Diese Hugo-Verleihung 1967 fand auf dem NyCon 3 in New York statt.

KOLUMNE

Die Hugo Awards 1967: Das waren die Gewinner



Diese Hugo-Verleihung fand auf dem NyCon 3 in New York statt.

Toastmaster: Harlan Ellison 

Novel


Robert A. Heinlein: The Moon is a Harsh Mistress

(5 Teile, Dezember 1965 bis April 1966 in IF; dt. Revolte auf Luna, H 3132/33, Bertelsmann Lesering, H 1002; Der Mond ist eine herbe Geliebte, B 24191; Mondspuren, H 31578)

Hugo Awards 1967
Hugo Awards 1967
Hugo Awards 1967

Im Jahre 2076 ist der Mond eine riesige Strafkolonie geworden. Unerwünschte Personen werden als Kolonisten zwangsverpflichtet. Dabei wird der Mond von der Erde aus verwaltet, und die Mondbewohner müssen Lebensmittel abliefern, die in riesigen Kuppelfarmen herangezogen werden. Viele Siedler, Loonies genannt, sind mit diesem Zustand unzufrieden und organisieren im Untergrund eine Revolution.

Manuel, der Protagonist und Ich-Erzähler der Geschichte, ist Computertechniker und mit der Aufgabe betraut, den Verwaltungsgroßcomputer zu warten. Dieser Computer, der Mike genannt wird, hat ein eigenes Bewusstsein entwickelt und ist zu der Erkenntnis gelangt, dass er die Loonies in ihrem Freiheitskampf unterstützen will. Er organisiert die Revolution nach dem Zellensystem, das zum Beispiel auch die Bolschewiki in der Vorbereitung der russischen Oktoberrevolution angewandt haben. Natürlich hütet sich Heinlein, einen Vergleich zu den Kommunisten anzustellen. Dieses Verfahren bietet Mike jedoch die Gelegenheit, seine wahre Identität zu verbergen, und so glauben seine Verbündeten, er sei ein Mensch namens Adam Selene.

Nach allerlei Schwierigkeiten gelingt die Revolution. Zunächst übernehmen die Arbeiter und Bauern auf dem Mond die Macht. Natürlich ist auch hier nicht die Rede von der Diktatur des Proletariats. Mit terroristischen Mitteln erzwingen die Loonies die Aufmerksamkeit der Erdregierungen, indem sie damit drohen, Transportraumschiffe auf irdische Großstädte abstürzen zu lassen. Am 4. Juli 2076 erklärt der Mond die Unabhängigkeit von der Erde.

Die politischen Verhältnisse in diesem Roman werden, wie bereits in früheren Heinlein-Büchern, etwas simplifiziert dargestellt. Für jeden Sachverhalt findet sich eine einfache und schnelle Lösung. Das ist für die rasante Handlung natürlich förderlich, wirkt jedoch nicht sonderlich realistisch. Ein weiteres Mal wird betont, dass Demokratie zwar ein notwendiges Übel ist, jedoch nicht die ideale Gesellschaftsform.

Neben der eigentlichen Thematik des Buches widmet Heinlein der Diskussion um künstliche Intelligenz viel Raum. Mike ist zweifellos eine der interessantesten denkenden Maschinen in der SF der sechziger Jahre. Zahlreiche Argumentationen, die man später in STAR TREK – THE NEXT GENERATION um Commander Data wiederfindet, werden hier vorweggenommen.

Heinlein hat den Details der Handlung viel Aufmerksamkeit gewidmet. So gibt es in den Mondkolonien doppelt so viele Männer wie Frauen. Daraus resultiert ein neues Verhältnis zwischen den Geschlechtern: Frauen haben das Recht, sich ihren Partner – oder auch mehrere – zu wählen; Männer dagegen müssen passiv bleiben.

Interessant ist die Mode. So tragen manche jungen Leute auf dem Mond einen Irokesenhaarschnitt, wie es erst viele Jahre nach Erscheinen des Romans unter den Punks Mode geworden ist. Heinlein beschreibt:

Dieser Junge hatte sich den Schädel auf beiden Seiten rasiert und das verbliebene Haar zu einer Frisur arrangiert, die jedem Hahn zur Ehre gereicht hätte.

