Die 100 besten Science Fiction Bücher aller Zeiten

Gesucht: Die 100 besten Science Fiction Bücher aller Zeiten

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Wanted: Die 100 besten Science-Fiction-Bücher aller Zeiten


Ja, wir wagen das Unmögliche: Wir suchen die 100 besten, bedeutendsten, aufregendsten und einflussreichsten Science-Fiction-Romane aller Zeiten für die ulti-ultimative Science-Fiction-Buchliste. Und wir brauchen hierzu eure Hilfe! 

Schon seit Mary Shelleys Frankenstein setzt sich Science-Fiction-Literatur mit dem Menschsein auseinander, mit dem, was uns ausmacht. Sie stellt die Frage, wo der wissenschaftliche Fortschritt uns hinführen wird, greift aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen auf und denkt sie weiter.

Gute Science Fiction kann aber auch einfach nur ein rasantes Abenteuer sein, das Erkunden fremder Welten, Planeten und Wesen, mit einem Sense of Wonder, dem Staunen für die Wunder der menschlichen Vorstellungskraft. Geschichten über Roboter, künstliche Intelligenzen und darüber, wie die Menschheitsgeschichte hätte anders verlaufen können.

Kurzum: Wir feiern einfach gute Science-Fiction-Literatur und möchten aus diesem Grunde eine Leseliste (Wunschliste?) zusammenstellen mit den 100 besten Science-Fiction-Büchern aller Zeiten.

Wir wollen einen Kanon erschaffen mit lesenswerter, außergewöhnlicher, ergreifender und unterhaltsamer Science-Fiction-Literatur. Und dazu brauchen wir euch alle!

So läuft das ab:

  • Die Suche nach den 100 besten Science-Fiction-Büchern beginnt ab heute und läuft bis zum 28.11.2018.
  • Jede/r Leser/in darf insgesamt 5 Vorschläge einreichen.

  • Eingereicht werden können die 5 Buchtipps per E-Mail an kontakt@tor-online.de oder mit dem Hashtag #100scifibücher über Facebook, Instagram, Twitter. Bitte verlinkt uns dort auf jeden Fall zusätzlich, damit eure Buchtipps auch ankommen und nicht untergehen.

  • Ihr habt 14 Tage Zeit. Vorschläge nach dem 28.11. können nicht mehr berücksichtigt werden.

  • Aus allen eingegangenen Buchtipps wird eine Jury von Experten die 100 besten Titel auswählen.

  • Das Ergebnis ist eine Liste mit 100 Büchern – mit kurzer Einordnung und Beschreibungstext. Diese veröffentlichen wir hier auf Tor Online.

So wählt die Jury aus

Aus allen eingegangenen Vorschlägen wird eine Liste erstellt, die von der Jury gesichtet wird. Daraus bestimmt die Jury eine Favoritenliste mit 100 Titeln. Jedes Jurymitglied hat von den 100 Titeln auf der eigenen Liste drei gesetzte Plätze, auf die Bücher kommen können, die auf jeden Fall auf der finalen Liste landen, auch wenn kein anderes Jurymitglied sie nominiert hat. Das können auch Titel sein, die nicht von den Abstimmungsteilnehmern genannt wurden.

Das ist unsere Jury:

Nadine Boos

Nadine Boos studierte Informationswirtschaft und arbeitete mehrere Jahre als Bibliothekarin in öffentlichen Bibliotheken. Ihre erste Science-Fiction-Erzählung Photosolaris veröffentlichte sie 2008 in der Kurzgeschichtensammlung Lotus-Effekt im Wurdack-Verlag. In der Folge erschienen mehrere Kurzgeschichten in Anthologien des Wurdack-Verlags und im SF-Kurzgeschichtenmagazin Nova. Mehrere davon wurden für den Kurd-Laßwitz-Preis und den Deutschen Science Fiction Preis nominiert. Sie gehört zum Autorenteam der Serie Die neunte Expansion. Ihr Debüt in dieser Serie, Der Schwarm der Trilobiten, erschien 2014, Der Tanz auf dem Vulkan dann 2018. Unter dem Pseudonym Marina Boos schreibt sie Jugendromane. Der erster erschien unter dem Titel Die Nacht der Geparden 2013 im Verlag Planet-Girl. Mit ihrem Mann, dem Science-Fiction-Autor Uwe Post, lebt sie in Wetter an der Ruhr.

