Interview mit Autor Kai Meyer - Die Krone der Sterne

© Gaby Gerster

INTERVIEW

"Das Buch war für mich die Erfüllung eines Herzenswunsches"


Bestseller-Autor Kai Meyer spricht im Interview über seinen neuesten Roman "Die Krone der Sterne" (erschienen bei FISCHER Tor). Das Weltraum-Abenteuer bringt zwei Subgenres der Phantastik zusammen: Space Opera und Fantasy. Wir freuen uns, euch mit dem Interview aus dem PHANTAST # 16 einen faszinierenden Einblick hinter die Kulissen des Romans zu geben.

 

Mit "Die Krone der Sterne" wird erstmals eine Space Opera von Dir erscheinen. Wie haben die Leser auf die Ankündigung reagiert, dass Du jetzt SF schreibst?

Ein bisschen schwierig ist in diesem Zusammenhang der Begriff „Science Fiction“, weil ich mich überhaupt nicht um wissenschaftliche Korrektheit gekümmert habe. Für das Marketing haben wir die Bezeichnung „Space Fantasy“ herausgekramt, eigentlich ein Begriff aus den 1940er Jahren, als die amerikanischen Pulps das Weltall als Abenteuerspielplatz entdeckten. Dorthin wollte ich zurück, zum Weltraum als Sandkasten. Physik interessiert mich nicht im Geringsten; bei mir steigen die Charaktere in ihre Schiffe, fliegen los und schießen, was das Zeug hält. Natürlich hängt der Schatten von Star Wars über dieser Art von SF, aber mir ging es eher darum, dieses Gefühl einzufangen, das ich als Kind Ende der Siebziger, Anfang der Achtziger hatte, als ich in meinem Kinderzimmer mit Lego und Micronauts die Weltraumschlachten aus den damaligen Space Operas nachgespielt habe. Star Wars hat zu der Zeit natürlich alles dominiert, aber zugleich gab es all die Nachzügler, die für mich genauso wichtig und großartig waren, von Flash Gordon über Kampfstern Galactica und Buck Rogers bis hin zu Star Crash und Kampf um die fünfte Galaxis. Das waren wüste Weltraumabenteuer, bei denen kein Mensch gefragt hat, ob denn nun Schwerkraft und Masse eine Rolle beim Start eines Einmannjägers spielen. Dazu kamen all die Elemente aus Mythologie und Fantasy. Und genau das ist Die Krone der Sterne: epische Fantasy im All, mit Raumschiffen statt Pferden und schweren Blastern statt Schwertern.

Was erwartet die Leser in "Die Krone der Sterne"? Und wie viel Fantasy steckt im SF-Setting?

Vielleicht erst einmal, was die Leser nicht erwartet: keine Wissenschaft und keine Military SF. Gerade Letztere finde ich vollkommen reizlos, und es ist schlimm, dass Space Opera jahrelang nur noch damit gleichgesetzt wurde.

Was mir am wichtigsten war: kompromissloser Sense of Wonder. Die Geschichte ist vordergründig eine rasante Jagd durchs All, während derer Schritt für Schritt ein ganzer Kosmos eröffnet wird, also Worldbuilding an allen Ecken und Enden, aber so eingestreut, dass es das Tempo nicht drosselt. Die Krone der Sterne dürfte eines meiner schnellsten Bücher sein, der Plot gibt gleich auf Seite zwei oder drei Vollgas und hält nur ab und an mal zum kurzen Luftholen inne.

Was den Stellenwert der Fantasy angeht: Die Antagonisten sind ein Hexenorden, der die Macht über ein Sternenreich an sich gerissen hat, beherrscht von einem Schwarzen Loch, das möglicherweise Eigenleben besitzt und im Hintergrund die Fäden zieht – oder doch nur eine Legende ist, die von verschiedenen Fraktionen als Rechtfertigung vorgeschoben wird.

Erzähl uns etwas über Deine Protagonisten Iniza, Glanis, Kranit und Shara. Wer sind sie, was machen sie, und in welcher Beziehung stehen sie zueinander?

