Durch die Galaxie mit Michael Marrak

INTERVIEW

Über Gott und die Welten: Durch die Galaxie mit Michael Marrak


In unserer Interviewreihe »Durch die Galaxie« nehmen uns Autoren mit auf eine Reise durch ihren eigenen Kosmos. Heute hat Michael Marrak, dessen zweiter Kurzgeschichtenband "Das Haus Lazarus" (Memoranda Verlag) gerade erschienen ist, unser Raumschiff betreten.

Du kannst einen persönlichen Song auswählen, der immer dann abgespielt wird, wenn du einen Raum betrittst. Welcher wäre das?

L'Arena von Ennio Morricone (ab Minute 2:02). Wenn’s jedoch etwas Bodenständiger sein soll: „This is Michael“ von Phillip Boa & The Voodooclub.

Ennio Moricone: L'Arena

Welches ist dein absolutes Lieblingsmärchen?

Das vom lieben und barmherzigen Gott.

Endlich hat die Menschheit Kontakt zu fremden Wesen aus einer anderen Galaxie aufgenommen. Was ist die erste Information, die du diesen Wesen über uns Menschen und die Erde mitteilen möchtest?

Wenn ihr nicht zu uns kommt, um euch von uns plattmachen zu lassen, kommen wir zu euch und machen euch platt! Das große weiße Kaninchen sagt, das gehört sich so. Und Gott ist mit uns.

Michael Marrak auf der Leipziger Buchmesse

© André Piotrowski

Welche Art von Apokalypse (Zombies, Roboter, Eiszeit, Meteoritenschauer etc.) ist zu deinen Fähigkeiten zum Überleben am meisten kompatibel?

Jede, die sich im stillen Kämmerlein aussitzen lässt, ohne groß Kontakt zur Außenwelt zu haben. Hauptsache es gibt Strom, um Musik zu hören.

Hast du einen Lieblingsroman aus dem Genre Science Fiction / Fantasy?

Nein. Es gibt zu viele kleine und große grandiose Bücher, um nur einen einzigen Lieblingsroman zu haben. Ich müsste mindestens zehn aufzählen, von Larry Niven über China Mieville, Iain Banks, Philip Jose Farmer, Michael Marshall Smith und Alan Dean Foster. Mein persönlicher, selbst verfasster Favorit hingegen ist zweifellos DER KANON MECHANISCHER SEELEN.

Was ist dein Lieblingsmonster aus Literatur, Kino, TV?

Luzifer – in (fast) allen literarischen und cineastischen Spielarten. Außer vielleicht in „Spawn“. Da sieht er aus wie eine schlecht animierte bauchredende Handpuppe mit Maulsperre.

Hast du ein Lieblingswort?

Ende.

Welche Technologie aus futuristischen oder phantastischen Roman- oder Filmstoffen sollte am besten jetzt schon existieren?

Die Teleportzellen aus Larry Nivens „Ringwelt“. Und die Maschine, die alle Probleme löst und unsere Sprache spricht.

Tolle Überraschungen ...

... erwarten dich in unserem Newsletter. Preisaktionen, exklusive Gewinnspiele, die besten Neuerscheinungen. Bestelle jetzt unsere Raketenpost!

Bestelle jetzt unseren Newsletter
Share:   Facebook