5 Bücher, die auf einer Insel spielen

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BUCH

Fünf Fantasy-Bücher, die auf Inseln spielen


Für die einen ist die Insel der Inbegriff des Sommerurlaubs, für die anderen der perfekte Schauplatz für einen Fantasy-Roman – denn auf einer Insel hat die kleinste Wendung enorme Auswirkungen … Fünf Fantasy-Bücher, die auf Inseln spielen.

Maresi – Das Lied der Insel von Maria Turtschaninoff

Einsame Inseln sind Orte der Abgeschiedenheit. Sogar Jedis können auf solch einem Eiland ihrem Einsiedlertum nachgehen. In Das Lied der Insel haben sich die Bewohnerinnen von Menos aus religiösen Gründen auf die Insel zurückgezogen. Männern ist der Zutritt verwehrt. Doch die Ankunft von Jai krempelt das Leben in der Roten Abtei um. Die junge Frau ist auf der Flucht vor Männern aus ihrer Familie, die sie aus Gründen der Ehre umbringen wollen.

Die Insel ist im Roman von Maria Turtschaninoff ein Ort der Zuflucht und Abgeschiedenheit. Davon profitiert Jai zunächst. Doch als ihre Verfolger die Insel erreichen, ist Menos auch von Hilfe von außen abgeschnitten. Die Nonnen und ihre Novizinnen sitzen in der Falle und müssen sich selbst schützen. 

 

 

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Die Söhne der Insel von Jean Johnson

Inseln haben auch eine romantische Seite. Glücklich Verliebte reizt vielleicht die Vorstellung, allein mit dem Partner oder der Partnerin auf einem einsamen Eiland zu sein. Wenn man jedoch entführt und auf eine Insel verschleppt wird, weckt das nicht gleich romantische Vorstellungen. Jedenfalls solange man außen vor lässt, dass es in einem Romantasy-Roman passiert.

In Die Söhne der Insel begreift die Protagonistin Kelly glücklicherweise schnell, dass sie eigentlich gerettet wurde. Dass sie nun mit acht hübschen Brüdern auf einer Insel lebt, entschädigt sie dafür, nun fernab der Heimat in einer anderen Zeit zu leben. Und für die Brüder ändert sich das Leben von Grund auf. Eigentlich waren sie auf die Insel Nightfall verbannt worden, damit sie sich nicht verlieben und dadurch Unheil über ihr Land bringen.

Die Ritter der vierzig Inseln von Sergej Lukianenko

Auch bei Sergej Lukianenkos Die Ritter der vierzig Inseln gelangt die Hauptfigur unerwartet auf eine Insel. Der jugendliche Dima glaubte nur fotografiert zu werden, findet sich dann aber plötzlich in einer fremden Welt wieder. Einer Welt aus 40 Inseln, um deren Herrschaft die Jugendlichen, die dort unfreiwillig leben, kämpfen sollen. Nur wer alle Inseln beherrscht, darf zurück nach Hause.

Dieses Gefängnis-Szenario bringt unterschiedliche Seiten an den beteiligten Kindern hervor. Manche würden alles tun, um aus der Inselwelt zu entkommen, andere setzen auf Zusammenarbeit, die eigentlich verboten ist. Doch warum sollten sich die Kinder nicht gegen ihre Meister wenden und den Spieß umdrehen.

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Die fünf Kriegerengel von Brian Lee Durfee

Eine Insel war Brian Lee Durfee nicht genug. Der Mond des Vergessens spielt in einer Welt mit Namen „Fünf Inseln“. Diese sind groß wie Kontinente, liegen zum Teil aber eng beieinander. Und jede Insel ist ein eigenes Reich. Das größte ist Gul Kana, zugleich Sitz der Kirche von Laijon. Denn die Inseln sind nicht nur durch das Meer voneinander getrennt – auch religiös sind sie weit voneinander entfernt.

Dass man für die Eroberung einer Insel zunächst eine Flotte braucht und dann auch die Versorgung des Invasionsheeres sicherstellen muss, ist eine große Hürde für Eroberungen. So kommt die schnelle Landung des Heeres aus Sor Sevier für Gul Kana überraschend, zumal sie an einem abgelegenen Ort geschieht. Doch der Vorteil einer großen Insel ist, dass Angreifer Zeit brauchen, sie zu durchqueren. So schaffen es die Verteidiger vielleicht doch noch, ein eigenes Heer zu mobilisieren …

Empire of Storms – Pakt der Diebe von Jon Skofron

Auch das Imperium der Stürme ist ein Reich, das aus vielen Inseln besteht. Diese sind deutlich kleiner als Kontinente. Auch wenn die Leser im ersten Band nur einen Bruchteil von ihnen kennenlernen, wird klar: Jede Insel unterscheidet sich von der nächsten, was ihre Bevölkerung und deren Lebensweise angeht.

So wächst Hope bei Kriegermönchen auf, während Red im Diebesviertel einer Stadt groß wird, die vom Handel lebt. Weitere Inseln steuern die beiden an, wenn sie als Piraten dem Imperium der Stürme zusetzen. Denn natürlich kommt es bei einem Inselreich sehr auf die Marine an, seien es Handels- oder Kriegsschiffe.

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