Iniza ist die Tochter eines Sternenbarons, die als Tribut auf die Thronwelt des Reiches, nach Tiamande, gebracht werden soll. Der Roman beginnt unmittelbar mit ihrer Flucht aus den Klauen des Hexenordens, und es wird schnell klar, dass verschiedene Parteien großes Interesse an ihr haben. Vor allem natürlich ihr heimlicher Geliebter Glanis, der Hauptmann ihrer Leibwache, mit dem sie die Flucht vorbereitet hat, aber auch ein legendärer, wenn auch arg heruntergekommener Waffenmeister namens Kranit. Wichtige Rollen spielen außerdem ihr Onkel, der Anführer einer berüchtigten Flotte von Raumpiraten, die leicht psychotische Pilotin Shara Bitterstern, eine hübsche Androidin, ein stummer Kampfroboter und ein zwergwüchsiger Glücksspieler mit Vorliebe für lächerliche Hörnerhelme. Dazu kommt eine ziemlich bunte Mischung aus Nebenfiguren.

Vom Ton her ist Die Krone der Sterne wohl am nächsten an meiner Wellenläufer-Trilogie. Es ist aber kein Jugendbuch, die Protagonisten sind allesamt Erwachsene mit erwachsenen Problemen. Trotzdem ist es genau der Roman, den ich mit dreizehn, vierzehn Jahren verschlungen hätte. Fast noch mehr als bei meinen Jugendbuchtrilogien habe ich bei Krone der Sterne oft an das gedacht, was ich als Kind und Teenager von einer guten Geschichte erwartet habe. Space Opera ist ein Genre für Leute, die ein Stück weit immer zwölf geblieben sind, und für genau die ist auch dieses Buch.

An all dem merkst du schon: Das Buch war für mich die Erfüllung eines Herzenswunschs, ich wollte genau diese Art von Weltraumabenteuer schon seit vielen Jahren schreiben, und bei Fischer Tor passte sie endlich perfekt ins Programm. Selbst bei der Arbeit an den Wellenläufern, um 2002, 2003 herum, hatte ich permanent die Space Operas meiner Kindheit im Kopf, nur dass die Helden in meinen Büchern von Insel zu Insel statt von Planet zu Planet gereist sind. Jetzt hatte ich endlich die Möglichkeit, mit so einer Geschichte ins All zu gehen, und ich hoffe wirklich, dass den Lesern das gefällt. Falls ja, setze ich mich sofort an die Fortsetzung.

Wie sieht das galaktische Reich Tiamande aus? Wie viele Planeten gibt es? Über welche Technologien verfügen die Menschen? Und gibt es außerirdische Rassen?

Es gibt keine außerirdischen Rassen in der Geschichte, nur Menschen. Das hatte verschiedene Gründe, aber vor allem den, dass die meisten Außerirdischen in Romanen für mich nicht funktionieren. Da werden viele SF-Leser anderer Meinung sein, aber ich kann da nur von meinem persönlichen Geschmack ausgehen. Es geht schon mit den Beschreibungen los: In dem Moment, wenn irdische Vergleiche herhalten müssen – „die Ohren einer Katze, die Augen einer Eidechse und die Scherenhände eines Skorpions“ – bin ich aus der Geschichte raus, da sehe ich alberne Monsterkostüme aus den Filmen der Fünfzigerjahre vor mir. In Schwarzweißfilmen ist das charmant, aber in Romanen ertrage ich das schlecht. Umso bemühter die Autoren versuchen, über eine Kombination von bekannten Elementen aus unserer Fauna und Flora neue Lebensformen zu basteln, desto unglaubwürdiger ist das für mich. Das ist zum Beispiel mein einziges echtes Problem mit Perry Rhodan, vor dessen Bandbreite ich ansonsten einen Kniefall mache, und eben auch mit sehr, sehr vielen SF-Romanen, die ich deshalb als Leser auf Seite 20 abgebrochen habe. Aber, wie gesagt: Das mag Geschmackssache sein. Mein Ding ist das nicht, darum gibt es in Die Krone der Sterne nur Menschen und kosmische Mächte.

