Die Weisheit der Nerds: Was können wir von Alice, dem weißen Kaninchen und der Grinsekatze lernen?

© Mario Zucca

BUCH

Die Weisheit der Nerds: Alice im Wunderland


„Wir sind hier nämlich alle verrückt.“

Alice im Wunderland

 

Nur wenige literarische Helden besitzen die universelle Anziehungskraft von Lewis Carrolls Mädchen, das Kaninchenlöcher erforscht. Zu ihrer Zeit symbolisierte sie die Rätsel der Kindheit, galt als Pionierin des Surrealismus oder als komplexe Metapher auf die Gesellschaft. Doch trotz unzähliger Interpretationen und Adaptionen blieb der Kern dieses Kultromans immer derselbe: Es geht um eine Welt, die keinen Sinn ergibt – und um ein Mädchen, das darin gefangen ist. Die Geschichte ist ganz anders als die vielen Schnurren über das Erwachsenwerden, in denen die jungen Heldinnen das Böse tatsächlich besiegen können. Alice ist vom Leben sehr viel stärker desillusioniert – und genau weil sie eine missverstandene, frustrierte Außenseiterin ist, wird sie von Literatur-Geeks so verehrt. Denn machen wir uns nichts vor: Ohne eine gesunde Portion Wahnsinn ist die Welt manchmal nur schwer zu ertragen.

 

Alices Abenteuer im Wunderland – so der ursprüngliche Titel des Buches – erschien 1865, das Sequel Alice hinter den Spiegeln 1871.

 

 

 

Aus dem Amerikanischen von Achim Fehrenbach

 

Copyright © 2011 by Quirk Productions, Inc.
All rights reserved.
First published in English by Quirk Books, Philadelphia, Pennsylvania.
Für den deutschen Text: © 2016 S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main

Share:   Facebook