Gerald's Game

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Erster Trailer zu Stephen Kings "Gerald's Game"


Dazu gibt es noch News zum Personalkarussell bei Star Wars, den Trailer zu "Professor Marston & The Wonder Women" und die neue Ausgabe der "Geek!".

Trailer zu Stephen Kings "Gerald’s Game"

Am 29. September veröffentlicht Netflix die eigenproduzierte Stephen-King-Verfilmung Gerald’s Game. Regie führt der irische Horrorspezialist Mike Flanagan (Hush, Oculus), die Hauptrollen werden von Carla Cugino und Bruce Greenwood gespielt. Der gleichnamige Roman aus dem Jahr 1992 ist auf Deutsch unter dem Titel Das Spiel bei Heyne erschienen und zeigt, das Fesselspielchen nicht nur eine Beziehung aufpeppen, sondern auch riskante Folgen mit sich bringen können.

Star Wars - schon wieder ein Regisseur über Bord

Das Personalkarussell bei den Stars Wars-Filmen dreht sich munter weiter. Nachdem man sich vor einigen Monaten von Phil Lord und Christopher Miller, den ursprünglichen Regisseuren des Han Solo-Films, aufgrund kreativer Differenzen getrennt hat, macht man nun das gleiche mit Colin Trevorrow (Jurassic World), der Star Wars Episode IX drehen sollte. Ein Regisseur ist normalerweise der kreative Chef bei einer Filmproduktion, sozusagen der General, der bestimmt, wo es lang geht. Doch große Franchises wie Star Wars scheinen nur Erfüllungsgehilfen zu wollen, die die Wünsche der Produzenten (in diesem Fall um Kathleen Kennedy) ohne eigene kreative Visionen umsetzen sollen. Was meiner Meinung nach zu Filmen aus dem Baukasten und von der Stange führt, die einfach alte Erfolgsrezepte wieder aufkochen (siehe The Force Awakens), mutlos, ohne etwas zu wagen. In 99 Tagen wissen wir mehr, dann wird sich zeigen, ob es Die letzten Jedi unter der Regie von Rian Johnson (Looper) gelingen wird, sich von seinem Vorgänger zu lösen, und mehr als nur eine alte Geschichte neu zu erzählen.

"Professor Marston & The Wonder Women" - Trailer

Kaum ein Film hat in diesem Jahr für so viel Aufsehen gesorgt wie Wonder Woman. Es war nicht der erste Film mit einer Superheldin als Hauptfigur, aber der erste richtig gut gemachte. Ob der Film die cineastisch-feministische Offenbarung ist, wie mancherorts behauptet wird, sei mal dahingestellt. Die Figur der Wonder Woman ist auf jeden Fall eine Ikone und hat eine Vorreiterrolle, was Superheldinnen angeht. Erschaffen wurde sie 1941 von dem Psychologen William Moulton Marston und seiner Frau, Elizabeth (Sadie) Holloway Marston (ebenfalls Psychologin), nachdem William Marston auffiel, dass es neben Superman, Batman und Co. gar keine Superheldinnen gebe, was er als Fehler ansah. Um genau diese Entstehungsgeschichte, wie das Privatleben der Marstons den Comic beeinflusste, geht es in dem Film Professor Marston & The Wonder Women, der bei uns am 2. November in die Kinos kommt. Die ganzen sexuellen Anspielungen in den ersten Ausgaben verschwanden übrigens in den 1950er-Jahren als, aufgrund des Drucks der Sittenwächter, der sogenannte Comic Code eingeführt wurde.

Die neue "Geek!" ist da

Die neue Ausgabe der Genrezeitschrift Geek! ist erschienen. Dieses Mal liegt der Schwerpunkt auf dem im Oktober anstehenden Kinostart von Blade Runner 2049. Dazu gibt es mehrere Artikel, die sich mit dem Originalfilm von 1982 beschäftigen, mit der Buchvorlage und den Themen Roboter, Androiden und künstliche Intelligenz. Neben den üblichen Besprechungen von Filmen, Serien, Büchern, Hörspielen und Computerspielen, gibt es auch einen besonders interessanten Artikel über ein junges Kölner Synchronstudio und den Synchronisationsmarkt im Allgemeinen, dessen Preise sich seit der Flut an Streamingportalen im Keller befinden. Und Claudia Kern äußert sich mit gewohnt spitzer Zunge zum neuen weiblichen Doctor Who, und ob es angebracht sei, männliche Autoren zu fragen, wie es ihnen gelänge, so glaubhafte Frauenfiguren zu schreiben? Eine Frage, auf die George R. R. Martin übrigens die passende Antwort parat hatte: "Wissen Sie, ich haben Frauen schon immer als Menschen betrachtet."

Geek! 32

 

Die nächste Ausgabe gibt es am Montag den 11. September!

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