Alle Technologie im Roman ist sehr alt. Das Reich hat eine Phase der Maschinenherrschaft hinter sich, an deren Nachwirkungen es noch immer leidet. Der Maschinenherrscher wurde schon vor tausend Jahren vom Orden der Hexen gestürzt, und seitdem haben sie ein drakonisches Verbot neuer Technik durchgesetzt. Im Geheimen mag hier und da an neuen Schiffen gebastelt werden, aber der überwiegende Teil der Menschheit fliegt in klapprigen Wracks durchs All.

Wie sieht das Gesellschaftssystem von Tiamande aus? Eine Gottkaiserin klingt nach einer religionsgestützten Aristokratie?

Ja, es gibt zwei konkurrierende religiöse Kulte, die den spirituellen Überbau bilden. Zum einen den Hexenorden von Tiamande, zum anderen den sogenannten Kult der Stille. Wobei diese Stille nichts mit Akustik zu tun hat.

Für den Alltag der Menschen auf den tausenden von Welten des Reichs spielt das aber kaum eine Rolle. Die meisten haben genug damit zu tun, auf schäbigen Schürferplaneten am Leben zu bleiben.

Wie können wir uns eine Weltraumkathedrale vorstellen?

Optisch wie eine Skulptur des amerikanischen Künstlers Kris Kuksi als zig Kilometer große Sternenfestung. Ein Gebirge aus Statuen, jede hunderte Meter hoch, die Szenen aus der Mythologie des Reiches darstellen und unter denen sich irgendwo ein gigantisches, uraltes Raumschiff verbirgt. Zwischen ihnen ein Labyrinth von Schluchten, in denen man ganz hervorragend Verfolgungsjagden inszenieren kann.

  • Die Krone der Sterne von Autor Kai Meyer

    © Jens Maria Weber

  • Die Krone der Sterne von Autor Kai Meyer

    © Jens Maria Weber

  • Die Krone der Sterne von Autor Kai Meyer

    © Jens Maria Weber

  • Die Krone der Sterne von Autor Kai Meyer

    © Jens Maria Weber

  • Die Krone der Sterne von Autor Kai Meyer

    © Jens Maria Weber

  • Die Krone der Sterne von Autor Kai Meyer

    © Jens Maria Weber

  • Die Krone der Sterne von Autor Kai Meyer

    © Jens Maria Weber

  • Die Krone der Sterne von Autor Kai Meyer

    © Jens Maria Weber

  • Die Krone der Sterne von Autor Kai Meyer

    © Jens Maria Weber

  • Die Krone der Sterne von Autor Kai Meyer

    © Jens Maria Weber

"Die Krone der Sterne" wird durch Illustrationen von Jens Maria Weber ergänzt. Wie viele Illustrationen wird es im Roman geben?

Die Zeichnungen werden nicht eingestreut, sondern geballt vorne als illustrierter Vorspann gebündelt. Ich war immer großer Fan der frühen Hobbit-Presse-Bücher aus den Siebzigern und Achtzigern, in denen Titelei und Impressum über fünf bis zehn illustrierte Doppelseiten verteilt wurden, ganz ähnlich einem Filmvorspann. Heutzutage macht das leider niemand mehr – jedenfalls bis Krone der Sterne. Ich wollte so etwas ursprünglich schon für Die Seiten der Welt. Damals habe ich versucht, dem Lektorat und Marketing zu beschreiben, wie ich mir das vorstellte – offenbar nicht besonders geschickt, weil kein Mensch verstanden hat, wovon ich da rede. Diesmal habe ich einfach einen Karton mit alten Hobbit-Presse-Bänden gepackt und hab sie im Verlag auf einem Tisch ausgebreitet, unter anderem Roter Mond und schwarzer Berg, das erste Silmarillion-Hardcover und noch ein paar andere. Dann bin ich sie mit der Programmleitung durchgegangen, und plötzlich hatten alle die gleichen leuchtenden Augen wie ich. Und nun bekomme ich meinen Vorspann.

