Was wissen wir über Dracula und seine Gegenspieler? Ein Überblick von Leslie Klinger

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Was wissen wir über Dracula und seine Gegenspieler?


Diese Woche erscheint unser großer "Dracula"-Prachtband, herausgegeben von Leslie S. Klinger. Hier liefert der Autor einen Überblick der wichtigsten Personen aus dem Vampir-Epos, der längst Weltliteratur geworden ist.

Der Graf: Dracula und seine Familie

Über das Leben des Grafen oder Woiwoden Dracula – mit diesen Titeln wird er in Bram Stokers Erzählung bezeichnet – ist nur wenig bekannt. Es ist natürlich unwahrscheinlich, dass »Dracula« sein richtiger Name ist. Obwohl einige Autoren daran festhalten, dass der von Stoker beschriebene Vampir identisch mit Vlad Țepeș oder Vlad Dracula, auch bekannt als Vlad, der Pfähler, ist, gibt es schlichtweg keinerlei Hinweise darauf, dass Vlad irgendwelche vampirischen Eigenschaften hatte. Elizabeth Miller, eine der scharfsinnigsten Dracula-Expertinnen, bemerkt: »Die Argumente dafür, dass Graf Dracula identisch mit Vlad ist, sind mehr als dünn.« In Stokers Bericht wird nirgendwo auf »Vlad« oder »den Pfähler« und seine blutrünstige Geschichte Bezug genommen, außer vielleicht in gänzlich vagen, allgemeinen Bemerkungen über Draculas »eiserne Nerven« und seinen »scharfen Sinn« in Kriegszeiten.

Das wenige, was wir über Draculas Familiengeschichte wissen, beruht auf den Gesprächen, die der von ihm beauftragte Anwalt Jonathan Harker bei seinem Besuch in Transsilvanien aufzeichnete. Folgt man Harkers Wiedergabe der Bemerkungen des Grafen, dann ist Dracula ein Szekler aus einer »Familie mit langer Geschichte«. Er bezeichnet sich selbst als »transsilvanischen Adligen« oder Bojaren. Offenkundig war er ein Feldherr, der mit seinen Truppen gegen die Türken kämpfte und »wenn er zurückgeschlagen wurde, trotzdem immer und immer wieder angriff, auch wenn er allein vom blutigen Schlachtfeld zurückkehrte«. Nichts weist darauf hin, dass noch andere Mitglieder seiner Familie übrig sind, obwohl einige Kommentatoren vermuten, bei den drei Frauen, die gemeinsam mit ihm auf Schloss Dracula wohnen, könne es sich um Draculas Schwestern, Töchter oder ehemalige Ehefrauen handeln.

Die Beschreibungen seiner äußeren Erscheinung stimmen überein. Jonathan Harker schildert Dracula als hochgewachsenen alten Mann von ans Wunderbare grenzender Körperkraft, der, abgesehen von einem langen weißen Schnurrbart, glattrasiert ist. Seine Augenbrauen sind buschig und zusammengewachsen, und er hat »ungewöhnlich scharfe« Zähne und bemerkenswert rote Lippen. Er hat hohe Wangenknochen, jedoch ein breites, kräftiges Kinn, und seine Ohren sind auffallend spitz. Insgesamt erscheint Draculas Gesicht Harker außerordentlich blass. Draculas Hände beschreibt er als klobig und breit mit kurzen Fingern, haarigen Handflächen und langen, gepflegten Fingernägeln, die spitz zugeschnitten sind. Zudem bemerkt er, dass Draculas Atem schlecht riecht – einigermaßen überraschend bei einem Toten, der doch gar nicht atmen sollte! Mina Harker ergänzt diese Beschreibung mit ihren eigenen Beobachtungen und schildert den Grafen als einen »großen, schlanken Mann mit Adlernase«, harten und grausamen Zügen, langen weißen Zähnen und auffallend roten Lippen.

