God of War

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News: "God of War", Nebula Awards 2017 und die Arbeitswelten der Zukunft


Heute in unseren Fantasy- und Science-Fiction-News: Ein Podcast und ein TV-Quartett zum Playstation-Kracher "God of War", die Preisträger der Nebula Awards 2017 und ein Blick auf die Arbeitswelten in der Science Fiction von Josefson.

"God of War" - Podcast und TV-Quartett zum aktuellen Spiel

Eines der interessantesten Spielemagazine im Internet ist Polyneux, dessen Konzept und Artikel von den üblichen Standards des Gamesjournalismus abweicht. Im jüngsten Podcast unterhalten sich der Großmeister der Ermahnungen molosovsky, Redakteur Christian und Gast Felix Metzger über die aktuelle Inkarnation des Videospiels God of War, das sich nach einigen Abstechern in die griechische Mythologie nun den nordischen Sagen widmet.

Ebenfalls Thema ist God of War in der dritten Ausgabe des Ludologischen Quartetts. Das ist im Prinzip ein literarisches Quartett nur über Computerspiele beim Bayrischen Rundfunk ist und in der ARD-Mediathek angesehen werden kann. Hier gibt es alle Folgen auf einen Blick.

"God of War" - Trailer

Nebula Awards 2017 - Die Gewinner

Seit 1966 werden die Nebula Awards jährlich von den Science Fiction and Fantasy Writers of America (SFWA) an englischsprachige Werke der Science Fiction und Fantasy vergeben und zählen neben dem Hugo zu den wichtigsten und renommiertesten Genrepreisen. Auf der jährlichen Nebula Conference in Pittsburgh wurden über das letzte Wochenende die Gewinner für 2017 bekanntgegeben. In der Kategorie Novel (Roman) geht der Preis an N. K. Jemesin für The Stone Sky, den dritten Teil ihrer schon mehrfach preisgekrönten Broken Earth-Trilogie, die auf Deutsch bei Knaur erscheinen wird. In der Kategorie Novella (Novelle) konnte sich Martha Wells mit All Systems Red durchsetzen. Bei den Novelettes (ein Zwischending aus Kurzgeschichte und Novelle) geht der Preis an A Human Stain von Kelly Robson und bei den Short Stories (Kurzgeschichten) machte Rebecca Roanhoarse mit Welcome to Your Authentic Indian ExperienceTM das Rennen. Neben den literarischen Kategorien gibt es auch noch den Ray Bradbury Award for Outstanding Dramatic Presentation, womit im Prinzip der beste Film gemeint ist, und der ist in diesem Jahr Get Out, der Überraschungshit 2017 von Jordan Peele über Rassismus. Und zu guter Letzt wird auch noch der Andre Norton Award for Young Adult Science Fiction and Fantasy, also ein Preis für das beste Jugendbuch, verliehen - in diesem Jahr an The Art of Starving von Sam J. Miller. Hier gibt es alle Nominierten und Preisträger auf einen Blick.

"Düstere Arbeitswelten in der Science Fiction" - Josefson über die Arbeit der Zukunft

Digitalisierung 4.0, das Verschwinden der Arbeitsplätze, eines der aktuell wohl am meisten diskutierten Themen, die unsere Zukunft betreffen. Jürgen Doppler alias Josefson von der SF & F Rundschau widmet sich in einem aktuellen Artikel der Thematik und schaut nach, was die Sciene Fiction dazu zu sagen hat.

Zu den von ihm genannten Beispielen möchte ich noch das gerade auf Deutsch erscheinende Autonom von Annalee Newitz hinzufügen, wo Menschen als Kontraktarbeiter praktisch wieder in der Sklaverei landen, es den Künstlichen Intelligenzen also den KI’s, die menschlichen Persönlichkeiten stark ähneln auch nicht viel besser ergeht, und nur wenige wirkliche Autonomität erlangen, während der Arbeitsmarkt des Jahres 2141 vor allem von Biotechnologie geprägt ist.

Einen anderen Ansatz fährt da Zachary Mason in Void Star, wo die KI’s menschlichem Verhalten und Verständnis so fremd wie Aliens sind und eine Kommunikation mit ihnen nur wenigen Menschen mit entsprechenden implantierten Upgrades zumindest ansatzweise möglich ist.

Walkaway
Autonom
Void Star
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