Die Hugo Awards - Das waren die Gewinner

KOLUMNE

Die Hugo Awards 2010: Das waren die Gewinner


Die Buchreihe „Die Hugo Awards 2001-2017” gibt einen Überblick über die wichtigsten Gewinner des berühmten Hugo Awards. Welche Preisträger gab es 2010?  

Die Verleihung der HUGO-Awards fand 2010 auf der Aussiecon Four in Melbourne statt.

Toastmaster: Garth Nix

Novel

China Miéville: The City & The City

(2009 bei Del Rey & Macmillan UK; dt. Die Stadt und die Stadt; B 24393)

Die Hugo Awards - Das waren die Gewinner
Die Hugo Awards - Das waren die Gewinner
Die Hugo Awards - Das waren die Gewinner

Der Roman spielt in den beiden Städten Besźel und Ul Qoma, die gleichzeitig existieren und sogar denselben Raum einnehmen. Diese Doppelstadt, die sich geografisch nicht in unserer Welt verorten lässt, hat eine Geschichte, die zwei Jahrtausende in die Vergangenheit reicht. Die beiden Städte unterscheiden sich durch die selektive Wahrnehmung ihrer Bewohner, die nicht nur selbst auferlegt ist, sondern auch durch eine geheime Macht namens »Ahndung« forciert wird und Grenzverletzungen mit harten Strafen belegt. Das bedeutet, dass jeder Bewohner die Gebäude, Menschen oder Ereignisse in der Nachbarstadt »nichtsieht« und Geräusche »nichthört«, was über ein einfaches Ignorieren hinausgeht. Es gibt einzelne Bereiche der Städte, in denen die andere kaum existiert, was das »Nichtsehen« erleichtert, während in anderen Bereichen beide Städte fast zu gleichen Teilen existieren, wo sich Bürger von Besźel und Ul Qoma begegnen, ohne sich gegenseitig wahrnehmen zu dürfen. Das einzige Gebäude, das in beiden Städten gleichzeitig existiert, ist die Kopula: ein gewaltiges Bauwerk, das als Grenzübergang fungiert und wo der Grenzübertritt durch bürokratische Hürden erschwert wird. Ein »Grenzbruch« gilt als schweres Verbrechen und wird durch Ahndung nach eigenen Gesetzen bestraft.

Die Handlung des Romans besteht im Wesentlichen aus einem Kriminalfall. Inspektor Tyador Borlú von der Mordkommission wird an einen Tatort gerufen, an dem eine unbekannte Frauenleiche entdeckt wurde. Nach schwierigen Ermittlungen stellt sich heraus, dass es sich bei der Leiche um eine ausländische Studentin namens Mahalia Geary handelt, die in politische Aktivitäten in beiden Städten verstrickt war. Daher führen die Ermittlungen den Inspektor nicht nur durch »seine« Stadt Besźel, sondern auch nach Ul Qoma. Dabei stößt er auch immer wieder auf Hinweise auf eine mythische dritte Stadt, die Orciny genannt wird.

Der Roman ist zugleich der Science Fiction, dem Kriminalroman und der Weird Fiction zuzurechnen, für die Miéville ein besonderes Faible hat. Der 1972 geborene britische Autor hatte bereits mit den ähnlich ungewöhnlichen Romanen seiner BAS LAG-Serie auf sich aufmerksam gemacht: Perdido Street Station (2000; dt. Die Falter und Die Weber bzw. Perdido Street Station), The Scar (2002; dt. Die Narbe und Leviathan) und Iron Council (2004; dt. Der eiserne Rat). Für The City & the City erhielt er seinen ersten und bisher einzigen Hugo Award. Darüber hinaus wurde der Roman mit vielen weiteren Preisen geehrt, unter anderem World Fantasy Award, BSFA Award, Arthur C. Clarke Award, Locus Award, Grand Prix de l’Imaginaire und dem deutschen Kurd Laßwitz Preis.

punktgleich:

Paolo Bacigalupi: The Windup Girl

(2009 bei Night Shade; dt. Biokrieg, H 52757)

Die Hugo Awards - Das waren die Gewinner
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Die Hugo Awards - Das waren die Gewinner

