Kolumne von Stephen H. Segal: Die Weisheit der Nerds: Armee der Finsternis

KOLUMNE

Die Weisheit der Nerds: Armee der Finsternis


Wir liebten Ash schon in Tanz der Teufel 1 und 2. So richtig glänzen konnte er aber in Armee der Finsternis: Darin spielte er einen modernen Yankee an König Arthurs ... sorry, an Lord Arthurs Hof. Wir fanden es super, dass Ash ein Geek und ein Badass war. Er wusste einfach mehr als alle anderen. Außerdem gab er einen Dreck auf die höfischen Gepflogenheiten und machte sich seine eigenen Regeln. Wir liebten auch die subtile Art und Weise, auf die der Film uns Geeks kritisiert. Ashs Großspurigkeit war sein größter Feind, und er hätte wohl mehr Glück in der Liebe gehabt, wäre er nicht so ein Arschloch gewesen. Aber das war ihm völlig wurscht. Womöglich hatte er ein stark übersteigertes Selbstbewusstsein – letztendlich gab ihm jedoch genau dieses Selbstbewusstsein seine bewundernswerte Kraft. Auch wenn ihm einige von uns bis heute nicht vergeben haben, dass er sein „Klaatu Barada Nikto“ vermasselte. Das hat ihn definitiv ein paar Geek-Punkte gekostet.


Achtung, ein Kandidat für die Ruhmeshalle der Geeks! Mit der Rolle des Ash begann Bruce Campbell eine Karriere, die Kultfilme wie Bubba Ho-Tep, Flucht aus L.A., Xena – Die Kriegerprinzessin und Die Abenteuer des Brisco County jr. umfasste.


Die nächste Weisheit zur Wochenmitte gibt es wieder am kommenden Mittwoch. Dann erwartet euch eine neue nerdige Erkenntnis aus Stephen H. Segals Buch "Die Weisheit der Nerds".

 

 

Aus dem Amerikanischen von Achim Fehrenbach

 

Copyright © 2011 by Quirk Productions, Inc.
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First published in English by Quirk Books, Philadelphia, Pennsylvania.
Für den deutschen Text: © 2016 S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main

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