Fünf Fantasy-Bücher, in denen Schusswaffen auf Magie treffen

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Fünf Fantasy-Bücher, in denen Schusswaffen auf Magie treffen


Schwarzpulver versus Blitze aus dem Zauberstab – für viele Fantasy-Fans besteht ein Gegensatz zwischen Gewehr und Armbrust, Granate und magischem Feuerball und Pistole und Schwert. Doch damit macht man es sich zu leicht. In der Geschichte benutzten Menschen auch lange nach der Erfindung von Schusswaffen noch Pfeil und Bogen, Messer und Säbel. Warum also nicht in einer Fantasy-Welt? Außerdem hat der Verzicht auf Schusswaffen einen weiteren Nebeneffekt; er hält die Fantasy in mittelalterlichen Welten gefangen. Zum Glück wagen verschiedene Autoren den Ausbruch. Hier kommen fünf Bücher, in denen Schusswaffen auf Magie treffen.

Die Legende der Terrach von William King

Ein Beispiel für Schusswaffen in einer Fantasy-Reihe ist „Die Legende der Terrach“. William King erzählt in vier Bänden (leider sind nur drei übersetzt) von einem Bürgerkrieg zwischen den Terrach. Dieses elfenhafte Volk floh vor Dämonen in eine Menschenwelt und unterwarf die Bewohner. Die Geschichte setzt ein, als sich die Menschen aus der Sklaverei befreit haben. Schusswaffen haben es möglich gemacht. Allerdings sind die Menschen nur in einem Teil der Welt befreit. Die dort herrschenden Terrach ziehen zusammen mit menschlichen Söldnern gegen die reaktionären Brüder und Schwestern, auch um die Menschen als Verbündete gegen die Dämonen zu gewinnen. Im Mittelpunkt: Rik, halb Terrach, halb Mensch und magisch begabt, aber auch im Umgang mit Schusswaffen geschult.

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Die tausend Namen von Django Wexler

Der amerikanische Autor Django Wexler hat sich für seine „tausend Namen“ an der Zeit der Französischen Revolution orientiert. Parallelen zu Napoleons Ägyptenfeldzug sind nicht zu übersehen. Eine in der Linien-Kriegsführung geschulte Armee muss sich als Besatzer gegen einen Aufstand in einem orientalischen Wüstenland behaupten. Zunächst zeigt sich, dass eine disziplinierte Truppe mit überlegener Bewaffnung gegen eine Übermacht gewinnen kann. Doch dann kommt Magie ins Spiel. Denn hinter den tausend Namen verbirgt sich ein magisches Artefakt.

Schatten über Elantel von Brandon Sanderson

Das späte 19. Jahrhundert steht Pate für die Nebelgeborenen-Romane von Brandon Sanderson ab Band 4. Dazu gibt es auch in der Geschichte einen Zeitsprung. Die Magie aus der ersten Trilogie hat überdauert, doch bereits in „Die Jäger der Macht“ werden Schusswaffen und neue Hauptfiguren eingeführt. Wax und Wayne heißen sie. In „Schatten über Elantel“ bekommen sie es mit einer Mordserie zu tun und zugleich droht ein Aufstand der ausgebeuteten Arbeiter. Die beiden Helden und auch einige ihrer Widersacher nutzen bei ihren Kämpfen sowohl Magie, die auf Metall basiert (und wie immer bei Brandon Sanderson auf einem System), als auch Schusswaffen.

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Das Erwachen des Feuers von Anthony Ryan

Hatte sich der Brite Anthony Ryan in seiner Rabenschatten-Trilogie noch mehr an antiken und mittelalterlichen Vorbildern orientiert, ändert sich das mit „Das Erwachen des Feuers“. Hier befinden wir uns im Zeitalter der Kanonenboote. Panzerung, Feuerkraft und Schnelligkeit entscheiden über den militärischen Erfolg auf See. Und an Land sind Pistolen und Gewehre die bevorzugten Waffen. Doch auch Magie spielt eine wesentliche Rolle. Sogenannte Blutgesegnete können aus Drachenblut, je nach Farbe des Drachen und eigenen Fähigkeiten, Macht gewinnen. Sie können etwa Schiffe beschleunigen. Technologie und Magie stehen hier nicht im Gegensatz zueinander, sondern ergänzen sich. Als Gerüchte über einen legendären weißen Drachen auftauchen, entbrennt ein Wettstreit um den wertvollen Rohstoff.

Söldnerfluch von Tom Lloyd

Einen deutlich weniger historischen (und auch weniger epischen) Ansatz verfolgt Tom Lloyd. Ryans Landsmann schickt seine Söldner in einer Welt in den Kampf, in der die Magie auf dem Rückzug ist. Sie spielt allerdings eine wichtige Rolle, denn ohne sie funktionieren die Schusswaffen nicht. Die Munition besteht nämlich aus in Patronen gepresster Magie. Ihre Wirkung orientiert sich an den Elementen. Der Brenner sorgt für Feuer, der Eiser für Vereisung. Ein origineller Ansatz, der noch in bis zu fünf Fortsetzungen Anwendung finden soll.

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