Blade Runner 2036

© Warner Bros. Pictures

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"Blade Runner 2036", George R. R. Martin und Alan Moore


In der aktuellen Ausgabe der SFF News gibt es einen neuen Trailer zu "Gotham", ein Interview mit George R. R. Martin und Werner Fuchs mit viel Bezug zu Deutschland, Comiclegende Alan Moore äußert sich zu Weltlage und der DortCon verabschiedet sich. Ach ja, und: V.E. Schwab hat einen Millionen-Deal mit Tor Books abgeschlossen: Die Weltenwanderer-Trilogie wird fortgesetzt.

"Blade Runner 2036"

Der erste Blade Runner-Film von Ridley Scott spielt im Jahr 2019, die Fortsetzung von Denis Villeneuve im Jahr 2049. Um zu zeigen, was sich in der Zeit dazwischen ereignet hat, hat der kanadische Regisseur ein paar Bekannte gebeten, Kurzfilme über Schlüsselereignisse zu drehen. Luke Scott (Sohn von Ridley) widmet sich dem Jahr 2036. Mit von der Partie sind unter anderem Benedict Wong (Marco Polo) und Jared Leto, der den bisherigen Trailern zufolge den Bösewicht in der Fortsetzung spielt. Zwei weitere Prequel-Filme sollen noch vor dem Kinostart im Oktober folgen.

V.E. Schwab unterschreibt 1-Million-Dollar-Deal mit Tor Books

Wie Entertainment Weekly meldet, hat die amerikanische Fantasyautorin V.E. Schwab beim US-Verlag Tor Books einen Vertrag über eine Million Dollar unterschrieben. Dabei handelt es sich allerdings um eine Deal für vier Bücher, von denen drei in der Welt ihrer Weltenwanderer-Trilogie spielen. Ein vierter, alleinstehender Roman soll sich um eine Assassinin in einem futuristischen New York drehen. Auf Deutsch ist von ihr bisher der erste Band der Weltenwanderer-Trilogie Vier Farben der Magie (Fischer Tor) erschienen, Die Verzauberung der Schatten erscheint Ende November. Eine Verfilmung, in die Gerard Butler involviert sein soll, befindet sich bei Sony in der Entwicklung.

Orkenspalter TV und Fanpro im Gespräch mit George R. R. Martin

Der Rollenspiel-Youtubekanal Orkenspalter TV hat auf der diesjährigen Worldcon George R. R. Martin interviewt. Der plaudert unter anderem über seine Rollenspielerfahrungen, seine Leidenschaft für Comics und wie daraus das Shared-World-Universum Wild Cards entstand. Mit dabei ist auch Werner Fuchs, der das wohl bekannteste deutschsprachige Rollenspiel Das Schwarze Auge miterfunden hat und Martins allererster Agent war (und noch immer ist). Des Weiteren entwickelt sich ein interessantes Gespräch über die unterschiedlichen deutschsprachigen Ausgaben und deren Cover und Übersetzungen.

Alan Moore - Beim Barte des Propheten

Alan Moore gilt als okkulter Kultautor, der ikonische Werke wie Watchmen, V for Vendetta oder From Hell erschaffen hat. Okkult, weil er auch einen gewissen Hang zum Okkulten besitzt, wie man seiner aktuellen Lovecraft-Hommage Providence anmerkt. Auf der Homepage von Arte gibt es jetzt acht fünfminütige Kurzfilme, in denen sich der sonst eher medienscheue Autor selbst zu diversen weltpolitischen Themen, Protestkultur, aber auch zu seinem Werk äußert. In Bezug auf unsere aktuelle Kultur geht er hart mit dem Erfolg der amerikanischen Superheldenfilme ins Gericht (denen wir hier ja auch regelmäßig mit Trailern huldigen) und sieht darin eine Infantilisierung der Gesellschaft, einer Generation, die sich weigert, erwachsen zu werden und sich den Problemen der Realität zu stellen. Bei aller Kritik zeigt er sich aber auch von einer humorvollen Seite und preist seinen Heimatort Northhampton, dem er mit seinem aktuellen Roman Jerusalem ein Denkmal gesetzt hat.

"Gotham" - Trailer zur vierten Staffel

Zur vierten Staffel von Gotham gibt es jetzt neuen Trailer. Eine Batman-Serie ohne Batman, so das ursprüngliche Konzept von Showrunner Bruno Heller (The Mentalist), in der aber einige der bekannten Bösewichte eingeführt werden, man den jungen Bruce Wayne kennenlernt und vor allem den Polizisten James Gordon, der sich in einem korrupten Policedepartment hocharbeitet. Im Prinzip also eine Origin-Serie. Der aktuelle Trailer zeigt, dass man sich nun doch dem Kostümkonzept annähert. In den USA läuft die Staffel am 21. September an.

In Zukunft kein DortCon mehr

Auf ihrer Homepage haben die Organisatoren der Dortmunder Science Fiction-Convention bekannt gegeben, dass der DortCon/Eurocon 2017 der letzte gewesen sei und man keine weiteren mehr organisieren werde. Der erste Dortcon fand 2002 statt und hatte neben Andreas Eschbach auch Norman Spinrad zu Gast. Ab 2003 fand der Con dann immer alle zwei Jahre statt, im Wechsel mit dem ElsterCon in Leipzig, der damit der letzte reine Science-Fiction-Con mit Literaturschwerpunkt in Deutschland sein wird. Wie dem Text der Organisatoren zu entnehmen ist, wurde es immer schwieriger und anstrengender, Berufs- und Familienleben mit der sehr aufwendigen Organisation des Cons zu vereinbaren. Ein weiteres Problem wird sicher sein, dass im klassischen Fandom wenig Nachwuchs nachkommt, während sich immer mehr alte Hasen zurückziehen.

 

Die nächste Ausgabe gibt es am Montag den 4. September!

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