In unserem Interview von 2011 meintest Du, dass Du Space Operas in Film und Fernsehen magst. Welche und warum?

Vorne im Buch steht eine Widmung: „In Erinnerung an Leigh Brackett, Edmond Hamilton und die Besatzung der Planet Stories“. Das trifft es eigentlich ganz gut. Planet Stories war eines jener Pulp-SF-Magazine der Vierziger- und Fünfzigerjahre, in denen man sich kein bisschen um den gesellschaftspolitischen oder zukunftsweisenden Ansatz der damaligen Science Fiction scherte – dort ging es um Helden und Heldinnen, die irgendwo im All mit Laserwaffen und Schwertern gegen Despoten und Monster kämpften. Auf dem Mars standen noch die Ruinen untergegangener Kulturen, die Venus war von Dschungel bedeckt, und auf dem Pluto gab es Eisdrachen. Planet Stories und ein paar ähnliche Publikationen haben die Space Operas der frühen Achtziger geprägt, weil Leute wie George Lucas und seine Epigonen sie in ihrer Kindheit gelesen hatten. Das ist die Art von SF, in der man nicht fragt, wie das Asteroidenmonster in Das Imperium schlägt zurück biologisch funktioniert und wo genau man da hineinfliegen muss, um am Maul wieder rauszukommen. Es zählt vor allem dieses irrwitzige Bild, in dem ein Raumschiff zwischen turmhohen Zähnen hindurchjagt. Pulps wie Planet Stories waren voll von solchen Momenten, und ich liebe das. Ich habe schon vor über zehn Jahren ein paar Dutzend Originalausgaben gekauft und lese immer mal wieder darin. Mittlerweile findet man auch digitalisierte Versionen der alten Hefte im Internet, aber mehr Spaß macht es natürlich mit dem echten Pulp-Geruch. Man muss die Dinger ganz vorsichtig lesen, damit das Papier nicht zerbröselt. Es gibt auch eine Reihe hübscher Nachdrucke im Originalformat.

Leigh Brackett und ihr Ehemann Edmond Hamilton waren zwei der besten Vertreter dieser rustikaleren Space Opera. Brackett ist die unangefochtene Königin der Space Fantasy, ich hab sie schon früher oft als Vorbild genannt, vor allem bei meiner Sturmkönige-Trilogie. Falls sich jemand für sie interessiert: Am besten besorgt man sich die drei Bände aus der Terra Fantasy-Reihe des Pabel Verlages, dort sind einige ihrer besten Geschichten gesammelt. Und Hamilton, mit dem sie verheiratet war, war natürlich der Erfinder von Captain Future. Kein toller Stilist, und seine Geschichten schwanken qualitativ sehr, aber wenn es um schieren Sense of Wonder geht, war kaum jemand besser. Seine Beschreibungen von Weltraumflügen sind mit großem Abstand die eindrucksvollsten, die ich kenne – gerade weil sie völlig unwissenschaftlich sind. Er kondensiert dieses Gefühl des völligen Überwältigtseins in ein, zwei Absätzen, und man weiß genau, was er meint. Das ist wie mit acht, neun Jahren zum Sternenhimmel hinaufzusehen und sich zu fragen, ob all die Raumschlachten aus den Filmen und Büchern da oben nicht tatsächlich stattfinden.

Was Space Opera im Film angeht: Die ersten Star Wars-Episoden, natürlich, aber auch die billigeren Nachahmer zwischen 1977 und 1984. Ein paar habe ich schon genannt, und es gab ja noch einige mehr. Einer meiner ewigen Lieblingsfilme bliebt Spacehunter mit Peter Strauss, vielleicht die beste Umsetzung einer Planet Stories-Geschichte, die nie geschrieben wurde. Oder auch Planet des Schreckens, ein grandioses Alien-Rip-Off, irrsinnig atmosphärisch. Manches muss man vielleicht auch zum ersten Mal im richtigen Alter gesehen haben, Flash Gordon zum Beispiel, dem man sich heute schon mit sehr viel gutem Willen nähern muss. Dafür hat er die coolsten Laserstrahlen und die hübschere Weltraumprinzessin.