Paolo Bacigalupi zeichnet in seinem Romanerstling The Windup Girl ein düsteres Bild der nicht allzu fernen Zukunft. Das Zeitalter fossiler Brennstoffe ist zu Ende gegangen, was weltweit zu Kriegen, Hungersnöten und anderen Katastrophen geführt hat. Energie wird hauptsächlich auf mechanischem Wege von menschlichen Arbeitern und gentechnisch neu erschaffenen Tieren wie den mammutartigen Megodonten erzeugt und in gigantischen Spannfedern gespeichert. Durch die Folgen der globalen Erwärmung sind zudem ganze Landstriche verwüstet, was weitere Naturkatastrophen nach sich zieht. So ist etwa Bangkok, der Hauptschauplatz des Romans, von permanenter Überflutung durch das Meer bedroht. Durch unkontrollierte Gentechnik sind außerdem neue Krankheiten entstanden, die teilweise epidemische Ausmaße annehmen. Längst haben Regierungen an Einfluss verloren, während untereinander verfeindete Nahrungsmittelkonzerne die weltweite Marktwirtschaft beherrschen. Anderson Lake ist ein Agent eines dieser »Kalorienkonzerne«. Er hält sich unter einer Tarnidentität in Bangkok auf, um an Genmaterial heranzukommen, aus dem Getreide, das gegen Seuchen resistent ist, gezüchtet werden kann. Da sich Thailand vom Westen abgeschottet hat und eifersüchtig über sein Genmonopol wacht, handelt es sich nicht gerade um eine ungefährliche Aufgabe. Dazu kommt noch der Konflikt zwischen zwei Fraktionen innerhalb der thailändischen Regierung, der schließlich in einen Ausbruch nackter Gewalt mündet. Anderson, der zwischen die Fronten gerät, trifft in den Straßen Bangkoks auf das »Aufziehmädchen« Emiko. Sie gehört zu den »Neuen Menschen«, einer in Genlabors geschaffenen Rasse von Sklavenarbeitern. Nachdem sie ihr früherer Besitzer allein in Bangkok zurückgelassen hat, muss sich Emiko als Prostituierte durchschlagen. Da »Aufziehmenschen« in Thailand als genetische Monstrositäten ohne jegliche Menschenrechte verfolgt werden, scheint es für sie keine Chance zu geben, den Demütigungen und Übergriffen, denen sie immer wieder ausgesetzt ist, zu entkommen. Erst mithilfe Andersons, der sich in sie verliebt, bekommt Emiko die Gelegenheit, das Land zu verlassen, um in einer legendären Enklave freier »Aufziehmenschen« ein neues Leben zu beginnen. Doch für sie und Anderson, wie auch für die Vielzahl anderer Figuren, die Bacigalupis Roman bevölkern, soll schließlich alles ganz anders kommen. Bei The Windup Girl handelt es sich um einen mitreißenden, intelligenten Roman, in dem ein Zukunftsszenario entworfen wird, das überaus originell, gleichzeitig aber alles andere als unrealistisch ist. Bacigalupi erweist sich als echter Meister, sowohl was die Erzeugung von Spannung als auch die Charakterzeichnung seiner Figuren angeht. The Windup Girl wurde außer mit dem Hugo Award unter anderem mit dem Nebula Award, dem John W. Campbell Memorial Award, dem Kurd Laßwitz Preis und dem Leserpreis der amerikanischen Zeitschrift LOCUS ausgezeichnet.

Der US-Amerikaner Paolo Bacigalupi (*1972) hat seither sechs weitere Romane verfasst, von denen Ship Breaker (2010; dt. Schiffsdiebe) sogar für den National Book Award nominiert wurde. Eine Originalzusammenstellung seiner Erzählungen erschien auf Deutsch im Jahr 2012 unter dem Titel Der Spieler bei Golkonda.

Weitere Nominierungen:

Cherie Priest: Boneshaker

(2009 bei Tor; dt. Boneshaker, H 52866)

Robert J. Sawyer: Wake

(November 2008 bis März 2009 in ANALOG; 2009 bei The Easton Press und Ace; nicht auf Deutsch)

Robert Charles Wilson: Julian Comstock: A Story of 22nd-Century America

(2009 bei Tor; dt. Julian Comstock, H 52566)

Catherynne M. Valente: Palimpsest

(2009 bei Bantam Spectra; nicht auf Deutsch)

Novella

Charles Stross: »Palimpsest«

(in Stross: Wireless, Ace; nicht auf Deutsch)

Im Mittelpunkt der Handlung steht die »Stasis«, eine geheime, nahezu allmächtige Zeitreiseorganisation. Hauptfigur ist der Rekrut Pierce, dessen Ausbildung und Karriere in einer Vielzahl kurzer Kapitel geschildert werden. Ein häufiges Thema in Zeitreisegeschichten dreht sich um die Idee, was passieren würde, wenn jemand in der Zeit zurückreist und seinen eigenen Großvater tötet. Stross greift diesen Gedanken auf, konstruiert jedoch eine hochkomplexe Geschichte, die Milliarden von Jahren der menschlichen Geschichte und Alternativgeschichte umfasst. Dabei spielt das von Stross entwickelte Konzept der »Unhistory«, der »Nicht-Geschichte«, eine wesentliche Rolle.

Ursprünglich wollte Stross die Geschichte in Romanlänge erzählen, hielt sie dann jedoch kürzer, um sie in seinen Erzählungsband Wireless zu integrieren, der acht weitere Geschichten enthält, die seit 2000 entstanden sind.