Das Buch gehört zweifellos zu Heinleins besten Romanen und hat die Auszeichnung mit dem Hugo verdient; insbesondere auch deswegen, weil es sich diesmal differenzierter mit politischen Themen auseinandersetzt als in früheren Büchern.

Weitere Nominierungen:


Samuel R. Delany: Babel-17

(Buchausgabe bei Ace; dt. Babel-17, TTB 260 und B 24035)

Randall Garrett: Too Many Magicians

(4 Teile, August bis November 1966 in ANALOG; dt. Komplott der Zauberer, B 20033)

Daniel Keyes: Flowers for Algernon

(Buchausgabe bei Hartcourt, Brace & World; dt. Charly, H 3564 und HSFB 57; Blumen für Algernon, Klett-Cotta)

James H. Schmitz: The Witches of Karres

(Buchausgabe bei Chilton, basiert auf der gleichnamigen Erzählung vom Dezember 1949 in ASTOUNDING; auf Deutsch erschien nur die Erzählung als »Die Hexen von Karres« in Jeschke/Bova [Hrsg.]: Titan 14, H 3734)

Thomas Burnett Swann: Day of the Minotaur

(Buchausgabe bei Ace, anderer Titel The Blue Monkeys; dt. Die Stunde des Minotauren, TF 44; Die Stunde des Minotaur, M 3837)

Novelette


Jack Vance: »The Last Castle«

(April 1966 in GALAXY, Buchversion 1967 bei Ace zusammen mit »World of the Sleeper« von Tony Russell Wayman; dt. »Die letzte Burg« in Aldiss/Harrison [Hrsg.]: Der Tag Million, Lichtenberg und H 3380, als »Das letzte Kastell« in Vance: Das Segel im Sonnenwind, G 23374; »Die letzte Festung« in Vance: Drachenbrut, B 24087, B 23212 und Jeschke [Hrsg]: Heyne Science Fiction Jahresband 1981, H 3790) 

Nach einem Sternenkrieg, der die Erde verwüstet hat, wurde sie von exzentrischen Lords neu besiedelt. Die Lords teilen sich in Clans auf, die mit ihrer Dienerschaft in verschiedenen Burgen leben. Zu den Dienern gehören die Meks als Techniker, die Pheasants als Landarbeiter und die Phane – Luxusgeschöpfe, die halb Mädchen, halb Orchidee sind – zum Zeitvertreib.

Die 700jährige parasitäre Herrschaft der elitären Klasse wird durch den Aufstand der Meks jäh erschüttert. Alle Burgen, bis auf die im Titel besagte letzte, werden vernichtet, denn die lebensuntüchtigen Lords sind selbst kaum in der Lage, sich zu verteidigen.

In der Burg Hagedoran bricht angesichts der Bedrohung ein Streit zwischen Traditionalisten und Pragmatikern aus. Die überlebenswillige Minderheit nimmt den Kampf mit den Meks auf und gewinnt sogar, jedoch unter Verlust ihrer alten Privilegien.

Sehr anschaulich schildert Vance die in sich erstarrte Gesellschaft mit ihren Ritualen und Gepflogenheiten. Leider ist die Botschaft insgesamt etwas moralinsauer. Diese Novelle gewann sowohl den Nebula Award (1966) als auch den Hugo Award (1967). Bei der Wahl der British Fantasy Society der »10 Best Fantasy Novelettes published prior to 1971« findet sich »The Last Castle« auf Platz 8, direkt vor »Guyal of Sfere« von Vance.

Weitere Nominierungen:


Gordon R. Dickson: »Call Him Lord«

(Mai 1966 in ANALOG; dt. »Sie nennen ihn Lord« in Aldiss/Harrison [Hrsg.]: Der Tag Million, Lichtenberg und H 3380)

Robert M. Green: »Apology to Inky«

(Januar 1966 in F&SF; nicht auf Deutsch)

Charles L. Harness: »The Alchemist«

(Mai 1966 in ANALOG; nicht auf Deutsch)

Charles L. Harness: »An Ornament to His Profession«

(Februar 1966 in ANALOG; nicht auf Deutsch)

