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Gretel & Hansel: erster Trailer zum Horrorschocker


Außerdem in unseren News: William Gibson im Porträt, Hopepunk bei 3sat und das AfricaFutura Filmfest.

#1 Gretel & Hansel: Trailer

Das grimmsche Märchen Hänsel und Gretel inszeniert als Horrorschocker im Stil von Hereditary und The Witch. Das sieht nach Arthouse-Horror vom Feinsten aus. Eigentlich geht es ja um zwei vernachlässigte und misshandelte Kinder, die im Wald ausgesetzt werden und auf ein Lebkuchenhaus stoßen, in dem eine Hexe mit eigenwilligen Essgewohnheiten lebt. 2013 gab es mit Hansel und Gretel: Hexenjäger schon einmal eine popkulturelle Adaption, die allerdings zu Wünschen übrig ließ. Der neue Film von Oz Perkins konzentriert sich auf das Schicksal von Gertel, was man auch im Titel würdigt. Kinostart in den USA ist der 31. Januar, bei uns steht er noch nicht fest.

#2 Hopepunk: Genre oder Mindset?

Die Sendung Kulturzeit auf 3sat hat dem Phänomen Hopepunk einen Beitrag gewidmet, in dem unter anderem Judith und Christian Vogt sowie Alessandra Reß zu Wort kommen. Es geht um die Frage, ob es sich bei Hopepunk um ein Genre bzw. Untergenre der Phantastik handelt, oder ob es vielmehr um eine bestimmte Einstellung beim Geschichtenerzählen geht. Also um Geschichten, die keine Utopie sind, aber als Gegenentwurf zur Grimdark-Fantasy oder Dystopie mehr als nur einen Funken Hoffnung enthalten.

#3 Memoranda ist jetzt ein eigenständiger Verlag

Bisher war das von Hardy Kettlitz betreute Projekt Memoronda so was wie die Sachbuchschiene des Golkonda Verlags. Im Zuge von dessen Insolvenzverfahren hat sich Hardy Kettlitz jetzt von Golkonda gelöst und betreibt Memoranda als eigenständigen Verlag. Bisher erschienen bei Memoranda z. B. die drei Bände über die Hugo Awards, Personality-Bücher über SF-Autoren wie Edmond Hamilton, die Werksausgabe von Angela und Karlheinz Steinmüller oder der Kurzgeschichtenband Quo Vadis, Armageddon? von Michael Marrak (zu dem auch noch ein zweiter Teil erscheinen wird). In die Unabhängigkeit startet der Verlag jetzt mit der Neuerscheinung Der einheitliche Wille des gesamten Sowjetvolkes vom russichen Autor Kir Bulytschow.

Kir Bulytschow: Der einheitliche Wille des gesamten Sowjetvolkes
Quo Vadis Armageddon?
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#4 AfricaFutura Filmfest in Düsseldorf

Am 25.  Januar findet im Cinema in Düsseldorf das AfricaFutura Filmfest statt. Ins Leben gerufen von Carmen Guiba, die als Gata Misteriosa bei der Band Gato Preto Afrofuturismus in musikalischer Form praktiziert. Gezeigt werden Science-Fiction-Kurzfilme von Pumzi, Afronauts und weitere Werke. Im Anschluss findet noch eine Diskussionsrunde statt. Beginn ist um 21.00 Uhr. Auf der Facebook-Seite des Filmfests gibt es auch einen Trailer zu den Kurzfilmen.

#5 William Gibson im Porträt des Guardian

William Gibson "Agency"

Der britische Guardian porträtiert den amerikanisch-kanadischen Science-Fiction-Pionier William Gibson in einem sehr ausführlichen und interessanten Artikel. Mit Neuromancer schuf Gibson einen der großen Klassiker der SF und prägte maßgeblich den Begriff Cyberspace. Dabei hatte der Ende der 1970er vor dem Wehrdienst in Vietnam nach Kanada geflohene Autor überhaupt keine Ahnung von Computern und schrieb seinen Roman auf einer Schreibmaschine. Sein aktuelles Buch Agency (erscheint am 21.01.) wurde von der Realität überholt und er musste es nach der Wahl Trumps nochmal komplett umschreiben.

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