Nach »The Concrete Jungle« (siehe 2005) erhielt Stross für diesen Kurzroman bereits seinen zweiten Hugo Award.

Weitere Nominierungen:

John Scalzi: The God Engines

(2009 bei Subterranean; nicht auf Deutsch)

Kage Baker: The Women of Nell Gwynne’s

(2009 bei Subterranean; dt. Die Frauen von Nell Gwynne’s, Feder & Schwert 11920)

Nancy Kress: »Act One«

(März 2009 in ASIMOV’S; nicht auf Deutsch)

Ian McDonald: »Vishnu at the Cat Circus«

(2009 in McDonald: Cyberabad Days, Pyr und Gollancz; nicht auf Deutsch)

James Morrow: Shambling Towards Hiroshima

(2009 bei Tachyon; nicht auf Deutsch)

Novelette

Peter Watts: »The Island«

(2009 in Dozois/Strahan [Hrsg.]: The New Space Opera 2, Eos/HarperCollins; nicht auf Deutsch)

Der kanadische Autor und promovierte Meeresbiologe Peter Watts (*1958) hatte den ersten Achtungserfolg mit dem Roman Blindsight (2006 bei Tor; dt. Blindflug), der auch für den Hugo nominiert war.

Der Erzähler oder vermutlich die Erzählerin von »The Island« gehört zu einer kleinen Gruppe von Menschen, die in einem Generationsraumschiff leben. Ihre Aufgabe besteht darin, den Bau von Portalen zwischen unterschiedlichen Welten zu überwachen, wobei die eigentliche Arbeit durch selbstreproduzierende Maschinen ausgeführt wird. Dabei werden so etwas wie »Schnellstraßen« durch den Weltraum geschaffen, die die schnelle Überwindung der vielen Lichtjahre zwischen den Welten erlauben. Diese Bauarbeiten nehmen jedoch Millionen von Jahren in Anspruch, während derer sich die Menschheit in der Milchstraße ausbreitet und die Erde schon längst von der Sonne verschlungen wurde. Die Insassen des Raumschiffs werden vom Schiffscomputer immer dann geweckt, wenn ihre Anwesenheit erforderlich ist.

Als das Schiff eines Tages auf ein unbekanntes kosmisches Objekt trifft, auf das der Schiffscomputer aufgrund seiner Programmierung nicht reagieren kann, werden die Menschen geweckt. Der nächste Zielstern ist nämlich von einer Schale umgeben, die nur künstlichen Ursprungs sein kann. Alles deutet darauf hin, dass die Menschen erstmals auf Spuren einer anderen Zivilisation getroffen sind, nämlich eine Dyson-Sphäre. Doch was wird diese Entdeckung für die Menschheit bedeuten?

Peter Watts stellt in seiner Erzählung mehr Fragen, als er beantwortet. »The Island« ist nicht nur eine Hard-SF-Story, sondern beschäftigt sich auch mit existenziellen und philosophischen Problemen.

Weitere Nominierungen:

Charles Stross: »Overtime«

(Dezember 2009 auf TOR.COM; nicht auf Deutsch)

Rachel Swirsky: »Eros, Philia, Agape«

(März 2009 auf TOR.COM; nicht auf Deutsch)

Nicola Griffith: »It Takes Two«

(2009 in Strahan [Hrsg.]: Eclipse Three, Night Shade Books; nicht auf Deutsch)

Paul Cornell: »One of Our Bastards is Missing«

(2009 in Mann [Hrsg.]: The Solaris Book of New Science Fiction: Volume Three, Solaris; nicht auf Deutsch)

Eugie Foster: »Sinner, Baker, Fabulist, Priest; Red Mask, Black Mask, Gentleman, Beast«

(Februar 2009 in INTERZONE; nicht auf Deutsch)

Short Story

Will McIntosh: »Bridesicle«

(Januar 2009 in ASIMOV’S; nicht auf Deutsch)

Mira erwacht und weiß zunächst nicht, wo sie sich befindet. Von einem älteren Mann namens Red erfährt sie, dass sie vor inzwischen achtzig Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist und kryogenisch eingefroren wurde. Jetzt befindet sie sich in einem »Dating Center«, in dem einsame Männer nach einer geeigneten Ehefrau suchen. Dabei wird nur der Kopf zum Leben erweckt, und die Männer können sich mit der Frau unterhalten. Sollte sie nicht den Vorstellungen des Mannes entsprechen, braucht er nur einen Knopf zu drücken, und sie wird wieder eingefroren. Und genau das passiert Mira. Als sie wiederum Jahrzehnte später von einem dicken Mann namens Lycan erweckt wird, ist ihr klar, dass sie unbedingt seine Zuneigung gewinnen muss, damit sie ihr kaltes Gefängnis verlassen kann. Allerdings hat Mira eigentlich kein Interesse daran, Lycan zu heiraten, denn sie ist lesbisch. Durch einen Zufall erfährt sie, dass ihre Geliebte Jeanette ebenfalls kryogenisch eingefroren ist. Dummerweise erahnt Lycan, was los ist, und friert Mira wieder ein. Weitere Jahrzehnte später wird sie von Neas aufgeweckt, dem Enkel des inzwischen verstorbenen Lycan. Er sucht keine Frau zum Heiraten, denn er ist verheiratet, sondern lediglich eine Leihmutter. Diesmal gereicht es Mira zum Vorteil, dass sie lesbisch ist, denn so braucht Neas’ Frau keine Affäre zwischen Mira und ihrem Mann zu befürchten. Nun muss sich Mira nur noch um Jeanette kümmern …