Auf seine persönliche Geschichte gibt es nur dürftige Hinweise. Zu Lebzeiten erwarb er sich den Ruf eines klugen, verschlagenen und tapferen Mannes. Er studierte teuflische Geheimwissenschaften an der legendenumwobenen Scholomanz am Hermannstädter See, wo er möglicherweise auch zum Vampir wurde. Seine irdischen Nachkommen waren »große Männer und gute Frauen«. Seit wann er Schloss Dracula bewohnt und ob er andere Zufluchtsstätten hatte, ist unbekannt. Seine Reisen scheinen ihn kaum über Osteuropa hinausgeführt zu haben, doch obwohl er nie in England war, hört man ihn stets nur Englisch sprechen, das er sich durch die intensive Lektüre englischer Zeitungen, Zeitschriften und Bücher angeeignet hat. Es liegt jedoch nahe, dass er zudem fließend Deutsch, Ungarisch, Slowakisch, Serbisch, Walachisch und Rumänisch spricht.

Folgt man Bram Stokers Darstellung der Ereignisse, dann wurde Dracula von Quincey Morris und Jonathan Harker getötet. Wie in den Anmerkungen zu Kapitel 27 ausgeführt wird, gibt es jedoch gewichtige Gründe, an dieser Behauptung zu zweifeln. Es finden sich zahlreiche Schilderungen von Draculas Leben nach den von Stoker berichteten Geschehnissen, darunter Kim Newmans gelungenes Buch Anno Dracula (1992, dt. Anno Dracula), die Comicserien The Tomb of Dracula (dt. Die Gruft von Graf Dracula) und Dracula Lives (1972–1979) von Marv Wolfman sowie Fred Saberhagens The Dracula Tape (1975, dt. Die Geständnisse des Grafen Dracula). Allerdings sind die genannten Berichte widersprüchlich, und es gibt keinen Grund, dem einen mehr Glauben zu schenken als dem anderen.

Was wissen wir über Dracula und seine Gegenspieler? Ein Überblick von Leslie Klinger

Keanu Reeves als Jonathan Harker und Garry Oldman als Dracula. Aus Bram Stoker's Dracula, 1992 / © Sony Pictures Home Entertainment

Der Vampirjäger: Abraham van Helsing

Draculas größter Gegenspieler – nach Stokers Darstellung – war der holländische Arzt, Philosoph, Schriftsteller, Anwalt, Völkerkundler und Universitätsprofessor Abraham van Helsing. Er wird als mittelgroßer, kräftiger Mann mit breitem Brustkorb und »edlem und gut proportioniertem« Kopf beschrieben, wobei sein »Hinterkopf sehr ausgeprägt« ist. Er ist glattrasiert, hat aber buschige Augenbrauen und eine breite Stirn über weit auseinanderliegenden blauen Augen. Van Helsing ist alt, ergraut und einsam. Seine Ehefrau ist wahnsinnig geworden (was er mit Mr. Rochester in Jane Eyre gemeinsam hat) und möglicherweise in einer Nervenheilanstalt untergebracht. Ein Sohn, der zur Zeit der Geschehnisse etwa so alt gewesen wäre wie der Dracula-Jäger Arthur Holmwood, ist verstorben.

