Bernhard Hennen: Meine persönlichen Buchhighlights 2017

© Reinhardi / SilviaP_Design - pixabay

BUCH

Bernhard Hennen: Meine persönlichen Buchhighlights 2017


Bernhard Hennen ist einer der erfolgreichsten Fantasy-Autoren Deutschlands. Mit seiner mehr als ein Dutzend Bände umspannenden High-Fantasy-Saga um Die Elfen, die in diesem Jahr mit Elfenmacht ihren (vorläufigen?) Abschluss feierte, war er regelmäßig auf den Bestsellerlisten zu finden. Als einer der wenigen deutschen Phantastikautoren ist er darüber hinaus auch auf dem englischsprachigen Markt erfolgreich.

Mit Die Chroniken von Azuhr – Der Verfluchte wagt er sich ab dem 29. Dezember auf die Reise durch eine neue, unbekannte Welt voller magischer Geheimnisse, die sicher erneut zahllose Leser begeistern wird. Für uns griff Bernhard Hennen jedoch zunächst einmal auf andere Weise zur Feder: Er hat drei Romane herausgesucht, die ihn persönlich im vergangenen Jahr besonders beeindruckt haben, und erzählt, warum dies der Fall war. 

Rabenherz – Der Rigante Zyklus von David Gemmell bei Amazon bestellen
Die Seiten der Welt: Nachtland von Kai Meyer bei Amazon bestellen
Das letzte Königreich von Bernard Cornwell bei Amazon bestellen

David Gemmell - Rabenherz – Der Rigante Zyklus

Eine Geschichte in Fantasy-Highlands mit einem Setting, das an die Epoche des englischen Bürgerkriegs erinnert. Gemmell liebe ich schon seit vielen Jahren als Autor. Er erschafft einfach Figuren, die mich berühren. In dieser Geschichte über Rassenwahn und selbstgerechte Politik ganz besonders. Ein Buch, das gerade in diesen Tagen, in vielen Facetten bedrückend aktuell ist.

Kai Meyer - Die Seiten der Welt: Nachtland

Kai Meyer hat mit seinem Seiten der Welt-Zyklus eine Reihe erschaffen, deren bibliomantischer Kraft (hineinlesen, wenn man wissen will, was das ist!) jeder verfallen muss, der auch nur leichte bibliophile Neigungen hat. Es sind Romane für Bücherliebhaber, voller charmanter Anspielungen auf Welt- sowie Genreliteratur, und zugleich mit packender Handlung. Und Band zwei trumpft mit einem tapsigen Südstaaten-Gentleman-Offizier auf, den man einfach mögen muss. Meine Lieblingsromanfigur dieses Jahres!

Bernard Cornwell - Das letzte Königreich (Die Uhtred-Saga, Band 1)

Ich bekenne mich dazu, ich lese und genieße die Romane von Bernard Cornwell seit fast zwei Jahrzehnten. Kritiker mögen ihm vorhalten, mit seinem immer ähnlichen Underdog-Helden sei er nicht gerade abwechslungsreich, ob er nun Uhtred, Sharpe oder Starbuck heißt. Mich schert das nicht, ich mag sie alle drei. Herausragend sind sein Feeling für die Epochen, über die er schreibt, und die Schlachtengemälde, die er in seinen Geschichten ausbreitet. Großes Kopfkino! Für mich die beste Wikinger-Saga, seit die Wikinger noch selbst ihre Sagas dichteten.

Share:   Facebook