Im Jahr 2013 hat der Autor die Erzählung zum Roman Love Minus Eighty, erschienen bei Orbit Books, erweitert. Mit »Bridesicle« hat er ebenfalls den Asimov’s Readers’ Poll gewonnen und war für den Nebula Award nomiert. Der US-Amerikaner Will McIntosh (*1962) hat Psychologie an der University of Georgia studiert. Sein Debüt als SF-Autor erschien 2003, seither publizierte er Dutzende Erzählungen in Magazinen wie ASIMOV’S, STRANGE HORIZONS, INTERZONE und LIGHTSPEED. Außerdem schreibt er seit 2011 jährlich einen Roman. Besonders erfolgreich war gleich sein Erstling Soft Apocalypse (2011 bei Night Shade Books; dt. Wie die Welt endet).

Weitere Nominierungen:

Mike Resnick: »The Bride of Frankenstein«

(Dezember 2009 in ASIMOV’S; nicht auf Deutsch)

N. K. Jemisin: »Non-Zero Probabilities«

(September 2009 in CLARKESWORLD; nicht auf Deutsch)

Kij Johnson: »Spar«

(Oktober 2009 in CLARKESWORLD; nicht auf Deutsch)

Lawrence M. Schoen: »The Moment«

(2009 in Lake/Reynolds [Hrsg.]: Footprints; Hadley Rille Books; nicht auf Deutsch)

Related Work

Jack Vance: This is Me, Jack Vance! (Or, More Properly, This is “I”)

(2009 bei Subterranean; dt. Gestatten, Jack Vance!, Edition Andreas Irle)

Jack Vance (1916–2013) war ein Autor exotischer intergalaktischer Abenteuerromane. Denis Scheck sagte in der Fernsehsendung Druckfrisch: »Jack Vance besaß als Schriftsteller unerschöpfliche Phantasie und extrem trockenen Humor. Seine Romane sind ein einziges großes Fest der Sprache.« Aber darüber hinaus war Vance auch eine außerordentlich schillernde Persönlichkeit, und so erfährt man in seiner Autobiographie weit mehr über sein Leben als über seine schriftstellerische Arbeit. Vor allem den ausgedehnten Reisen nach Europa, Südamerika, Afrika und Asien widmet er viel Raum, aber auch seinen Booten und seinem Haus. Auf Deutsch ist das Buch im Jahr des 100. Geburtstags des Autors erschienen. Wer mehr über das Werk von Jack Vance erfahren möchte, dem sei das sehr gelungene, von Andreas Irle herausgegebene Sachbuch Jack Vance – Weltenschöpfer und Wortschmied (2016, Edition Irle) empfohlen, in dem Schriftstellerkollegen, Verleger, Kritiker und auch Vance’ Ehefrau zu Wort kommen und das eine perfekte Ergänzung zur Autobiographie ist.

Weitere Nominierungen:

Farah Mendlesohn: The Inter-Galactic Playground: A Critical Study of Children’s and Teens’ Science Fiction

(2009 bei McFarland; nicht auf Deutsch)

Michael Swanwick: Hope-In-The-Mist: The Extraordinary Career and Mysterious Life of Hope Mirrlees

(2009 bei Temporary Culture; dt. »Hope-in-den-Nebeln« in Mirrlees: Flucht ins Feenland, Piper)

Helen Merrick: The Secret Feminist Cabal: A Cultural History of SF Feminisms

(2009 bei Aqueduct; nicht auf Deutsch)

Farah Mendlesohn (Hrsg.): On Joanna Russ

(2009 bei Wesleyan; nicht auf Deutsch)

John Clute: Canary Fever: Reviews

(2009 bei Beccon; nicht auf Deutsch)

Graphic Story

GIRL GENIUS, Volume 9: Agatha Heterodyne and the Heirs of the Storm

(Text Kaja & Phil Foglio; Zeichnungen Phil Foglio; Farben Cheyenne Wright; Airship Entertainment)

Das Ehepaar Foglio erhielt den zweiten Hugo in Folge für die GIRL GENIUS-Serie (siehe 2009), begeisterte sowohl SF- als auch Comicfans und verwies damit Kult-Autor Neil Gaiman auf den zweiten Platz.

Weitere Nominierungen:

BATMAN: Whatever Happened to the Caped Crusader?