Über van Helsings berufliche Laufbahn ist wenig bekannt. Er studierte in London, und obwohl er angeblich zahlreiche Sprachen spricht, gehört Englisch nicht zu seinen Stärken. Zur Zeit der von Stoker geschilderten Ereignisse ist er offenbar Professor für Medizin an einer Universität auf dem europäischen Festland – möglicherweise in Amsterdam, wo er sich regelmäßig aufhält –, und er hat mehr als eine Generation angehender Ärzte ausgebildet, darunter den Vampirjäger John Seward und den Londoner Krankenhausarzt Dr. Vincent. Van Helsing ist gläubiger Katholik, Spezialist für seltene Krankheiten und wird als »einer der fortschrittlichsten Wissenschaftler unserer Zeit« apostrophiert. Der Dracula-Kenner und Herausgeber Clive Leatherdale weist darauf hin, dass van Helsing »in erster Linie Mediziner ist: Er ist kein ausgebildeter Vampirjäger.« Oft schiebt er jedoch die Wissenschaft beiseite und zitiert aus volkstümlichen Überlieferungen, als ob es sich um gesichertes Wissen handele. In solchen Momenten ähnelt er mehr einem Magier oder Wunderheiler als einem Arzt. Es scheint zudem, dass seine medizinischen Kenntnisse eher theoretischer denn praktischer Natur sind: In Stokers Erzählung greift er oft zu Behandlungsmethoden, die hinter dem medizinischen Standard der Zeit zurückbleiben. Zu van Helsings Freundeskreis zählen ein Knoblauchzüchter namens Vanderpool, ein gewisser Arminius, der über osteuropäische Folklore forscht, und Palmieri, einer der führenden Seismologen seiner Zeit (der allerdings aus Stokers Bericht gestrichen wurde). Möglicherweise war er auch mit dem großen französischen Neurologen Jean-Martin Charcot bekannt.

Was wissen wir über Dracula und seine Gegenspieler? Ein Überblick von Leslie Klinger
Was wissen wir über Dracula und seine Gegenspieler? Ein Überblick von Leslie Klinger
Was wissen wir über Dracula und seine Gegenspieler? Ein Überblick von Leslie Klinger

v.l.n.r. Frank Langella als Dracula und Kate Nelligan als Lucy. Aus Dracula, 1979 / Christopher Lee als Dracula. Aus El Conde Dracula, 1970 / »Nur einen Augenblick Mut, und schon ist es vorbei. « Nigel Davensport als van Helsing und Fiona Lewis als Lucy. Aus Dracula, 1973

Der Anwalt: Jonathan Harker

Jonathan Harker steht auf der Liste von Draculas Gegnern weit oben. Als junger Anwalt in seinen Zwanzigern, der vor kurzem seine Zulassung erhalten hat und in einer Kanzlei in Exeter arbeitet, muss er für seinen erkrankten Vorgesetzten einspringen und kommt so mit Dracula in Kontakt. Harker ist Mitglied der Church of England, ein sanfter und schlichter Mann mit einem klugen, kraftvollen, jugendlichen Gesicht und braunem Haar. Obwohl er sich durchaus für die Sitten und Gebräuche fremder Länder interessiert, ist er prüde, und es fehlt ihm an intellektueller Neugier. Er ist ein Gewohnheitsmensch, und sowohl sein Klassenbewusstsein als auch sein Empfinden für gesellschaftliche Schicklichkeit ist stark ausgeprägt. Wie viele in einem starren geistigen und emotionalen Korsett gefangene Menschen hat Harker jedoch eine gewalttätige, vielleicht sogar perverse Seite. Er setzt den Verführungskünsten der drei Frauen auf Schloss Dracula keinen Widerstand entgegen, attackiert den Grafen, während dieser wehrlos in seinem Sarg liegt, körperlich und greift ihn später noch einmal mit einem Kukri-Messer an, einer für ihn ganz und gar uncharakteristischen Waffe. In der finalen Auseinandersetzung mit dem Grafen und seinen bewaffneten Wächtern erweist er sich als äußerst tatkräftig.