Was ich meine, lässt sich vielleicht am besten am Unterschied der beiden Inkarnationen von Battlestar Galactica verdeutlichen. Sosehr ich die neuere Serie als Drama und für ihre schiere Ambition mochte, so viel lieber ist mir trotzdem das völlig unbekümmerte Original. Am Ende habe ich dann doch mehr Spaß an knallbunten Raumschlachten als an diesen schlecht gelaunten Gesichtern in grauen Korridoren.

Was zeichnet für Dich ein gelungenes Weltraumabenteuer aus?

Sense of Wonder. Ein Gefühl von Maßlosigkeit. Knallbunte Farbigkeit. Exotische Abenteuer. Charaktere, mit denen man gern in einem klappernden Raumschiff sitzen und feindliche Jäger abschießen würde.

Die Science Fiction, insbesondere Space Operas, erleben im Moment ein kleines Revival. Glaubst Du, SF wird sich wieder stärker etablieren? Könnte gar ein neues, goldenes Zeitalter anbrechen?

Ich weiß es nicht. Niemand weiß das. Wenn man in den Verlagen nachfragt, warum sie jetzt wieder SF machen, runzeln alle nur die Stirn und sagen, sie hoffen eben das Beste. Irgendwer hat damit angefangen, die anderen ziehen nach. Das ist toll für die Enthusiasten wie Hannes Riffel und Natalja Schmidt, die so was jetzt endlich mal wieder verlegen dürfen. Aber bei Accountern und Vertrieb herrscht eher eine gewisse Ratlosigkeit. Man wartet mal ab, wie es läuft, und darum kann das Ganze auch sehr schnell wieder vorbei sein.

Deine Romane zeichnen sich stets durch ein intensives Kopfkino aus. Wie erzeugst Du diesen cineastischen Eindruck?

Ich denke in Bildern. Und versuche, sie den Lesern in die Köpfe zu pflanzen. Das klingt sehr vereinfacht, aber im Grunde läuft es darauf hinaus. Ich habe schon als Kind nie einen Unterschied zwischen den verschiedenen Medien gemacht, für mich waren Buch und Kino und Comic eins. Hauptsache Geschichten, Hauptsache Bilder. Um beim Beispiel Star Wars zu bleiben: Für mich waren als Zehnjähriger die frühen Star Wars-Comics von Marvel und Ehapa mindestens so wichtig wie die Filme, vielleicht sogar wichtiger, weil ich sie wieder und wieder lesen konnte. Ich kenne noch heute viele Texte fast auswendig, habe so ziemlich jedes einzelne Bild im Kopf. Das vermischte sich bei mir mit den ersten Star Wars-Romanen und den Filmen zu einem visuellen Potpourri. Das war nicht nur Literatur oder nur Film oder nur Zeichnung, das war ein einziger großer Kosmos. Und so denke ich heute noch. Wenn ich schreibe, geht es natürlich auch um Stil, um Charaktere, um Dramaturgie – aber ich denke zugleich in einer sehr filmischen, bildhaften Sprache, in Geräuschen, sogar in Gerüchen, als wäre das Ganze eben kein Text, sondern eine greifbare Welt, die man mit mehreren Sinnen und auf unterschiedliche Weise erfahren kann. Am Ende sind es neben Emotionen vor allem die Bilder, die in der Erinnerung hängen bleiben, ganz ähnlich wie bei einer Reise, die ein paar Monate oder Jahre zurückliegt. Das ist mein Zugang zum Leser, damit verankere ich meine Geschichten in den Köpfen fremder Menschen.

Herzlichen Dank für das Interview, Kai!

Das Interview stammt aus der Zeitschrift PHANTAST #16 „Space Opera“.

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