(Text Neil Gaiman; Zeichnungen Andy Kubert & Scott Williams; DC Comics; dt. Batman: Was wurde aus dem dunklen Ritter?, Panini)

FABLES Vol 12: The Dark Ages

(Text Bill Willingham; Zeichnungen Mark Buckingham & Peter Gross & Andrew Pepoy, Michael Allred, David Hahn; Farben Lee Loughridge & Laura Allred; Lettering Todd Klein; Vertigo Comics; dt. Fables: Die dunklen Jahre, Panini)

CAPTAIN BRITAIN AND MI13. Volume 3: Vampire State

(Text Paul Cornell; Zeichnungen Leonard Kirk, Mike Collins, Adrian Alphona & Ardian Syaf; Marvel Comics)

SCHLOCK MERCENARY: The Longshoreman of the Apocalypse

(Text und Zeichnungen Howard Tayler)

Dramatic Presentation, Long Form

Moon

(Liberty Films; Drehbuch Nathan Parker; Story und Regie Duncan Jones; dt. Moon)

In dieser Kategorie haben häufig Filme gewonnen, die sich durch eine originelle Geschichte auszeichnen und nicht ausschließlich durch ihren Schauwert. Daher verwundert es nicht, dass der optisch spektakulärste und technisch aufwendigste Film des Jahres, nämlich Avatar, aufgrund seiner eher dünnen Handlung auf dem letzten Platz landete. Stattdessen konnte Duncan Jones’ Film Moon die Wähler überzeugen. Erzählt wird die Geschichte des Astronauten Sam Bell – hervorragend gespielt von Sam Rockwell –, der sich seit fast drei Jahre allein in einer Basis auf der erdabgewandten Seite des Mondes befindet. Die Mondbasis wurde errichtet, um das auf der Erde für die Energieversorgung dringend benötigte Helium-3 abzubauen. Zwei Wochen vor Sams Ablösung kommt es zu einem Unfall, in dessen Folge die künstliche Intelligenz GERTY einen Klon von Sam aktiviert, der ihn rettet. Die beiden Sams finden heraus, dass es viele weitere noch nicht aktivierte Klone gibt, die jeweils eine Lebenserwartung von rund drei Jahren haben. Den angeblichen Drei-Jahres-Vertrag, nach dessen Ablauf Sam zur Erde zurückkehren soll, gibt es also nur als künstliche Erinnerung, und die Klone werden am Ende der Frist in der vermeintlichen Rückflugkapsel getötet, um durch den nächsten Klon abgelöst zu werden. Schließlich gelingt es dem zweiten Sam tatsächlich, zur Erde zu fliegen, mit der Absicht, die Machenschaften des Unternehmens Lunar Industries Limited aufzudecken.

Der Film ist ein raffiniertes psychologisches Kammerspiel, das jede Menge Bezüge auf Klassiker des Science-Fiction-Films enthält und in dem die sparsam eingesetzten Spezialeffekte vor allem der Handlung dienen und nicht um ihrer selbst willen eingesetzt werden.

Weitere Nominierungen:

District 9

(TriStar Pictures; Drehbuch Neill Blomkamp & Terri Tatchell; Regie Neill Blomkamp; dt. District 9)

Up

(Disney/Pixar; Drehbuch Bob Peterson & Pete Docter; Story Bob Peterson, Pete Docter & Thomas McCarthy; Regie Bob Peterson & Pete Docter; dt. Oben)

Star Trek

(Paramount; Drehbuch Robert Orci & Alex Kurtzman; Regie J. J. Abrams; dt. Star Trek)

Avatar

(Twentieth Century Fox; Drehbuch und Regie James Cameron; dt. Avatar)

Dramatic Presentation, Short Form

DOCTOR WHO: »The Waters of Mars«

(BBC; Drehbuch Russell T. Davies & Phil Ford; Regie Graeme Harper; dt. »Der rote Garten«)

Bereits zum vierten Mal konnte die britische Fernsehserie den Hugo gewinnen. Im Jahr 2009 gab es keine offizielle Staffel, sondern stattdessen fünf außerordentlich gelungene Sonderfolgen, die vor allem an den Feiertagen gesendet wurden. Gleich drei dieser fünf Folgen wurden für den Hugo nominiert.