Hayden Howard: »The Eskimo Invasion«

(Juni 1966 in GALAXY; nicht auf Deutsch)

Thomas Burnett Swann: »The Manor of Roses«

(November 1966 in F&SF; nicht auf Deutsch)

Roger Zelazny: »For Breath I Tarry«

(September 1966 in FANTASTIC; dt. »Atempause für Roboter« in Spiegl [Hrsg.]: Science Fiction Stories 31, UTB 3006)

Roger Zelazny: »This Moment of the Storm«

(Juni 1966 in F&SF; dt. »Sturm über Station B« in Bergner [Hrsg.]: F&SF 29 – Der verkaufte Planet, H 3255; »Sturm über Tierra del Cygnus« in Zelazny: Die Türen seines Gesichts, M 3505)

Short Story


Larry Niven: »Neutron Star«

(Oktober 1966 in IF; dt. »Neutron Star« in Niven: Neutron Star, G 223, »Neutronenstern« in Niven: Crashlander, B 24262)

Larry Niven (*1938) debütierte 1964 in IF mit der Erzählung »The Coldest Place« (dt. »Der kälteste Ort«). Nur zwei Jahre später hatte er sich bereits einen Namen als Autor abenteuerlicher Weltraumgeschichten mit wissenschaftlichem Hintergrund gemacht. Sein Universum ist mit allerlei seltsamen Außerirdischen bevölkert. In der preisgekrönten Geschichte »Neutron Star« wird Beowulf Shaeffer, der in einer ganzen Reihe von Storys auftaucht, von Außerirdischen aufgefordert, die Ursache eines Raumschiffunfalls herauszufinden. Das Ehepaar Laskin war mit der Erforschung eines Neutronensterns beschäftigt, als sie tödlich verunglückten und von einer fremden Macht innerhalb ihres Raumschiffs zerquetscht wurden. Shaeffer erhält ein außerordentlich gut ausgerüstetes Schiff, die Skydiver, und begibt sich zum betreffenden Neutronenstern. Er findet heraus, dass seltsame Gezeitenwirkungen der Gravitation innerhalb seines Schiffes auftreten, und kommt knapp mit dem Leben davon.

Der Autor wartet mit einer eher mittelmäßigen Pointe auf. Niven wurde leider häufig in seinen schriftstellerischen Fähigkeiten überschätzt – so auch hier.

Einige der anderen nominerten Kurzgeschichten des Jahres hätten den Hugo eher verdient, insbesondere die großartige Erzählung »Light of Other Days« von Bob Shaw.

Weitere Nominierungen:


Brian W. Aldiss: »Man in His Time«

(1965 in SCIENCE FANTASY #71 und 1966 im Erzählungsband Who Can Replace a Man?; dt. »Der Mann in seiner Zeit« in Armer/Jeschke [Hrsg.]: Zielzeit, HSFB 29)

Harlan Ellison: »Delusion for a Dragon Slayer«

(September 1966 in KNIGHT; nicht auf Deutsch)

Raymond F. Jones: »Rat Race«

(April 1966 in ANALOG; nicht auf Deutsch)

Richard McKenna: »The Secret Place«

(1966 in Orbit 1; dt. »Das tiefe Land« in Aldiss/Harrison [Hrsg.]: Der Tag Million, Lichtenberg und H 3380)

Fred Saberhagen: »Mr. Jester«

(Januar 1966 in IF; dt. »Herr Narr« in Saberhagen: Berserker, M 3692)

Bob Shaw: »Light of Other Days«

(August 1966 in ANALOG; dt. »Das Licht besserer Zeiten« in Spiegl [Hrsg.]: Science Fiction Stories 27, UTB 2976; »Licht für die Zukunft« in Orthmann [Hrsg.]: Das Raumschiff, Neues Leben und in Gunn [Hrsg.]: Von Matheson bis Shaw, HSFB 97)

Roger Zelazny: »Comes Now the Power«

(Winter 1966-67 in MAGAZINE OF HORROR #14; nicht auf Deutsch)

Dramatic Presentation


STAR TREK: »The Menagerie«

(Desilu; Drehbuch Gene Roddenberry; Regie Marc Daniels; dt. »Talos IV – Tabu«)

Nach TWILIGHT ZONE eroberte eine neue Fernsehserie die Herzen der SF-Fans. Dass sich STAR TREK im Laufe der folgenden Jahrzehnte zu einem multimedialen Phänomen entwickeln würde, mit dem Milliarden verdient werden, ahnte 1967 wohl niemand, aber den Zuschauern war durchaus klar, dass hier Science Fiction im Fernsehen auf einem neuen Niveau geboten wurde – auch wenn das Niveau insbesondere der Folgen der ersten Staffel aus heutiger Sicht sehr zu wünschen übrig lässt.