Die Denkerin: Mina Murray

Im Laufe der Ereignisse, die Stoker schildert, heiratet Harker seine Jugendliebe, Mina Murray. Mina, die wohl etwa im gleichen Alter wie Harker ist, arbeitet als stellvertretende Direktorin einer Schule, die sie wahrscheinlich auch selbst besucht hat. Während ihrer Schulzeit gehörte sie zu einem Freundeskreis, dem auch Lucy Westenra (die allerdings jünger als Mina ist) und Kate Reed (die aus der Erzählung gestrichen wurde) sowie mehrere ungenannte Mädchen angehörten. Mina hat Kurzschrift und Schreibmaschine gelernt, um Jonathan Harker bei seiner Arbeit als Anwalt behilflich zu sein, und sie ist in Psychologie und Soziologie bewandert. Sie ist eine logische und systematische Denkerin, empfänglich für die Gefühle anderer und für den Eindruck, den sie und ihre Freunde auf ihre Umgebung machen. Obwohl van Helsing ihr etwas unglücklich ein »Männerhirn« attestiert, hat Mina wenig für den Typ der »Neuen Frau« übrig. Zwar hat sie keine Schwierigkeiten, eine Kutsche zu lenken oder mit einer Pistole umzugehen, doch hält sie an häuslichen Werten fest und erhebt keinen Einspruch, wenn die Männer um sie herum sie auf einen Sockel heben.

Was wissen wir über Dracula und seine Gegenspieler? Ein Überblick von Leslie Klinger

Laurence Olivier als Professor van Helsing. Aus Dracula, 1979 / © Universal Pictures

Der Arzt: John Seward

Ein weiterer Widersacher Draculas ist John (Jack) Seward, Arzt und Leiter eines privaten Sanatoriums für Geisteskranke. Seward ist ein ehemaliger Student und enger Freund van Helsings und mit neunundzwanzig Jahren recht jung für seine Stellung. Er ist von guter Herkunft und wird als attraktiver Mann mit einem ausgeprägten Kinn beschrieben. Obwohl er auf der Suche nach Abenteuern die Welt bereist hat, ist er in weiblicher Gesellschaft schüchtern und linkisch. Seward ist ein zwanghafter Tagebuchschreiber, der ganz in seiner Arbeit aufgeht und sich unbedingt einen Namen als Arzt machen will, obwohl er wenig Mitgefühl für seine Patienten an den Tag legt und wenig Rücksicht auf medizinische Ethik oder das Gesetz nimmt. Er ist leichtgläubig, unterwürfig – zumindest van Helsing gegenüber, dem er einmal das Leben gerettet hat –, begriffsstutzig und materialistisch und klammert sich an rationalistische Erklärungen.

Der Dandy: Arthur Holmwood

Über Arthur Holmwood, den späteren Lord Godalmig, und Quincey Morris, die die Liste von Draculas Jägern vervollständigen, wissen wir nur wenig. Holmwood ist groß, gutaussehend und hat lockiges (nach anderen Quellen glattes) Haar. Er ist der Erbe des Familiensitzes »Ring« und verfügt offenbar über ein beträchtliches ererbtes Vermögen. Obwohl er gemeinsam mit Morris und Seward abenteuerliche Reisen unternommen hat, findet er sich (abgesehen davon, dass er sich als »Amateurmechaniker« hervortut) im praktischen Leben nur schwer zurecht und bedient sich seiner privilegierten Herkunft und seines Titels, um seine Ziele zu erreichen. Obwohl er die für seinen Stand üblichen Schulen besucht haben muss, scheint seine Bildung ebenso beschränkt wie sein Wortschatz. Er macht Minas Freundin Lucy Westenraden Hof, nur um sie im Verlauf der Ereignisse an Dracula zu verlieren, verheiratet sich jedoch offenkundig innerhalb von sieben Jahren nach ihrem Tod anderweitig.