»The Waters of Mars« ist die vorletzte Folge mit dem zehnten Doktor (Neil Tennant) und spielt im Jahr 2059 auf dem Mars. Der Doktor landet dort mit der TARDIS und findet die Station Bowie Base One, die erste permanent von Menschen bewohnte Station auf einem anderen Planeten. Als er das genaue Datum erfährt, will er die Station sofort wieder verlassen, da er weiß, dass an diesem Tag die Basis zerstört werden wird und er auf keinen Fall eingreifen darf, da es sich bei der Zerstörung um einen festen Wendepunkt in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit handelt. So ist er dazu verdammt, stiller Beobachter der dramatischen Ereignisse zu sein. Im Gewächshaus der Station beginnt das Unglück, als sich zwei Bewohner mit einer fremden Lebensform infizieren, wodurch sich ihre Körper verwandeln und große Mengen an Wasser ausstoßen. Captain Adelaide Brooke beginnt die Station zu evakuieren, aber dennoch werden nach und nach weitere Bewohner infiziert. Der Doktor verrät dem Captain, dass es unvermeidbar ist, dass die Station durch eine nukleare Explosion zerstört wird und dass Brookes Enkelin, angespornt durch ihre heldenhafte Großmutter, eines Tages die erste interstellare Pilotin der Menschheit sein wird. Doch als die Vernichtung der Station kurz bevorsteht, entschließt sich der Doktor, trotzdem in die Zeit einzugreifen, allerdings mit fatalen Folgen.

Weitere Nominierungen:

DOCTOR WHO: »The Next Doctor«

(BBC; Drehbuch Russell T. Davies; Regie Andy Goddard; dt. »Der andere Doktor«)

DOCTOR WHO: »Planet of the Dead«

(BBC; Drehbuch Russell T. Davies & Gareth Roberts; Regie James Strong; dt. »Planet der Toten«)

DOLLHOUSE: »Epitaph 1«

(Mutant Enemy; Story Joss Whedon; Drehbuch Maurissa Tancharoen & Jed Whedon; Regie David Solomon; nicht auf Deutsch)

FLASHFORWARD: »No More Good Days«

(ABC; Drehbuch Brannon Braga & David S. Goyer; Regie David S. Goyer; basiert auf dem Roman von Robert J. Sawyer; dt. Blackout)

Editor, Long Form

Patrick Nielsen Hayden

Die Hugo Awards - Das waren die Gewinner
Die Hugo Awards - Das waren die Gewinner
Die Hugo Awards - Das waren die Gewinner

Ein weiteres Jahr mit einem Hugo für Tor Books, diesmal wieder für Patrick Nielsen Hayden, der auch das Magazin TOR.COM betreute. Neben den wiederum über 200 Titeln hatte Tor bereits im Vorjahr begonnen, E-Books anzubieten, und baute dieses Feld mit 75 Titeln aus, wobei sowohl Neuerscheinungen als auch Backlisttitel als E-Book verkauft wurden. Höhepunkte des Buchprogramms waren die beiden hugonominierten Romane Boneshaker von Cherie Priest und Julian Comstock von Robert Charles Wilson. Zu den regelmäßigen Autoren gehörten Ben Bova, Cory Doctorow, Rudy Rucker, Kage Baker, Paul Melko, Orson Scott Card, Karl Schroeder, Gene Wolfe, F. Paul Wilson, Brian Lumley und John Scalzi. Herausragende Titel waren auch Mind Over Ship von David Marusek und The Best of Gene Wolfe: A Definitive Retrospective of His Finest Short Fiction.

Weitere Nominierungen:

Lou Anders | Ginjer Buchanan | Liz Gorinsky | Juliet Ulman

Editor, Short Form

Ellen Datlow

Ellen Datlows Anthologien überzeugten ein weiteres Mal die Wähler des Hugo. Ihre Anthologiereihe THE YEAR’S BEST FANTASY AND HORROR bei St. Martin’s ist 2008 eingestellt worden, aber dafür startete sie 2009 eine neue Anthologiereihe, nämlich THE BEST HORROR OF THE YEAR bei Night Shade Books. Der erste Band The Best Horror of the Year: Volume One enthält überwiegend neue und unbekanntere Autoren, lediglich Joe R. Lansdale und Laird Barron stechen heraus.

Für Solaris stellte Datlow die Anthologie Poe: 19 New Tales of Suspense, Dark Fantasy and Horror zusammen, in der nur Originalbeiträge enthalten sind, die von Edgar Allan Poe inspiriert wurden. Datlow erhielt für diese Anthologie Nominierungen zum Stoker Award und World Fantasy Award.

Ähnlich gelagert war die Anthologie Lovecraft Unbound: Twenty Stories (Dark Horse Books), die allerdings nicht nur Originalbeiträge enthielt, die von den Werken von H. P. Lovecraft inspiriert wurden.

Und schließlich erschien Nebula Awards Showcase 2009: The Year’s Best SF and Fantasy (NAL). Es enthält auf 450 Seiten die Nebula-Gewinnergeschichten und einige nominierte Erzählungen aus den Vorjahren sowie jede Menge Artikel und Zusatzmaterial.

