Only Slightly Exaggerated

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News: Die Seraph-PreisträgerInnen, "Ready Player One" und Stephen Hawking


Heute in den Fantasy/Science-Fiction-News: Die PreisträgerInnen des Seraph 2018, ein magischer Blick auf Oregon, ein Interview mit Kim Stanley Robinson, ein neuer Trailer zu "Ready Player One" und eine traurige Meldung zu Stephen Hawking.

"Ready Player One" - Aha, der neuer Trailer

Noch knapp drei Woche, dann läuft Steven Spielbergs Romanverfilmung Ready Player One in Deutschland an. Weltpremiere hatte der Film allerdings schon letzten Sonntag auf dem SXSW-Festival in Texas. Die ersten Reaktionen und Kritiken sind zwar nicht ausschließlich positiv, aber doch überwiegend. Dazu gibt es jetzt einen weiteren Trailer, der etwas ruhiger inszeniert ist und noch unbekanntes Material zeigt.

"Ready Player One" - Trailer

Only Slightly Exaggerated - Die Magie von Oregon

Ausnahmsweise gibt es heute mal einen Werbeclip. Der ist für den amerikanischen Bundesstaat Oregon (wo das eine Portland liegt, nicht das andere) und einfach zu schön. Ghibli-Fans sollte er das Herz höher schlagen lassen. Hätte ich meinen Sommerurlaub nicht schon für New York gebucht, ich käme ernsthaft in Versuchung, nach Oregon zu reisen. Falls sich jetzt jemand fragt, wann der Film rauskommt? Das ist ein Video der Tourismusbehörde des amerikanischen Bundesstaats Oregon, der an der Westküste hoch Richtung Kanada aber noch unterhalb von Seattle liegt.

Only Slightly Exaggerated - Oregon als Anime

Kim Stanley Robinson über den Anstieg des Meeresspiegels und seinen neuen Roman

Gerade ist sein neuester Roman New York 2140 (bei Heyne in der Übersetzung von Jakob Schmidt) erschienen. Der Titel sagt es schon, Handlungsort ist die amerikanische Metropole im Jahr 2140, jenem Jahr, in dem der Meeresspiegel dort voraussichtlich um 15 Meter angestiegen sein wird und New York in eine Lagunenstadt wie Venedig verwandelt. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat mit ihm dazu ein hochinteressantes Interview geführt. Denn Robinson gehört zu jenen wenigen Science-Fiction-Autoren, die sich während der Recherche zu ihren Büchern so viel Expertise aneignen, dass sie selbst zu Experten bezüglich des Themas werden. Nach seiner Mars-Trilogie wurde der Geisteswissenschaftler Robinson zum Beispiel als Berater für den Mars zu Projekten hinzugezogen.

Stephen Hawking 1942 - 2018

Der britische Physiker und Autor Stephen Hawking ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Viel Aufmerksamkeit erhielt er, weil er trotz seiner Nervenkrankheit ALS, die ihn zu völliger Bewegungslosigkeit in einem elektrischen Rollstuhl zwang, trotzdem über Jahrzehnte seinen Beruf als theoretischer Physiker und Professor an der Universität von Cambridge ausübte. Berühmt wurde er, weil es ihm mit dem Buch Ein kurze Geschichte der Zeit gelang, Millionen von Laien die Beschaffenheit von Raum und Zeit sowie Einsteins Relativitätstheorie verständlich näher zu bringen. Die Ärzte hatten ihm prophezeit, er würde keine 25 Jahre alt werden. Seinen Humor ließ er sich dadurch nicht nehmen und schaffte es sogar zu Gastauftritten in Fernsehserien wie Star Trek Next Generation, The Big Bang Theory oder The Simpsons. Sein Leben wurde mehrfach verfilmt, zuletzt als Die Entdeckung der Unendlichkeit mit Eddy Redmayne als Hawking. Unvergessen auch seine Interpretation von Monthy Pythons Galaxy Song.

Stephen Hawking singt den "Galaxy Song" von Monty Python

Seraph 2018 für Marrak, Ruth und Hannig

Am Donnerstag wurde auf der Leipziger Buchmesse der Phantastikpreis Seraph vergeben. In der Kategorie Bester Roman gewann Michael Marrak mit seinem, von seinen Fans (mich eingeschlossen) seit Jahren erwarteten, neuem Buch Der Kanon mechanischer Seelen (Amrun). Bester Independent-Titel wurde Im Bann der zertanzten Schuhe von Jannah Ruth. Und der Seraph für das Beste Debüt ging an Theresa Hannig für Die Optimierer (Bastei Lübbe).

Jannah Ruth, Michael Marrak und Theresa Hannig

© Phantastische Akademie e. V.

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