Der Spießgeselle: Quincey Morris

Quincey Morris ist eine ziemlich rätselhafte Persönlichkeit. Er stammt aus Texas, hat sich möglicherweise als Erfinder hervorgetan und war vielleicht einmal ein vermögender Mann. Letztlich beschränkt sich das wenige, das wir über ihn erfahren, auf vage Anspielungen auf Abenteuer, die er gemeinsam mit Seward und Holmwood in fernen Ländern bestanden hat. Obwohl er weitgereist ist, spricht er keine Fremdsprachen, scheint sich in Gesellschaft unwohl zu fühlen, und es mangelt ihm offenkundig sowohl an Bildung wie an intellektueller Neugier. Obwohl Morris ein schlechter Schütze ist – wahrscheinlich auch mit seinem geliebten Winchester-Gewehr –, ist er im Umgang mit dem Bowie-Messer recht geschickt. Er ist der einzige der Vampirjäger, der bei der finalen Konfrontation mit Dracula den Tod findet.

Die Schlafwandlerin: Lucy Westenra

Zwei weitere Personen, die in die Ereignisse um Dracula verwickelt sind, verdienen es, erwähnt zu werden. Lucy Westenra, eine langjährige Freundin Minas, ist Draculas erstes Opfer in England. Die zur Zeit des Geschehens neunzehnjährige Lucy ist der verwöhnte Spross einer Familie der oberen Mittelschicht. Der Dracula-Kenner Leonard Wolf charakterisiert sie als »einfältig, schlicht, schwärmerisch, albern, hübsch und gutmütig«. Ihre Bildung beschränkt sich (wie nicht anders zu erwarten) auf einige Jahre in derselben Schule, die auch Mina und Kate Reed besucht haben. Im Mittelpunkt ihres Lebens stehen Spaziergänge, Museumsbesuche, Reiten, Rudern, Tennis und Angeln. Zum Verderben wird ihr wahrscheinlich die von ihrem Vater ererbte Neigung zum Schlafwandeln. Dies scheint die einzig plausible Erklärung, warum Dracula sie bereits von Transsilvanien aus als sein erstes Opfer in England auswählt. Sowohl Holmwood als auch Seward und Morris werben um Lucy, und alle drei machen ihr einen Heiratsantrag. Auch van Helsing fühlt sich offenkundig von ihr angezogen. Lucy selbst scheint sich ihrer Wirkung auf die Männer jedoch in keiner Weise bewusst zu sein. Wenn sie von Dracula heimgesucht wird, ist sie stets praktisch bewusstlos, und sie stirbt, ohne auch nur im mindesten zu begreifen, was mit ihr geschieht.

Der Fliegenmann: R.M. Renfield

Von Bedeutung für die Geschehnisse ist nicht zuletzt R. M. Renfield, ein neunundfünfzigjähriger (nach anderen Angaben neunundvierzigjähriger) Insasse von Sewards Privatsanatorium, der möglicherweise auf eigenen Wunsch dort untergebracht ist. Renfield – der von Seward wegen seines Hangs, Insekten zu verspeisen, im vertrauten Kreis abschätzig »der Fliegenmann« genannt wird – verfügt über außerordentliche Körperkräfte und eine hohe Intelligenz. Er ist gebildet und sprachgewandt, zugleich jedoch selbstsüchtig, geheimnistuerisch, zwanghaft, leicht erregbar und neigt zu Gewalttätigkeit. Auch wenn sein behandelnder Arzt, John Seward, es als Letzter bemerkt, lässt seine Geisteskrankheit ihn empfänglich für den Einfluss Draculas werden. Zugleich hat Renfield seine eigenen Theorien über den Vampirismus als psychophysisches Phänomen. Was Renfield tat, bevor er ins Irrenhaus kam, wissen wir nicht, und er erhält keine Besuche von Freunden oder Verwandten. Renfield ist die einzige Person, für deren Tod Dracula direkt verantwortlich gemacht werden kann.

 

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Entnommen aus:

Bram Stoker: Dracula. Große kommentierte Ausgabe. Herausgegeben von Leslie S. Klinger. S. Fischer Verlag 2019.

© 2008 by Leslie S. Klinger

© der deutschen Ausgabe: 2019 by S. Fischer Verlag, Hedderichstr. 114, 60596 Frankfurt am Main.

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