»The Menagerie« handelt vom ehemaligen Captain der Enterprise Christopher Pike, der nach einem Unfall gelähmt und nahezu kommunikationsunfähig ist. Spock will ihn zu einem verbotenen Planeten bringen, wo er den Rest seines Lebens zwar in einer Illusion, aber doch glücklich verbringen könnte. Allerdings kommt es zu einer Gerichtsverhandlung, in der Spock seine Absichten verteidigen muss, und in Rückblenden wird die Geschichte des Planeten Talos IV und von Captain Pike erzählt.

»The Cage«, der ursprüngliche und damals nicht im Fernsehen ausgestrahlte Pilotfilm von STAR TREK, wurde nie Bestandteil der Serie. Die inhaltlichen und personellen Unterschiede zur eigentlichen Serie waren einfach zu groß und erklärungsbedürftig. Damit das Material und natürlich die Produktionskosten für »The Cage« nicht verschwendet waren, kamen die Produzenten auf die Idee, eine Rahmenhandlung hinzuzufügen und so den Pilotfilm in die Serie zu integrieren. So entstand mit »The Menagerie« der einzige Zweiteiler der ersten STAR TREK-Serie.

Trotz lächerlich aussehender Aliens und aus heutiger Sicht peinlicher Special Effects entstand eine raffinierte Geschichte, die zu den besten der ersten STAR TREK-Staffel gehört.

Weitere Nominierungen:


Fantastic Voyage

(20th Century Fox; Drehbuch Harry Kleiner; Adaptation David Duncan; Story Jerome Bixby & Otto Klement; Regie Richard Fleischer; dt. Die phantastische Reise)

STAR TREK: »The Naked Time«

(Desilu; Drehbuch John D. F. Black; Regie Marc Daniels; dt. »Implosion in der Spirale«)

Fahrenheit 451

(Anglo Enterprises/Vineyard; Regie François Truffaut; Drehbuch Jean-Louis Richard, François Truffaut & Helen Scott; basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ray Bradbury; dt. Fahrenheit 451)

STAR TREK: »The Corbomite Maneuver«

(Desilu; Drehbuch Jerry Sohl; Regie Joseph Sargent; dt. »Pokerspiele«)

Professional Magazine

Hugo Awards 1967
Hugo Awards 1967
Hugo Awards 1967


IF (Frederik Pohl)

In diesem Jahr konnte IF bereits den zweiten Hugo in Folge erringen. Die Höhepunkte im betreffenden Zeitraum waren u. a. Larry Nivens »Neutron Star« (Oktober 1966, dt. »Neutron Star«) und »At the Core« (November 1966; dt. »Im Kern«) sowie Isaac Asimovs »The Billiard Ball« (März 1967; dt. »Der Billardball« bzw. »Die Billardkugel« bzw. »Energie aus dem Nichts« bzw. »Das Nullfeld«). Außerdem erschienen der Hugo-Gewinner The Moon is a Harsh Mistress von Robert A. Heinlein (5 Teile, Dezember 1965 bis April 1966) sowie mehrteilige Romane von Keith Laumer und A. Bertram Chandler.

Weitere Nominierungen:


ANALOG (John W. Campbell, Jr.)
GALAXY (Frederik Pohl)
NEW WORLDS (Michael Moorcock)

Professional Artist


Jack Gaughan

John Brian Francis Gaughan (1930–1985) wurde Mitte der 50er Jahre professioneller Grafiker. Er profilierte sich als Coverzeichner und Illustrator, sowohl für das Magazin GALAXY als auch für Hardcover- und Taschenbuchverlage wie ACE BOOKS. 1966 schuf er mehr als dreißig Buchtitelbilder für Autoren wie Heinlein, Vance oder Le Guin.

