich konnte hier nur einige wenige Beispiele präsentieren. Auf die meisten davon trifft zu, dass es sich um echte Herzensprojekte der Künstler*innen handelt. Trotzdem möchte ich hier nicht verklären, dass es keine besonders schöne Wahl ist, solche Projekte entweder unbezahlt online zu veröffentlichen oder eben gar nicht mit der Welt teilen zu können. Gerade die Tatsache, dass oft innovative Formate mit diversen Figuren und ungewöhnlichen Erzählstrukturen eben nicht den Vertrauensvorschuss von Verlagen oder Sendern bekommen, ist bedauerlich. Manchmal finden diese Geschichten letztendlich doch den Weg in die Offline-Welt oder dienen als Sprungbrett für die Künstler*innen: Daniela Schreiter z. B. hat ihre Schattenspringer-Comics inzwischen im Kwimbi-Comicverlag veröffentlicht und arbeitet an weiteren Büchern. Noelle Stevenson, Schöpfer*in des erfolgreichen Webcomics Nimona, hat diesen nicht nur inzwischen auch als Printversion veröffentlicht, sondern wurde auch von Netflix mit dem Reboot der animierten SheRa-Serie beauftragt. Mehrere erfolgreiche Autorinnen, wie beispielsweise Cassandra Clare (The Mortal Instruments) oder Naomi Novik (His Majesty’s Dragons) haben mit dem Schreiben von Fanfiction angefangen. Einige Indie-Projekte finanzieren Printversionen oder zusätzliche Inhalte über Crowdfunding. Und auch über das reine Veröffentlichen im Internet können mittlerweile Einnahmen erzielt werden, Plattformen wie Patreon, Steady, KoFi, oder Tippee sei Dank. 

Immer wieder stoßen online frei zugängliche Inhalte Bewegungen auf dem klassischen Buchmarkt an. So sind z. B. Inhaltshinweise immerhin bei Kleinverlagen inzwischen teilweise etabliert, und zumindest langsam bewegt sich auch in der Phantastik etwas in Bezug auf Diversität. Dennoch ist kritisch zu sehen, dass jene, die diese Bewegungen anstoßen, davon nicht oder kaum profitieren und dass noch immer nur die allerwenigsten Künstler*innen von ihrer Kunst leben können. Auch ist es zumindest unschön, wenn per (unbezahltem) Erfolg frei zugänglicher Kunst im Internet „bewiesen” werden muss, dass es für ein Thema oder ein Format doch wirklich genug Leser*innen und Fans gibt, bevor ein Verlag sich dazu hinreißen lässt, die Schaffenden auch dafür zu bezahlen. Zusätzlich ist zu bedenken, dass auch der Zugang zu der nötigen Technik und zum Internet ein Privileg ist, das in der Welt nicht alle Menschen haben, ebenso wenig wie die nötige Zeit, um ohne Bezahlung Inhalte zu produzieren und zu bewerben. Trotzdem bleibt abschließend festzustellen, dass Internet und Social Media revolutioniert haben, wer Geschichten erzählt, wie und wo sie erzählt werden und wie wir uns darüber austauschen. Ich bin gespannt, welche neuen Geschichten und Stimmen uns die Zukunft bringen wird.

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