10 Dinge, die du über »Exodus 2727 – Die letzte Arche« wissen solltest

INTERVIEW

10 Dinge, die du über »Exodus 2727 – Die letzte Arche« wissen solltest


Hard Facts für die Hard SF: Zu seiner neuen Space Opera »Exodus 2727« hat Autor Thariot zehn spannende Fakten zusammengestellt.

Heute erscheint der neue Space-Thriller von Thariot. Es geht um ein interstellares Siedlungsschiff auf dem Weg zu einer neuen Welt. Die Reisezeit beträgt 109 Jahre, das Ziel liegt 50 Lichtjahre entfernt. Die Fracht: drei Millionen menschliche Embryos und sieben Millionen Tiere. Die Besatzung besteht aus 490 Personen, die sich im Kälteschlaf abwechseln. Und natürlich verläuft alles nach Plan. Was genau schiefläuft können wir euch hier allerdings nicht verraten, aber dafür hat der Autor zehn spoilerfreie Wissenshäppchen zusammengestellt.

  1. Geschrieben wurde das Buch im November/Dezember 2018 im sonnigen Malta und mit glühweinseliger Stimmung auf dem Aachener Weihnachtsmarkt. Keine Sorge, ich habe warmen Kakao getrunken, sonst hätte mein Lektor noch mehr leiden müssen.

  2. Das Rathaus von London wird im Jahr 2720 über 1.200 Meter hoch sein. Ich weiß es, ich habe es besichtigt.

  3. »Jazmin wollte schreien« waren die ersten drei Worte des Textes, die es später sogar genau so ins Buch geschafft haben. 25 Seiten des 450-seitigen Manuskripts hatten weniger Glück. Die hat der Lektor, eigentlich ein netter Kerl, gnadenlos ausgemerzt. Ein Kapitel entstand noch in der Nachbearbeitung.

  4. Glamis Castle in Schottland gibt es wirklich. Ob allerdings die Schotten ihre Kronjuwelen unter dem Kilt im Jahr 2720 immer noch blank tragen, ließ sich nicht feststellen.

  5. Das Buch sollte zuerst »Missing Link A.D. 2727« heißen. Zum Glück ist mir noch etwas Besseres eingefallen, um den Lektor milde zu stimmen.

  6. Die USS London ist ein Raumschiff der Spread-Klasse. Die Wahnsinnigen haben für den Bau der 41.212 Meter langen Schüssel 23 Jahre benötigt und 12 Billarden Tacken verbraten. Die Buchprüfung steht noch aus.

  7. Allerdings scheine ich den Lektor nicht ganz vergrault zu haben. Immerhin hat er dafür gesorgt, dass der Verlag mir Geld für »Exodus 2« gibt. Keine Sorge, mir wird noch ein besserer Titel einfallen. Ich schreibe es gerade auf Malta – und in ein paar Tagen wieder unter den fatalen Auswirkungen der Aachener Weihnachtsmarktbeschallung.

  8. Den Stern Alpha Ceiphei im Alderamin System gibt es wirklich. Leider war der Vorschuss des Verlags zu mickrig, um vor Ort zu recherchieren. Ich bin also nicht sicher, ob es dort sieben Planeten gibt. Es könnten auch acht sein.

  9. Für das Cover kann ich wirklich nichts. Sieht man, oder? Ist wirklich super geworden.

  10. Der Treibstoff, der auf der USS London in die alten Schiffsdiesel gekippt wird, besteht aus Wasserstoff und aus Antimaterie, bestehend aus Wasserstoff, also Antiwasserstoff. Das Zeug wird in magnetischen Penning-Arrays gesichert. Sobald man ein Wasserstoffatom auf ein Antiwasserstoffatom hetzt, reagieren die beiden Herzchen und zerstrahlen vollständig. Diese 1,88 Gigaelektronenvolt-starke Nummer nennt man Annihilation. Und nein, die Story ist kein Remake des A-Teams, das Raumschiff wird nicht explodieren, nur weil ein Stein gegen die Windschutzscheibe fliegt.

Tolle Überraschungen ...

... erwarten dich in unserem Newsletter. Preisaktionen, exklusive Gewinnspiele, die besten Neuerscheinungen. Bestelle jetzt unsere Raketenpost!

Bestelle jetzt unseren Newsletter
Share:   Facebook