Weitere Nominierungen:

Jonathan Strahan | Sheila Williams | Gordon Van Gelder | Stanley Schmidt

Professional Artist

Shaun Tan

Der Australier Shaun Tan (*1974) ist Zeichner, Maler und Filmemacher. Seit Anfang der 1990er-Jahre tritt er durch ungewöhnliche Projekte hervor, malte Titelbilder und vor allem Graphic Novels. Er gewann siebenmal den Ditmar Award (den wichtigsten australischen SF-Preis), dreimal den World Fantasy Award und zahlreiche weitere Preise. Seine Bilderbücher und Comics begeistern weltweit nicht nur Kinder. Auch in Deutschland sind viele seiner Bücher erschienen: The Lost Thing (1999; dt. Die Fundsache), The Red Tree (2001; dt. Der Rote Baum) und The Arrival (2006; dt. Ein neues Land).

2009 erschien sein umwerfend schönes Buch Tales from Outer Suburbia (dt. Geschichten aus der Vorstadt des Universums), mit dem er nicht nur die Herzen der SF-Fans eroberte, sondern obendrein auch die Auszeichnung »Book of the Year: Older Readers« vom Children’s Book Council of Australia erhielt.

Weitere Nominierungen:

John Picacio | Stephan Martiniere | Bob Eggleton | Daniel Dos Santos

Semiprozine

CLARKESWORLD (Neil Clarke, Sean Wallace & Cheryl Morgan)

CLARKESWORLD ist das erste Online-Magazin, das den Hugo in dieser Kategorie gewann. Es erscheint monatlich seit Oktober 2006 und verdankt seinen Namen dem Gründer und Co-Herausgeber Neil Clarke. Von 2006 bis 2008 war Nick Mamatas zweiter Herausgeber, von 2008 bis 2010 Sean Wallace. Von 2009 bis 2011 kümmerte sich Cheryl Morgan um die Sachtexte und Artikel. Die monatlichen Ausgaben enthalten für gewöhnlich zwei Erzählungen und zwei bis drei Essays oder Interviews. Jährlich erscheint jeweils eine Anthologie als Buch, die die Texte in gedruckter Form zugänglich macht. Seit 2008 gibt es auch einen regelmäßigen Podcast, der Lesungen der Erzählungen enthält, seit 2010 sind auch E-Books der einzelnen Ausgaben verfügbar.

Inhaltlich ist CLARKESWORLD für jede Form der Phantastik offen, wobei die Herausgeber auf möglichst ungewöhnliche Inhalte Wert legen. 2009 erschienen dort Erzählungen u. a. von Jay Lake, Lavie Tidhar, Nnedi Okorafor, Nick Mamatas, Tobias S. Buckell, Catherynne M. Valente, N. K. Jemisin, Cat Rambo und Richard Parks, zahlreiche Sachartikel sowie Interviews mit Jeff VanderMeer, Tobias S. Buckell, James Morrow, Ken Scholes, Elizabeth Hand, Nnedi Okorafor und anderen. Die erfolgreichste Erzählung war »Spar« von Kij Johnson (Oktober 2009), die nicht nur für den Hugo nominiert wurde, sondern sogar den Nebula Award gewonnen hat.

Interessanterweise erschien auch ein Artikel mit dem Titel »Change the Hugos? Yes You Can!« von Cheryl Morgan.

Weitere Nominierungen:

INTERZONE (Andy Cox)
LOCUS (Charles N. Brown, Kirsten Gong-Wong & Liza Groen Trombi)
WEIRD TALES (Ann VanderMeer & Stephen H. Segal)
ANSIBLE (David Langford)

Fan Writer

Frederik Pohl

Frederik Pohls (1919–2013) Verdienste als Autor, Herausgeber und Literaturagent zu preisen, wäre an dieser Stelle nicht angebracht. Trotz seines hohen Alters hat er sich jedoch nie zur Ruhe gesetzt, sondern schrieb weiterhin Romane und Erzählungen. 2009, im Alter von neunzig Jahren, startete er das Blog thewaythefutureblogs.com, das er selbst als eine Art Weiterführung seiner Autobiographie The Way the Future Was (1978 bei Del Rey/Ballantine) bezeichnete. Pohl schrieb über seine Freunde, Kollegen und Wegbegleiter aus früheren Zeiten, über neue Ideen, aber auch über seine politischen Ansichten. Seit seinem Tod wird das Blog von Pohls Witwe Elizabeth Anne Hull sowie von Freunden und Fans weitergeführt, wobei gelegentlich auch unveröffentlichte Texte von Pohl online gestellt werden.

Weitere Nominierungen:

Claire Brialey | Christopher J Garcia | James Nicoll | Lloyd Penney

Fanzine

STARSHIPSOFA (Tony C. Smith)

Während sich die Fanveröffentlichungen in den Jahrzehnten zuvor auf gedruckte oder anders vervielfältigte Fanzines oder per E-Mail verschickte Newsletter beschränkten, bot das Internet seit Mitte der 2000er-Jahre neue Möglichkeiten. Podcasts – das sind Audiodateien, die im Internet angehört oder heruntergeladen werden können – fanden ihre regelmäßigen Hörer. Bei einem Treffen der World Science Fiction Society im Jahr 2009 wurde entschieden, dass auch ein »Äquivalent in anderen Medien« in der Hugo-Kategorie ›Fanzine‹ nominiert werden darf. Das bedeutet also, dass Publikationen im Internet, E-Books, Podcasts oder andere elektronische Medien zugelassen sind.

