Ursula K. Le Guin - Freie Geister

Ursula K. Le Guin - Freie Geister

FISCHER TOR

Ursula K. Le Guin: Freie Geister


TOR Team
24.06.2016

Mit ›Freie Geister‹ von Ursula K. Le Guin erscheint eine kongeniale Neuübersetzung von einer der bedeutendsten Utopien des 20. Jahrhunderts, in der die Systemfrage – Kommunismus, Kapitalismus oder Anarchismus? – mit aller Deutlichkeit gestellt wird.

Der einzige Ort auf dem Anarres, der durch eine Mauer von seiner Umgebung abgetrennt wird, ist der Raumhafen. Von hier aus werden die Edelmetalle, die in den Minen des Planeten abgebaut werden, einmal im Jahr zum Nachbarplaneten Urras geflogen.

Für die Herrschenden von Urras ist das anarchistische Anarres nicht mehr als eine abhängige Bergbaukolonie, die es möglichst effektiv auszubeuten gilt. Für die Bewohner von Anarres ist ihre Heimat jedoch der einzige Ort im ganzen Sonnensystem, wo sie wirklich frei sind – frei von Unterdrückung, aber auch frei von dem Zwang, künstlich erzeugte Bedürfnisse befriedigen zu müssen.

Als sich auch auf Anarres erste Herrschaftsstrukturen zu bilden beginnen, begibt sich der Physiker Shevek auf eine riskante Reise nach Urras. Er möchte in Dialog mit dortigen Wissenschaftlern treten und gerät dabei zwischen alle Fronten.

Ältere Ausgaben dieses großen utopischen Science-Fiction-Klassikers erschienen unter den Titeln ›Planet der Habenichtse‹ und ›Die Enteigneten‹.

 

Über die Autorin

Ursula K Le Guin

© Marian Wood Kolisch

Ursula K. Le Guin, geboren 1929, ist die Grand Dame der angloamerikanischen Science Fiction. Sie wurde mit zahlreichen Literatur- und Genrepreisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem »National Book Award« für ihr Lebenswerk.

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