Fünf Bücher über Meteoriteneinschläge Bücher

BUCH

Fünf Bücher über Meteoriteneinschläge



Die Gefahr aus dem All ist ein beliebtes Thema in der Science Fiction. Es müssen allerdings nicht immer kleine, grüne Aliens sein mit dem Ziel, die Menschheit auszurotten. Manchmal genügt dazu auch ein auf den ersten Blick ganz unspektakulärer lebloser Klumpen Materie.

Schon H. P. Lovecraft servierte 1927 dem Leser in seiner Kurzgeschichte Die Farbe aus dem All einen Meteoriten, der das Leben der Bewohner rund um die fiktive Stadt Arkham auf recht unappetitliche Weise beeinflusst. Der Hollywood-Streifen Deep Impact aus dem Jahr 1998 gilt immer noch als einer der bekanntesten Katastrophen-Filme überhaupt.

Heute stellen wir euch fünf Romane bzw. Romanreihen vor, in denen die Welt, wie wir sie kennen, durch den Einschlag von Meteoriten oder Asteroiden aus den Angeln gehoben wird.

Evolution – Die Stadt der Überlebenden von Thomas Thiemeyer


Obwohl Thomas Thiemeyers neuer Jugendroman Evolution – Die Stadt der Überlebenden nicht in Europa spielt, sondern in den USA, haben die Protagonisten Lucie und Jem mit ähnlichen Problemen zu kämpfen wie Edgar in Am Ende aller Zeiten: Nachdem das Flugzeug, in dem sie mit ihrer Austauschgruppe reisen, am Denver Airport notgelandet ist, stellen sie fest, dass sich das Antlitz der Erde drastisch verändert hat:

Die Menschen scheinen verschwunden, und Wölfe, Bären und Vögel greifen die Neuankömmlinge immer wieder in großen Schwärmen an. Die Natur erobert sich die Erde zurück, seit ein Komet das Leben auf dem Planeten aus dem Gleichgewicht gebracht hat. Eine einzige Hoffnung bringt Jem und Lucie dazu, nicht zu verzweifeln: eine Stadt zu finden, in der es noch Menschen gibt.

 

Endgame von James Frey


Sagte ich eingangs, es müssen nicht immer Aliens sein? Bei James Freys Dystopie-Trilogie Endgame machen wir eine Ausnahme, denn darin geht’s um beides: Der nahezu zeitgleiche Einschlag von zwölf Meteoriten an unterschiedlichen Orten auf dem ganzen Globus lässt die Zivilisation zwar nicht zusammenbrechen, ist aber der Startschuss für ein perfides Spiel auf Leben und Tod, das ein bisschen Panem und ein bisschen James Bond ist:

Zwölf jugendliche Auserwählte, Nachkommen einer uralten Geheimgesellschaft, treten gegeneinander an, um in einer Hetzjagd rund um den Planeten drei Schlüssel zu finden, die eine außerirdische Macht versteckt hat. Sie kämpfen nicht mit-, sondern gegeneinander, denn jeder Jugendliche ist der Nachkomme einer der zwölf Blutlinien, die einst die Völker der Erde begründete – und nach dem Willen der außerirdischen Macht wird am Ende des Spiels nur eine übrig bleiben. 

 

Die Welt, wie wir sie kannten von Susan Beth Pfeffer


In Pfeffers Jugendbuchtrilogie stürzt ein Asteroid zwar nicht auf die Erde, sondern auf den Mond – aber die Folgen für die Menschheit sind nicht weniger verheerend. Denn der Mond gerät durch den Einschlag aus seiner Umlaufbahn und das hat auf unserem Planeten Erdbeben, Vulkanausbrüche, Flutkatastrophen und einen extremen Klimawandel zur Folge. Miranda, ein junges Mädchen, wird mit ihrer Familie zur Augenzeugin eines schrecklichen neuen Zeitalters, in dem sich für die Menschheit alles ändert. Zuerst nur langsam und schleichend, aber unerbittlich. 

 

Die Gezeitenwelt-Saga


Ihr seid kein Fan von Endzeit-Literatur? Dann gibt’s jetzt den Alternativ-Lesetipp: Nicht dystopisch, sondern phantastisch beschäftigt sich Die Gezeitenwelt-Saga mit dem Thema. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt mehrerer deutscher Fantasy-Autoren, unter ihnen Bernhard Hennen (Die Elfen) und Thomas Finn (Der Funke des Chronos).

Ein Asteroidenschauer, der auf einer Fantasy-Welt niedergeht, hat hier nicht nur die üblichen Naturkatastrophen wie Tsunamis und bedrohlichen Klimawandel zur Folge, sondern auch die Erweckung einer magischen Kraft, die Träume und alte Märchen Wirklichkeit werden lässt. Es beginnt eine Zeit, in der Kontinente und Länder sich neu gestalten und die Menschen ihr angestammtes Zuhause verlassen, um andernorts einen Neuanfang zu wagen. Vor diesem Hintergrund erzählen die Autoren in mehreren Romanen unterschiedliche Abenteuergeschichten.

 

Am Ende aller Zeiten von Adrian J Walker


In Am Ende aller Zeiten zeigt uns Adrian J. Walker, wie Großbritannien aussehen könnte, nachdem ein ganzer Asteroidenschauer die Insel verwüstet: Krater reiht sich an Krater, Städte sind beinahe menschenleere und halbzerstörte Ruinenkomplexe, in denen die wenigen Überlebenden um Wasser und Nahrungsmittelvorräte kämpfen.

Von jenen, die weniger Glück hatten, ist nicht mehr übrig geblieben als schwarze Umrisse, eingebrannte Schattensilhouetten an Wänden. Besonders prekär: Überlebt haben neben denen, die rechtzeitig Zuflucht in Schutzbunkern gefunden haben, vor allem die, die zum Zeitpunkt des Einschlags am frühen Morgen noch in unterirdischen Nachtclubs und Drogenhöhlen unterwegs waren.

Die Zivilisation ist zusammengebrochen, es gibt weder Infrastruktur noch Internet – und der Mittdreißiger Edgar steht vor der größten Herausforderung seines Lebens: Nur wenige Wochen hat er Zeit, sich von Edinburgh aus zu Fuß durch das zerstörte Großbritannien bis nach Cornwell zu kämpfen, wenn er seine Frau und seine kleinen Kinder nicht für immer verlieren will.

Share:   Facebook