Durch die Galaxie mit Brandon Q. Morris

© Barseghyan/pixabay

INTERVIEW

Durch die Galaxie: Interview mit Brandon Q. Morris


In unserer Interviewreihe »Durch die Galaxie« nehmen uns Autoren mit auf eine Reise durch ihren eigenen Kosmos. Heute hat Brandon Q. Morris, Autor von »Die Störung«, unser Raumschiff betreten.

TOR-Online: Du kannst einen persönlichen Song auswählen, der immer dann abgespielt wird, wenn du einen Raum betrittst. Welcher wäre das?

Brandon Q. Morris: Oh, die Vorstellung finde ich ziemlich irritierend, ich hoffe, so eine Technik wird nie Wirklichkeit :-) Wenn, dann vielleicht das Geräusch des Beamens in Star Trek.

Star Trek Various Transporter beam sound FX TNG

Welches ist dein absolutes Lieblingsmärchen?

»Von einem, der auszog, das Gruseln zu lernen.« Ich kann mich in dem Helden absolut wiedererkennen, nur König bin ich dadurch nicht geworden. Aber es ist ja auch ein Märchen.

Endlich hat die Menschheit Kontakt zu fremden Wesen aus einer anderen Galaxie aufgenommen. Was ist die erste Information, die du diesen Wesen über uns Menschen und die Erde mitteilen möchtest?

Eine interessante Frage. Das müssten dann wohl Wesen aus der Canis-Major-Zwerggalaxie sein, die dem Sonnensystem mit 25.000 Lichtjahren Entfernung näher ist als das Zentrum der Milchstraße, unserer eigenen Galaxis. Da allerdings jede Botschaft immer noch 25.000 Jahre bis dorthin braucht, wäre jede konkrete Information über uns oder die Erde, die ich mitteilen könnte, bis zu ihrem Eintreffen in der Canis-Major-Zwerggalaxie hoffnungslos veraltet. Also würde ich ihnen lieber ein schönes Gedicht schicken.

Welche Art von Apokalypse (Zombies, Roboter, Eiszeit, Meteoritenschauer, etc.) ist zu deinen Fähigkeiten zum Überleben am meisten kompatibel?

Ich denke, dass ich mich mit einer alles beherrschenden künstlichen Intelligenz ganz gut verstehen würde. Wann immer ich einen KI-Charakter in einem Roman verwende, behauptet meine Lektorin, er würde mir verdammt ähneln.

Hast du einen Lieblingsroman aus dem Genre Science Fiction?

»Picknick am Wegesrand« von den Strugatzki-Brüdern hat mich als Zwölfjähriger sehr beeindruckt, aber noch mehr »Menschen wie Götter« von Sergej Snegow.

Was ist dein Lieblingsmonster aus Literatur, Kino, TV?

Zählt das Fliegende Spaghettimonster auch? Seine Behauptung, dass die Gravitation als Grundkraft nicht existiere, verbreitet sich allmählich auch in der aktuellen Physik, wo manch ein Forscher beginnt, sie als Grundeigenschaft des Raums zu sehen. Das erklärt auch, warum es keine abstoßende Variante gibt. RAmen.

Hast du ein Lieblingswort?

Ich besitze eine offizielle Patenschaft für das Wort »alldieweil« und mag generell aussterbende Wörter sehr gern, aber auch Begriffe aus dem Berlinerischen, mit dem ich aufgewachsen bin, etwa »Auwacka!«

Welche Technologie aus futuristischen oder phantastischen Roman- oder Filmstoffen sollte am besten jetzt schon existieren?

Fusionskraftwerke und -antriebe würden einige Probleme lösen – gäbe es die Technologie schon, könnten wir komplett aufhören, fossile Brennstoffe zu verheizen. Viele der in der Phantastik beschriebenen Theorien wird es allerdings nie geben, obwohl ich sie sehr praktisch fände, etwa das Beamen von Menschen oder überlichtschnelle Antriebe.

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