Jürgen Doppler lebt in Wien, wo er Kommunikationswissenschaften und Schwedisch studierte und das unverschämte Glück hatte, genau dann auf den Arbeitsmarkt zu stolpern, als die Medienhäuser auf die Idee kamen, Online-Abteilungen zu gründen. Seit 20 Jahren arbeitet er bei der Tageszeitung Der Standard hauptberuflich als Wissenschaftsredakteur und rezensiert nebenher als "Josefson" Science-Fiction-Bücher: Das Pseudonym ist ein hartnäckiges Relikt aus der Zeit, als das Internet noch ungezügelt war und es mehr Nicks als Klarnamen gab. Zur SF fand er im Zuge einer bierseligen Diskussion über "Dinge, die wir mit 15 taten und mit 30 nicht mehr" zurück. Auf jede Frage gab es eine plausible Antwort, nur das Rätsel "Warum lesen wir keine Science Fiction mehr?" blieb ungelöst. Also versuchte er es wieder, fand das Genre so spannend wie damals und hat seitdem Unmengen von Büchern gelesen. Zwei Jahre später begann er sie unter dem vermeintlich provisorischen Titel "Rundschau" auch zu rezensieren. Weitere zehn Jahre später ist er immer noch ein bisschen verblüfft, dass diese Rezensionen tatsächlich gelesen werden.

Claudia Kern

Die in Gummerbach geborene Claudia Kern begann ihre professionelle Karriere in der Phantastik als Mitautorin von Heftromanserien wie Professor Zamorra, Maddrax und Perry Rhodan. Es folgte ihre eigene Fantasytrilogie Der verweiste Thron bei Blanvalet. Zuletzt erschien ihre Science-Fiction-Serie Homo Sapiens 404 im Rhode Verlag und ganz aktuell der Near-Future-Dystopiethriller The Divided States of America. Daneben ist sie noch als Übersetzerin tätig und überträgt unter anderem die Werke von Nnedi Okorafor (Binti, Wer fürchtet den Tod) ins Deutsche. Für ihre Übersetzung von Connie Wilis‹ Dunkelheit und Licht«erhielt sie 2018 den Kurd Laßwitz Preis. Im Genremagazin Geek! ist sie mit ihrer Kolumne Kernspaltereien regelmäßig vertreten, die schon im Vorgängermagazin Space View erschien.

Hardy Kettlitz Hugo Award

Hardy Kettlitz war von 1990 bis 2005 Mitarbeiter des SF-Magazins ALIEN CONTACT, das er die meiste Zeit als Chefredakteur verantwortete. Seit 1994 gibt er die Buchreihe SF PERSONALITY heraus. 2002 wurde er für seine Arbeit an ALIEN CONTACT, SF PERSONALITY und die Organisation der Berliner »Tage der Phantasie« mit dem Kurd Laßwitz Preis ausgezeichnet. Von 1999 bis 2014 war er Kollektivist des Shayol Verlags, seit 2010 arbeitet er beim Golkonda Verlag mit, seit 2015 gibt er das Golkonda-Imprint Memoranda heraus und seit Anfang 2016 sorgt er beim Festa Verlag dafür, dass aus Manuskripten Bücher werden.   

Autor Jakob Schmidt

Jakob Schmidt lebt als freier Autor, Übersetzer und Buchhändler in Berlin. Zum dem von ihnen übersetzten Autoren gehören Kim Stanley Robinson und Seth Dickinson, außerdem hat er den SF-Klassiker Dune (Der Wüstenplanet) neu ins Deutsche übertragen. Zusammen mit Simon Weinert und Wolfgang Tress betreibt er die Kreuzberger Phantastik-Buchhandlung Otherland. Er ist seit seiner Kindheit begeisterter Fantasy-Rollenspieler und hat als Autor und Übersetzer an zahlreichen Rollenspielprodukten mitgewirkt.  

Autorin Judith Vogt

Judith Vogt, aufgewachsen in einem Hundert-Seelen-Dorf in der Nordeifel und gelernte Buchhändlerin, steht seit 2010 als Schriftstellerin am anderen Ende der Buchnahrungskette. Für „Die zerbrochene Puppe“ erhielt sie 2013 mit ihrem Mann, dem Physiker Christian Vogt, den Deutschen Phantastik Preis, die Fortführung „Die verlorene Puppe“ war für den Seraph 2017 nominiert. Sie lebt in Aachen und schreibt Romane, Rollenspieltexte, journalistische Artikel und Übersetzungen in ihrem Lieblingsgenre Phantastik und SF.

Die 100 besten Sci-Fi-Bücher: Ran an die Tastatur!

Wir sind schon sehr gespannt auf die Vorschläge, die ihr uns schickt und freuen uns irre auf dieses ganz besondere Science-Fiction-Projekt. Natürlich halten wir euch auf unseren Social-Media-Kanälen auf dem Laufenden, was das Vorankommen der Liste angeht. Und jetzt: Ring frei und viel Spaß beim Auswählen eurer ganz persönlichen Top 5!

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