Gaughan hatte einen schnörkellosen, gelegentlich fast abstrakten Stil und beeinflusste damit auch andere SF-Illustratoren der 60er Jahre.

Weitere Nominierungen:


Frank Kelly Freas
Gray Morrow
John Schoenherr

Fanzine


NIEKAS (Ed Meskys & Felice Rolfe)

NIEKAS erschien bereits seit 1962. Die ersten fünf Ausgaben, die noch nicht sonderlich umfangreich waren, gestaltete Ed Meskys allein, später wurde er von Felice Rolfe und für drei Ausgaben auch von Anne Chatland unterstützt. Mitte der sechziger Jahre war NIEKAS sehr umfangreich und brachte hauptsächlich Artikel mit Schwerpunkt auf Fantasy. So wurde das »Glossary of Middle Earth« von Al Halevy dort erstmals veröffentlicht.

Mit Ausgabe 20 wurde das Heft im Jahr 1968 eingestellt und erst 1977 wieder weitergeführt.

Zahlreiche prominente Autoren steuerten Artikel zu NIEKAS bei, u. a. Isaac Asimov, Anthony Boucher, Algis Budrys, Avram Davidson, Philip K. Dick, Harry Harrison, Jerry Pournelle, Donald A. Wollheim und Roger Zelazny.

Weitere Nominierungen:


AUSTRALIAN SCIENCE FICTION REVIEW (John Bangsund)
LIGHTHOUSE (Terry Carr)
YANDRO (Robert & Juanita Coulson)
HABAKKUK (Bill Donaho)
TRUMPET (Tom Reamy)
RIVERSIDE QUARTERLY (Leland Sapiro)

Fan Writer


Alexei Panshin

Alexis Adams Panshin (*1940) schreibt unter dem Namen Alexei Panshin. Er veröffentlichte zahlreiche Erzählungen und Artikel in Fanzines. Sein Debüt in professionellen Publikationen war die Erzählung »Down to the Worlds of Men« (Juli 1963 in IF). Die Erzählung erweiterte er 1968 zu dem Roman Rite of Passage (dt. Welt zwischen den Sternen), und er erhielt dafür den Nebula Award.

Als Kritiker beschäftigte sich Panshin Mitte der 60er Jahre unter anderem mit dem Werk von Robert Heinlein und veröffentlichte 1968 das Buch Heinlein in Dimension: A Critical Analysis, eine fundierte Auseinandersetzungen mit Heinleins Werk.

Weitere Nominierungen:


Norm Clarke
Bill Donaho
Harry Warner jr.
Paul J. Willis

Fan Artist


Jack Gaughan

Dies war bereits der zweite Hugo für Jack Gaughan, und er ist der einzige Grafiker, der jemals in ein und demselben Jahr den Hugo in den beiden Kategorien »Professional Artist« (siehe dort) und »Fan Artist« erhalten hat. Gaughan arbeitete nicht nur für professionelle Verlage und Magazine, sondern war selbst aktiv im Fandom tätig und illustrierte häufig diverse Fanzines.

Weitere Nominierungen:


George Barr
Jeff Jones
Steve Stiles
Arthur »ATom« Thomson

Special Award


CBS Television, for 21ST CENTURY

Die dokumentarische Fernsehserie lief von 1957 bis 1970 und hieß zunächst The 20th Century, wurde dann 1967 in The 21st Century umbenannt. Die Folgen hatten jeweils eine Länge von 30 Minuten und wurden am Sonntag Abend auf CBS ausgestrahlt. Erzähler war anfangs Walter Cronkite, später dann Mike Wallace. 

 

 

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Hardy Kettlitz hat in seinem Buch „Hugo Awards 1953-1984” (erschienen 2015 bei Golkonda) die Gewinner des berühmten Hugo Awards – einem der wichtigsten Science-Fiction-Preise der Welt – zusammengetragen und erklärt, warum die Preisträger zu Gewinnern wurden. Genau diesen Überblick über die Geschichte der Science Fiction möchten wir mit euch teilen. 

 

 

© 2015 by Hardy Kettlitz

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