Der britische Fan Tony C. Smith begann im Dezember 2007 mit seinem wöchentlichen Podcast und der Homepage starshipsofa.com. Die ersten Ausgaben enthielten Lesungen von Erzählungen, doch später kamen allerlei andere elektronische Publikationen wie Videos, E-Books und PDFs hinzu.

Einige der gelesenen Erzählungen waren Erstveröffentlichungen, der überwiegende Teil jedoch bereits zuvor veröffentlichtes Material. Die Texte stammten von Autoren wie Michael Moorcock, Kage Baker, Elizabeth Bear, Michael Bishop, David Brin, Cory Doctorow, China Miéville, Brian Stableford, Bruce Sterling, Charles Stross, John Varley, Ian Watson und Peter Watts.

Smith gab bisher zwei Anthologien mit den gelesenen Erzählungen als E-Book heraus: StarShipSofa Volume 1 (2009) and StarShipSofa Volume 2 (2010). Darüber hinaus gibt es Transkripte von Gesprächen über Autoren und die Geschichte der Science Fiction in dem Band StarShipSofa: The Captain’s Logs (2010).

Weitere Nominierungen:

BANANA WINGS (Claire Brialey and Mark Plummer)
THE DRINK TANK (Christopher J Garcia, with guest editor James Bacon)
FILE 770 (Mike Glyer)
ARGENTUS (Steven H Silver)
CHALLENGER (Guy H. Lillian III)

Fan Artist

Brad W. Foster

Fosters Illustrationen und Cartoons begeisterten die Fans nun schon seit über zwanzig Jahren. Seine Illustrationen und Cartoons erschienen weiterhin in ANSIBLE und anderen Fanzines, was ihm bereits den siebten Hugo einbrachte. 2010 begann er übrigens den monatlichen Cartoon »The Funny Business of Art« für das Magazin SUNSHINE ARTIST zu schreiben und zu zeichnen.

Weitere Nominierungen:

Dave Howell | Taral Wayne | Steve Stiles | Sue Mason

John W. Campbell Award

Seanan McGuire

Die US-Amerikanerin Seanan McGuire (*1978) ist im Fandom zunächst als Filkerin in Erscheinung getreten, hat von 2006 bis 2011 vier CDs produziert und fünf Pegasus Awards (wichtigster Preis für Filk-Musiker) gewonnen. Ihr Debüt als Autorin war die Erzählung »Lost« (2009 in Sandra Buskirk & SatyrPhil Brucato [Hrsg.]: Ravens in the Library: Magic in the Bard’s Name, bei Quiet Thunder). Im selben Jahr erschienen noch zwei weitere Erzählungen in Anthologien sowie ihr erster Roman, Rosemary and Rue (2009 bei DAW; dt. Winterfluch), der Auftakt der Urban-Fantasy-Serie OCTOBER DAYE, in der bis 2017 bereits elf Bände erschienen sind. Auf Deutsch liegen die ersten drei Bände bei Lyx vor. Eine weitere Urban-Fantasy-Serie, INCRYPTID/VERITY PRICE, erscheint seit 2012 und umfasst bis 2018 bisher sieben Bände.

SF-relevanter ist die Serie NEWSFLESH, die sie unter dem Pseudonym Mira Grant veröffentlichte. Es handelt sich dabei um Zombie-Romane, die in naher Zukunft spielen: Feed (2010 bei Orbit; dt. Feed – Viruszone), Deadline (2011 bei Orbit; dt. Deadline – Tödliche Wahrheit) und Blackout (2012 bei Orbit; dt. Blackout – Kein Entrinnen). Darüber hinaus hat McGuire zwei Einzelromane und rund vierzig Erzählungen veröffentlicht.

Gemeinsam mit Lynne M. Thomas, Paul Cornell, Elizabeth Bear und Catherynne M. Valente arbeitet sie beim SF SQUEECAST mit, der 2012 und 2013 mit dem Hugo in der Kategorie ›Best Fancast‹ ausgezeichnet wurde.

Weitere Nominierungen:

Felix Gilman | Gail Carriger | Lezli Robyn | Saladin Ahmed

 

 

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Hardy Kettlitz hat in seinem Buch „Hugo Awards 2001-2017” (erschienen 2018 bei Golkonda) die Gewinner des berühmten Hugo Awards – einem der wichtigsten Science-Fiction-Preise der Welt – zusammengetragen und erklärt, warum die Preisträger zu Gewinnern wurden. Genau diesen Überblick über die Geschichte der Science Fiction möchten wir mit euch teilen. 

 

© 2018 by Hardy Kettlitz

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